Mit einem Geschenk hinterlassen Sie Ihr persönliches Zeichen in Gedenken an Carolin Bohl. Veredeln Sie jetzt für 2,99 Euro diese Gedenkseite durch ein Geschenk in Ihrem Namen.
von gebürtig aus Niedersachsen am 12.10.2023 - 19:25 Uhr | melden
Unter den Opfern durch den Hamas-Angriff nahe der Grenze zum Gazastreifen ist die junge Deutsche Carolin Bohl. Sie kommt gebürtig aus Niedersachsen.
Update vom 11. Oktober, 18.03 Uhr: Bei der von der Terrormiliz Hamas getöteten deutschen Studentin Carolin Bohl handelt es sich um eine Frau aus Niedersachsen. Das bestätigte der Partnerschaftsbeauftragte von Hann. Münden Frank Stryga. Sie komme gebürtig aus Hann. Münden und habe zuletzt in Berlin gelebt. Vermutlich sei sie als Touristin in Israel gewesen.
Ihre Schwester hatte in den sozialen Medien den Tod von Carolin bestätigt. Demnach wurden Carolin und ihr Freund Danny Darlington im Kibbuz Nir Oz nahe der Grenze zum Gazastreifen getötet. Laut Stryga habe sie in Ramat Gan bei Holon einen Anlaufpunkt bei einer Freundin gehabt. Auch Holon wurde von der Hamas angegriffen. Mit der Partnerschaftsbeauftragten von Holon unterstütze er bei der Rückführung des Leichnams nach Deutschland.
Studentin Carolin Bohl aus Berlin offenbar von Hamas getötet – Schwester vermeldet traurige Nachricht
Erstmeldung vom 09. Oktober: Nir Oz – Nach dem brutalen Hamas-Überfall auf Israel hat die Identifikation der rund 900 Todesopfer begonnen. Darunter soll auch die junge Deutsche Carolin Bohl aus Berlin sein. Eine offizielle Bestätigung des Auswärtigen Amtes gab es am Montagnachmittag (9. Oktober) jedoch nicht.
Carolin Bohl aus Berlin: Junge Deutsche angeblich von der Hamas in Israel getötet
Die Schwester der jungen Frau, Anja Pasquesi, vermeldete bei Instagram in der Nacht auf Montag jedoch den angeblichen Tod ihrer Schwester. Dasselbe tat Sam Pasquesi, bei dem es sich um den Ehemann von Anja handelt. Die Tragödie soll sich demnach im Kibbutz Nir Oz unmittelbar an der Grenze zum Gazastreifen ereignet haben.
Und zwar nur rund 10 Kilometer südwestlich des Kibbuz Re’im, wo beim „Nature Party Festival“ am Samstagmorgen (7. Oktober) rund 260 israelische Staatsbürger zwischen 20 und 40 Jahren von der radikalislamistisch palästinensischen Terrororganisation kaltblütig getötet wurden.
Israel hat als militärische Reaktion mittlerweile mehr als 300.000 Reservisten mobilisiert. Dies sei die größte Mobilisierung in der israelischen Geschichte in so kurzer Zeit, erklärte Armeesprecher Daniel Hagari laut israelischer Medienberichte. Nir Oz, das gerade mal rund 400 Einwohner hat, war am Samstag (7. Oktober) eine von zwölf überfallenen Ortschaften und Kleinstädten an der Grenze zum Gazastreifen. Hier sollen sich Carolin Bohl und ihr britischer Bekannte Danny Darlington, beide wohnhaft in Berlin, am Samstagmorgen während des Angriffs der Hamas aufgehalten haben.
Carolin Bohl und Danny Darlington: Schwester vermeldet Tötung der Deutschen und des Briten in Israel
„Heute erfuhren wir von Carolins Freundin vor Ort im Kibbuz Nir Oz in Israel, dass sie und ihr Freund Danny gestern bei einem Terroranschlag getötet wurden. Wir sind gebrochen und arbeiten daran, diese unvorstellbare Tragödie zu bewältigen. Wir danken allen zutiefst, die sich heute so viel Mühe gegeben haben, um bei der Suche nach ihr zu helfen und Informationen und Kontakte bereitzustellen“, schrieb Schwester Anja Pasquesi, die wohl in den USA lebt, bei Instagram.
„Bitte geben Sie uns etwas Zeit und Raum, um an unseren süßen Engel Caro und ihren geliebten Freund Danny zu denken“, meinte sie weiter. Ihr Ehemann Sam schrieb ebenfalls in dem Sozialen Netzwerk: „Obwohl wir keine offizielle Benachrichtigung von den Regierungen Israels, Deutschlands oder Großbritanniens erhalten haben, verfügen wir über verlässliche Informationen aus Israel, dass unsere geliebte Caro und ihr lieber Freund Danny bei einem terroristischen Hamas-Angriff getötet wurden. (...) Wir werden uns nun auf die Bewältigung dieser Tragödie konzentrieren und bitten um etwas Zeit und Raum, um uns damit auseinanderzusetzen. Danke schön.“
Die Deutsche Carolin Bohl und ihr britischer Freund Danny Darlington. Das Foto soll nahe der Grenze zum Gazastreifen entstanden sein, wo beide mutmaßlich beim Hamas-Massaker getötet wurden. © Screenshot Instagram@sampasquesi
Auf dem Instagram-Account des Fotografen Danny Darlington kondolierten bereits etliche Freunde, Follower und weitere Insta-Nutzer. In vielen Kommentaren zu seinen Posting von früher war zu lesen: „Rest in Peace.“ Zu Deutsch: Ruhe in Frieden.
Indes gilt 22-jährige deutsche Staatsbürgerin Shani Louk seit der Hamas-Attacke weiter als vermisst. Shani lebte zwar nie in Deutschland, ihre deutsche Mutter Ricarda Louk wanderte jedoch vor knapp 30 Jahren in den Nahen Osten aus. Die Familie hat Wurzeln und Verwandtschaft im schwäbischen Ravensburg am Bodensee; die 22-Jährige hatte die Verwandtschaft häufiger in Deutschland besucht. Laut dem „heute journal“ des ZDF soll die junge Frau vom „Nature Party Festival“ in den Gazastreifen verschleppt worden sein. (pm)





