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Von Harald 02.07.2024 um 14:32 Uhr | melden
Seit einer Woche saß ein kleiner Nympfensittich ausgehungert auf der Dachantenne gegenüber von unserem Haus. Wahrscheinlich entflogen. Er hatte sich Tauben angeschlossen, die immer bei uns die Kreise ziehn. Es war immer eine brenzliche Situation wenn gefräßige Raben seinen Weg kreuzten. Ich hatte jedesmal Herzklopfen wenn ich ihn sah. Er musste gerettet werden! Jeden Tag stand ich nun von 5-19 Uhr regelmäßig Patroille. Auf unserem Balkon hatte ich einen Käfig positioniert mit Hirse, Vogelfutter und Wasser. Jeden Tag flog er zu uns auf den Balkon und schaute was da los ist. Bis er endlich nach 3 Tagen plötzlich am Hirserigel knabberte. Dann flog er sofort wieder weg. Ich befestigte eine lange Schnur an der Käfigtüre, damit ich sie von der Küche aus durch festes ziehen an der Schnur schließen konnte. Heute morgen um 7.00 Uhr kam er hungrig und kränkelnd auf den Balkon geflogen. Dieser Anblick war furchtbar. Gott sei Dank hüpfte er ohne Zögern in den Käfig und trank "frisches" Wasser. Ich riss wie ein Irrer an der Schnur und es hatte nach vielen Gebeten endlich geklappt das der kleine "Oscar", wie er von uns getauft wurde, eingefangen werden konnte. Er war ganz ruhig und brav. Hat erstmal einen ganzen Hirsekolben verdrückt.
Auch hier bin ich mir wieder sicher, daß gute Geister und Seelen maßgeblich zum Glück beitrugen.



