Amalie Hollenrieder

Amalie
Hollenrieder

27.03.1933
Augsburg
-
13.02.1990
Augsburg

stimmungsbild
ZurückEine brennende Kerze: Kerze flieder klein
Für deine liebe Mama

Von Max Sealtiel 27.08.2025 um 22:31 Uhr | melden

_-_ Mein Herz ist schwer.
-_- Meine Seele leer.
_-_ Mir ist als bliebe die Zeit stehen.
-_- Ich fühle nur noch diesen Schmerz.
_-_
-_- Und was macht die Erde:
_-_ sie dreht sich unaufhaltsam weiter.
-_- Legt nicht mal eine Gedenkminute für dich
_-_ ein.
-_- So bin ich allein in meinem Schmerz.
_-_ Spüre weder Tag noch Nacht.
-_- Nur diese Leere in meinem Leben,
_-_ wo früher dein Platz war.
-_-
_-_ Aber das Leben um mich herum geht weiter.
-_- Die Sonne fragt nicht nach meinem Schmerz.
_-_ Sie geht weiter auf und unter.
-_- Jeden Tag aufs Neue.
_-_ Sie stört sich nicht an meinem Kummer.
-_- Es wird Tag und auch wieder Nacht.
_-_ Die Welt steht nicht still
-_- - nur weil ich weine...
_-_
-_- Und ich merke:
_-_ ich muss weitergehen.
-_- Ich darf nicht hier in meinem Schmerz
_-_ verweilen,sonst läuft mir das Leben davon.
-_- Und das hättest DU sicher NICHT gewollt.
_-_ Unbekannt

Manchmal erscheint
alles so unwirklich,
dein Kommen,
dein Gehen,
die Zeit mit dir,
die Zeit ohne dich.

Manchmal erscheint
alles unwirklich.
Fremde Tage.
Fremde Nächte.

Trauer.
Welch unbeschreibliche Lebensaufgabe.

ღ Petra Franziska Killinger


Und wenn dich wieder und wieder
das unstillbare Gefühl der Sehnsucht erfasst
dann nimm es an und lass dich getrost
in ihre Arme fallen.Um sich mit ihr zusammen
in andere Welten zu träumen,
um den hörbaren Klang der Stille zu spüren,
um den lebendigen Herzschlag der Liebe
einzuatmen.
Auch Sehnsuchtsträume versprechen Wirklichkeit.
Um wahre Brücken zwischen Himmel und Erde
zu spannen.Weil sie ein göttliches Wissen
um das Unbewusste haben,weil ihre übersinnliche
Kraft grenzenlose Welten schafft.Welten, die sich
näher sind als wir ahnen und wahrer als jeder
zweifelnde Augenblick.
(Ute Leser)

Geliebte Seele, komm doch bitte
zu unsrem Trost in unsre Mitte
und lass dich bei uns nieder.
Begleite unsre schwachen Schritte,
erwärme unsre kalte Hütte,
belebe unsre Glieder.

Seit deinem Tode will das Leben
nicht Freude uns noch Lachen geben.
Zu jeglicher Sekunde
will sich ein Meer von Fragen heben,
die hartnäckig am Herzen kleben,
mit dem WARUM im Bunde.

Doch, ach, was nützen all die Fragen?
Wer mag uns schon die Antwort sagen?
Wer kann den Sinn durchschauen?
Wir müssen demütig ertragen,
und irgendwann zu hoffen wagen,
dass Schmerzen Wege bauen.

Dass Neues wächst aus allem Leiden,
nicht glänzend mehr, vielmehr bescheiden,
das möge Gott uns schenken.
Sein Wort soll uns mit Mut bekleiden,
dran soll sich unsre Seele weiden
und nimmer trostlos denken.

Es muss und wird ja weitergehen!
Wenn wir auch nicht den Sinn verstehen,
es bleibet Gottes Handeln!
Im Himmel gibt s ein Wiedersehen.
Dort oben, in den blauen Höhen
wird aller Schmerz sich wandeln.


(c) Bettina Lichtner

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