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Von Bernd 21.11.2021 um 16:57 Uhr | melden
Gestern hatte ich einen unvergleichlich interessanten Abend. Er war für mich so besonders, weil ich Brigitte wie so oft neben mir im Auto spürrte. Nicht umsonst lasse ich es mir ja auch eine Ehre sein, dass „ihr Kissen“ auf dem Beifahrersitz liegt. Brigitte bringt mir nach wie vor oft Glück. Für meine Marktforschungsaufgaben hatte sie schon zu biologisch-gesellschaftlichen Lebzeiten mental direkt daran gearbeitet, dass ich gute Erfolgsquoten bei meinen Interviews einfahren konnte. Dies hatte sich als eine „Antwort“ an einem Tag in der letzten Woche sogar unfassbar verstärkt, als ich ihr gegenüber zuvor wegen einer Sache eine Art schlechtes Gewissen hatte. Der Erfolg, bei dem ein Interview nach dem anderen dafür sorgte, dass mir der Mund schon fusselig wurde, hieß von Brigitte sozusagen: Mach‘ dir keinen Kopf – schon in Ordnung.
Abenteuer-Tour im Dunkeln
Nun hatte ich mich gestern beim Weg zu Bekannten von Petra und Michael verfahren, Tom-Tom-Weganzeigen fehlerbehaftet, und wie sich ganz zum Schluss rausstellte, war das Abo gerade abgelaufen. Kurz war ich danach noch bei Michael ohne Probleme eingetroffen. Die Strecke kannte ich ja noch von den gemeinsamen Touren mit Brigitte am Steuer. Trotz vorheriger Irrfahrt hatte mir Brigitte wieder viel Glück gebracht. Wie passt das zusammen?
Der Sinn erschloss sich mir im Nachhinein. Ein gefahrener Umweg symbolisiert in manchen Fällen einem Umweg im Denken, der erforderlich sein kann, um etwas zu verstehen. Auf der ganzen abendlichen Fahrt im Dunkeln unterhielt ich mich mit ihr auf meine Weise im Dunkeln. Ich sagte eiin paar Mal: Du hast so oft Abenteuer in den letzten Jahren vermisst. Jetzt erlebst du mit mir ein kleines Abenteuer. Und ich stellte ihr wie häufig in den letzten Tagen und Wochen Fragen zu der Dimension, wo sie jetzt hauptsächlich ist. Darunter die vielleicht für manchen etwas naiv klingende Frage, ob sie eigentlich ein Äquivalent für etwas zu Trinken hat, wenn sie Durst verspürt. Insofoern naheliegend, als Briigitte immer etwas zu Trinken im Auto hatte. Als Antwort sah und fühlte ich gleichsam, wie sie mir etwas ins Ohr sprudelte. Wieso das…? Dann kamen blitzschnell die Assoziationen: Ohr – Klang – Schwingung. Man würde also gleichnishaft verstanden eine Art von Vibration auf der anderen Lebensebene nutzen können, die so etwas wie Getränke-Entsprechung haben kann.
Möglicher Form-Charakter von Schwingung
Und wenn wir einmal zusammen mit ihrem Asti-Spumante anstoßen wollen – kann die Vibration dann auch Form-Charakter annehmen, etwas von dem Flair und der Charakteristik haben? Antwort: Wenn sie sich darauf konzentriert. Das ging so weiter, unter anderem auch bei der Aral-Tankstelle vor Bad Segeberg, wo Brigitte es sich zur Gewohnheit hatte werden lassen, eine Zigarettenpause einzulegen. Nur fehlten die Biker, die sonst immer da waren, auch sonst fast alles leer. Also gab es keine Frequenzen an Erinnerungsenergie abzurufen. Trotzdem fragte ich noch etwas, auf das ich wiederum eine gleichnishafte Antwort erhielt, wie ich sie aus meiner Gedankenwelt heraus verstehen konnte.
Meine Erfahrung ist, dass solch eine Form der Kommunikation oft umwegig – eben nicht linear, wie wir sonst zu denken gewohnt sind - geschieht. Antworten können indirekt, vielfach auch als sinnvolle Zufälle kommen. Aber spielt sich das alles, einschließlich der Interpretationen von Zufällen nur in meinem Kopf ab…? Nicht zuletzt, wenn ich den Physiker David Bohm und den Neurowissenschaftler Karl Pribram heranziehe, glaube ich widesprechen zu können. Nach ihren Forschungen leben wir in einer holografischen Wirklichkeit, in der jedes Teil das Ganze spiegelt. https://www.matrixwissen.de/index.php?option=com_content&view=article&id=137:einfuehrung-in-die-theorie-des-holographischen-universums&catid=127&lang=de&Itemid=107 Hinzukommt, dass auf subatomarer Ebene Teilchen mit Überlichtgeschwindigkeit über unfassbare Entfernungen in Kommunikation stehen. Daraus leitet ich ab, dass auch Gedankenformen, geistige Bezieungen mit Überlichtgeschwindigkeit in Kontakt zu stehen in der Lage sind. Außerdem gibt es eine Auffassung zu den holografischen Hirnfunktionen, die besagt, dass wir beim Denken, insbesondere beim Lernen weniger etwas im Kopf produzieren, als vielmehr empfangen. Unsere Gehirne hätten insofern in mancher Hinsicht den Charakter von Empfangsantennen. Spätestens dann merkt man das, wenn man beim Lernen, dem Erarbeiten von Stoffen merkt, dass es viel leichter geht als früher, etwa so, als wenn Gedanken einem zufließen.
Wenn sich etwas öffnet
Also nicht nur Illusionen aus dem eigenen Kopf, wenn man mit eine geliebten Menschen in der anderen Dimension spricht, nicht eine subtile Form von Schmerzverarbeitung! Brigitte und ich konnten uns auch tatsächllich nie vorstellen, zu sterben, jedenfalls nicht im üblichen Sinne. In der vorletzten Nacht geschah auch etwas Ungwöhnliches: Ich wachte auf, als etwas rasselte oder schepperte. Wie ich später feststellte, war es die Glaswand von meinem CD-Ständer, die sich gelöst hatte und gegen die Hauswand geprallt war. Aber das merkte ich erst sehr viel später. Nachts hörte ich regelrecht Brigittes Stimme „Bernd“ sagen und „ein Kanal“. Wie sich dann auch später herausstellte, war mit einem Nachbarn aus meinem Wohnhaus irgend etwas passiert. Denn seine Tür stand sperrangelweit auf, aber niemand da. Eine Nachbarin hatte mich gebeten, sie zu begleiten, um nach dem Rechten zu schauen. Wir riefen die Pollizei. Bislang ließe sich nichts feststellen. Aber ich finde es schon bemerkenswert, dass ich Brigitte just in der Nacht meinen Namen und die Worte „ein Kanal“ sagen hörte.
Was es bedeutet
Mit dem „Kanal“ meinte Brigittes Geist, vermute ich, dass sich etwas sehr viel weiter öffnet als der Bezug zu der einen Person, wenn man mit einem Menschen individueell auf der anderen Ebene in Kontakt ist. Tatsächlich erlebe ich so etwas wie einen Kanal seitdem auchin der Form, dass ich etwa meine Mutter sehe, die ich Jahre zuvor nicht geistig richtig vor mir hatte, ebenso einenn Onkel von mir. Ich hatte Brigittes Stimme nachts übrigens oft gehört, als ich sie gepflegt habe - und zwar, ohne dass sie mich in dem einen oder anderen Moment physisch gerufen hatte. Für meine Begriffe bedeutete es aus heutiger Sicht, dass sie sich in den Situationen schon vom Körper gelöst und mich gerufen hatte. Wenn du einen Menschen nahezu 24 Stunden über einen längeren Zeitraum pflegst, entsteht eine besondere Art von psychischer Intensität. Sie hat zur Folge, dass deine Überzeugung sinnlich erfahrbar Unterstützung erhält, dass wir viel mehr sind als der Körper mit seinen Gliedern – auch wenn Seele, Geist und Energiefeld für die Zeit des biologisch-gesellschaftlichen Lebens eine Hochzeit mit dem Körper eingehen, wir ihn lieben und er auch Bezugspunkt ist, um sinnlich direkt erfahrbar von anderen geliebt zu werden. In diesem Sinne: Es bleibt etwas von uns, sehr viel mehr, als wir uns gegenwärtig vorstellen können.





