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Von ela 23.01.2015 um 02:26 Uhr | melden
Wenn wir gesund sind und es uns gut geht, glauben wir, wir hätten jede Menge Zeit, als könnten wir viele Dinge einfach mal auf Morgen verschieben. Wir jammern, wenn wir Dinge tun müssen, die wir nicht gerne machen, und das dabei die Zeit nicht schnell genug vorbei geht. Wir schauen auf den Kalender und denken oft: och nöö, so lange noch bis zu dem und dem Tag. Viel zu oft haben wir etwas an der Zeit auszusetzen, unbewusst und oft auch ungewollt. Wenn wir aber einen Menschen durch den Tod verlieren, merken wir, das die Zeit eigentlich immer rennt, das sie niemals stehen bleibt, das wir nichts auf Morgen verschieben sollten. Denn niemand war da, und hat gefragt ob wir dazu bereit sind dich gehen zu lassen, niemand hat gefragt ob wir noch Zeit brauchen, und vor allem ,niemand hat dich gefragt ob du noch Zeit haben möchtest. Die Zeit hat entschieden, das du gehen kannst und hat dich uns genommen. Und jetzt wo du nicht mehr bei uns bist, läuft die Zeit auch ungebremst immer weiter und wir können nichts dagegen tun. Wir können weder die Zeit zurückdrehen noch aufhalten oder verlangsamen. Was sollten wir daraus lernen? Das wir unsere Zeit die wir haben sinnvoll nutzen sollten, denn sie geht viel zu schnell vorbei.
In Gedanken an meine Schwester, die viel zu wenig Zeit hatte und viel zu früh ging.





