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Von Stephanie Göhre 10.09.2025 um 18:46 Uhr | melden
Claudia Buchmann-Walther
Abschied
Der Himmel weint mit mir, kühler nasser Regen,
an meinen Wangen schmeck ich das Salz meiner Tränen.
In der Dunkelheit meiner Welt hab ich mich verborgen,
bin allein und in meinem Schmerz verloren.
Irre durch meine Seele, will keinen sehen,
mich nur der Grausamkeit des Gefühls hingeben.
Kann den Schmerz nicht begreifen,
auch nicht beschreiben,
zerstörerische Gedanken durch meinen Kopf sie gleiten.
Schreie die Wände an, sind die einzigsten mit denen ich reden will,
finde keinen Ausweg, habe ich überhaupt noch ein Ziel?
Die Wände sind hoch und kahl, eisig kalte Mauern,
die Angst wird immer auf mich lauern.
Sehe keinen Lichtblick, nichts führt mich ins Licht zurück,
ist es verloren für immer, mein Lebensglück?
Fühle nur eisige Kälte die mich hier umgibt,
bin ich denn nur von Ängsten umringt?
Allein mit mir, meinen Ängsten und Zweifeln,
Träume und Geister mich nachts peinigen.
Sehe einen Schatten, schaut auf mich herab,
es kommt mir vor, als wäre es das Himmelsgrab.
Ein zartes Licht, so scheint es jetzt,
ist wieder durch einen Traum gehetzt.
Bewacht es mich, will es mir was sagen?
Höre eine Stimme, die mir sagt,
" Hör auf zu klagen! "





