► Mein letzter Wille - das Testament von Oliver Schmid, Gründer von Gedenkseiten.de. Jetzt mehr erfahren
Sieglinde Sima

Sieglinde
Sima

14.09.1947
österreich
-
17.02.2010
Pfaffenhofen

stimmungsbild

Als Du gehen musstest, ging mit dir so viel von mir...

--- http://www.gedenkseiten.de/robert-sima/ ---

....................Ganz weit da draussen em Ende des Regenbogens,
werde ich auf dich warten, werde sitzen bleiben mit
verschränkten Armen über den Knien,
damit du nicht siehst und nicht zu früh erfährst
mit welcher Sehnsucht ich dich erwartet habe............................... :-(

Für Dich Liebe Mutti,

Wie ein Stern in dunkler Nacht hast du dich einfach so davon gemacht.
Du gingst fort ohne zu klagen ich konnte dich nicht mal mehr fragen wie du dein Sterben hast gesehn.
Konntest du das alles verstehn?
Wie oft hast du wohl Nachts geweint?
Ab wann hast du dich mit Gott vereint?
Hat er dir zu verstehen gegeben, dass du wirst nicht mehr lange leben?
Mama - hat er dich darauf vorbereitet?
Hat dich schon vorher ein Engel begleitet?
Deine letzten Tage hier auf Erden, konntest du da noch glücklich werden?
Denn von Angst war bei Dir wirklich nichts zu spüren.
Du wusstest du würdest bald den Himmel berühren. Du hast im Stillen Lebewohl gesagt und dich in Frieden auf den Weg gemacht.
Du wirst die Sonne nicht mehr sehen, den Regen nicht mehr spüren und den Wind nicht
mehr fühlen und doch wirst du glücklich sein, denn nun bist du daheim....- doch dein daheim ist bei UNS :-(

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Dass die Sonne sich verdunkelt,hatte man schon oft gesehn.
Dass die Vögel nicht mehr flogen,war vielleicht noch zu verstehn.
Dass es plötzlich kälter wurde, lag gewiss am Abendlicht,
doch dass Du uns genommen wurdest, das verstehn wir einfach nicht !!!
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...das Leben geht weiter, sie haben alle Recht gehabt, das Leben geht tatsächlich weiter, so einfach ohne Dich und mich.
Die Welt hat sich verändert mit Deinem frühen Tod. Alles ist ganz still und ganz leise geworden.
So still und leise, wie es auch um Dich geworden ist, die wenigen Menschen die übrig geblieben sind, mit denen ich mich gern an Dich erinnere und die viel von Dir erzählen, sie sind es wert, das ich mit ihnen gemeinsam um Dich trauere.
Da ich anfangs dachte, das ich deinen Tod nicht überleben werde, weil es mir unmöglich erschien, die Qual, die Verzweiflung, das Entsetzen und diesen Schmerz und immer wieder die egoistische Hoffnung, das ich daran sterben muss und möchte, das mein Herz einfach stehen bleibt oder das mich wenigstens mein Verstand verlässt, diese Hoffnung musste ich aufgeben, es wäre zu einfach gewesen, aber da wurde mir erstmals bewusst, das Dein Schmerz noch viel gewaltiger gewesen ist,
als meinen jetzt zu ertragenden Schmerz.
Seit dem Unglück habe ich ein neues und intensiveres Bewusstsein entwickelt, was das Leben nicht unbedingt leichter macht, aber mir hilft besser zu verstehen, aber trotz allem, mein Lebensweg ist mir abhanden gekommen.
Das Leben hat sich verändert, von Grund auf geändert,
Dinge die früher wichtig waren, sind jetzt bedeutungslos, umgekehrt haben Dinge, die früher nicht so wichtig waren, grosse Bedeutung bekommen. Mit Deinem Tod hat eine neue Zeitrechnung begonnen.
Es fällt mir schwer zu akzeptieren, dass du nicht wiederkommen wirst.
Dieses “WARUM“ steht immer noch unbeantwortet im Raum und dort wird es wohl immer stehen, solange ich lebe. Alles ist immer noch so nah, als wäre es gestern gewesen.
Ich lebe mehr für den Moment und wenn der Schmerz kommt und ich wieder ganz bei Null anfangen muss und wenn sich dieser dicke grosse Klumpen nicht auflösen will, sondern sich immer nur die obere Schicht löst, dann bleibt diese unendlich Sehnsucht nach Dir und das Gefühl nur halb auf der Erde zu sein.
Aber ich will versuchen, meine Zeit so gut es geht hier zu verbringen, im stillen Einklang mit Dir. Mit der Hoffnung dem Leben wieder einen Sinn zu geben.
Und es gibt Situationen wo ich denke, ja, jetzt ist es schön, wenn nicht…und dann kommt wieder die Wehmut, das dumpfe Gefühl in mir hoch.
Und dann denke ich, ja, ich will sie behalten, all die Gefühle, die ich in mir spüre aber auch für jeden Moment der Ruhe und des Friedens in mir bin ich dankbar.
Kannst Du die Macht erahnen, mit der Dein Verlust die Zerstörung meines Lebensgefühl vorangetrieben hat?
Schlagartig verdunkelte sich mein Leben.
Ich hoffe im Laufe der Zeit werden die Tiefs überschaubarer, ja, vielleicht sogar vorhersehbarer und seltener weil ich dann anfange zu lernen, mit Deinem Verlust zu leben.
All meine Hoffnung liegt darin, das es Dir jetzt in der neuen Welt viel besser geht.
Auch wenn ich mich von Dir verabschieden musste, weiss ich, dass Du mich begleitest auf meinem Weg ins neue Leben ohne Dich.
Nach aussen hin wirke ich wohl auf viele Menschen wieder ganz normal und erwecke den Eindruck, mit Deinem Tod klar zu kommen.
Sie können nicht wissen um meine Trauer im ständigen Auf und Ab, nur ich weiss, das alles dauern wird bis zu meinen eigenen Tod.
So ist jetzt ein Jahr vergangen, eine irrsinnig lange Zeit und wenn Du mich fragst, was passiert ist, muss ich Dir sagen, ich weiss es nicht, … nichts was mich sonderlich berührt hätte.
Ich habe mich verändert, ich werde nie mehr die Gleiche sein.
Durch Deinen Tod bin ich in kleine Stücke zerschmettert worden und ich bin seit Monaten dabei, die wichtigsten Scherben aufzusammeln und wieder zusammenzusetzen.
Dabei entdecke ich Stücke, die ich nicht mehr brauche.
Es gibt Stücke, die unwiederbringlich verloren sind und ich entdecke Stücke, die ich bisher gar nicht wahrgenommen habe. So werde ich als Mensch, der nach dem Zusammensetzen dieser Scherben entsteht, noch mehr verändert sein.
Mit Lücken und Löchern mit Bruchkanten und Klebestellen…. aber mit der gleichen Seele…
Ich brauche all meine Kraft, um meinen Weg aus diesem Trümmerhaufen herauszufinden.
Ich brauche all meine Kraft, um die Scherben so wieder zusammenzusetzen, das ich wieder lebensfähig werde und auch bleibe.
Ich bin dünnhäutig geworden und damit verletzbarer.
Ich kann nicht noch tiefer fallen, ich fühle mich mit Dir sehr verbunden, Du bist in mir und um mich herum und
gleichzeitig fehlst Du mir unendlich.

Meine Trauer kann ich nicht abarbeiten, bis sie weg ist, meine Trauer gehört nun zu meinem Leben, ich werde versuchen, sie zu umarmen und mit ihr wieder zur Lebensfreude zu gelangen.
Vielleicht ist es nicht möglich, eine klare Lösung für all diese Gedanken zu finden… ich sollte weiter versuchen, sie so zu akzeptieren.
Du warst und bist etwas ganz besonderes für mich.
Momentan können wir uns nicht treffen, nicht in die Augen schauen, nicht umarmen und nicht miteinander reden, uns nicht sagen, dass wir uns lieb haben oder auch uns streiten und unsere verschiedenen Ansichten über die Dinge mitteilen, aber ich halte fest an den Glauben, das wir uns wieder sehen.
Du hast diese Welt für immer verlassen und ich muss es akzeptieren, weil es die unabänderliche Wahrheit ist, die ich doch so gerne ungeschehen machen würde, wenn ich es könnte.
Aber ich kann es nicht !!!
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1.01.2012
Mit diesen Zeilen beginne ich ein neues Jahr, das heute wie eine weiße Landkarte vor mir liegt... noch niemand hat sie erkundet, keine Spuren, keine Entragungen. Neuland !!!

Wie wird diese Karte am Ende des Jahres aussehen ???
Welche Spuren werde ich einzeichnen – Berge, Täler ???
Wie wird mein Leben im vor mir liegenden Jahr verlaufen???

Welche Veränderungen liegen vor mir ???
Welche Freuden erwarten mich ???
Welches Leid ???

Das alte Jahr hat sich geschlossen und ich denke – zurückblickend – es war ein gutes Jahr, aber es war auch ein Jahr, dessen Tage an mir vorbeiflogen – keine großen Höhen, viele Tiefen !!!

Weihnachten, es war das schwerste seit Deinem Gehen, Liebe Mutti !!! Die Sehnsucht nach Dir, war oft kaum mehr zu ertragen: Ich sehnte mich mit einen ursprünglichen Verlangen und einem wütenden Instinkt nach etwas von dem ich weiß, dass ich es nie mehr haben würde – und mein Herz brach wieder tausendfach und wieder einmal war ich erstaunt, wie viel Schmerz man zu ertragen in der Lage ist !!!

Nun versuche ich, mich zu erholen, meinen Blick wieder nach außen zu richten und mich den Anforderungen zu stellen, die das Leben sonst noch für mich bereithält !!!
Ich Muss Dich Gehen Lassen !!!
Es ist kein einfaches Leben mehr ohne Dich und manchmal reichen die Kräfte kaum aus.
Mich nicht von Leid lähmen zu lassen, eine meiner Aufgaben in diesen ersten Tagen eines neuen Jahres...das Leid einzusetzen auf meinem Weg der Reife... wie es oft so einfach in einem Gedicht klingt ... !!!

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Manchmal
sind Erinnerungen wie ein Regenguss
kommen auf dich herab,
erwischen dich ganz unvermutet.

Manchmal
sind Erinnerungen wie Gewitter,
schlagen auf dich ein,
gnadenlos in ihrem Auftauchen,
und dann wenn sie aufhören
lassen sie dich ermüdet und geschafft zurück

Manchmal
sind Erinnerungen wie Schatten
schleichen sich heimlich von hinten an,
verfolgen dich rundherum,
dann verschwinden sie
lassen dich traurig und verwirrt zurück.

Manchmal
sind Erinnerungen wie eine Daunendecke
umgeben dich mit Wärme
üppig, überreichlich
und manchmal bleiben sie,
hüllen dich in Zufriedenheit.

Geschenk Am 25.08.2016 von Oliver Schmid angelegt.
Geschenk Am 13.12.2015 von Oliver Schmid angelegt.
Geschenk Am 12.07.2015 von Oliver Schmid angelegt.
Geschenk Am 16.12.2014 von Oliver Schmid angelegt.
Geschenk Am 08.09.2014 von Oliver Schmid angelegt.
Geschenk Am 13.01.2014 angelegt.
Geschenk Am 17.11.2013 angelegt.
Geschenk Am 26.10.2013 von Gedenkseiten.de angelegt.
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