Fabian Keller

Fabian
Keller

16.08.2009
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10.03.2026
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ZurückAus dem Kondolenzbuch: Postauto-CEO äussert sich

von Postauto-CEO äussert sich am 17.03.2026 - 15:04 Uhr | melden

Auch Lisa ist gekommen, um zu gedenken. Dass ausgerechnet ein psychisch beeinträchtigter Mensch für das Drama verantwortlich sein soll, mache sie «schwer betroffen». Ob der Täter aus einer Klinik entlassen worden sei oder von dort geflohen, spiele für sie «keine entscheidende Rolle».

Sie wisse aus ihrem Berufsalltag nur zu gut, wie schwierig es für Psychologen und Ärzte sei, einzuschätzen, ob jemand stabil genug sei, um entlassen zu werden. Sie habe es oft erlebt dass Patienten in gefestigtem Zustand die Klinik verlassen hätten – und «wenige Tage später aus dem Nichts durchgedreht» seien. Diese Unberechenbarkeit belaste auch die Fachpersonen.
Lisa am Ort der Tragödie vor dem Blumenmeer.
Lisa am Ort der Tragödie vor dem Blumenmeer.20min/Thomas Sennhauser

12.03.2026

Do 11:21
Postauto-Chauffeuse: «Sind betroffen, aber auch dankbar»

Eine Busfahrerin aus Düdingen sagt am Tag nach der Tragödie zu 20 Minuten, die Betroffenheit unter den Kolleginnen und Kollegen sei sehr gross. «Wir spüren aber auch eine grosse Wertschätzung und Dankbarkeit gegenüber den Fahrgästen, die trotz dieses Vorfalls bei uns einsteigen. Wir möchten dafür ein grosses Dankeschön aussprechen.» Natürlich seien auch die Busfahrer derzeit sehr angespannt. «Ich achte nun immer genau darauf, wer bei mir einsteigt und habe einen scharfen Blick auf die Passagiere.» Sie sagte weiter, sie sei froh, gerade nicht nach Kerzers fahren zu müssen.

12.03.2026

Do 06:49
Postauto-CEO äussert sich

Am Donnerstagmorgen hat sich Postauto-CEO Stefan Regli zum Vorfall in Kerzers geäussert. «Der tragische Brand in unserem Postauto hat uns zutiefst erschüttert», schreibt Regli auf LinkedIn. Unter den Todesopfern befindet sich auch der Postautofahrer. Es handelt sich um einen 63-jährigen Mann portugiesischer Herkunft, wie die Polizei am Mittwochabend bekannt gab.

Regli spricht von einem «geschätzten Kollegen und Teil der Postauto-Familie». Weiter sagt er: «Im Namen der Konzernleitung, des Verwaltungsrats und aller Mitarbeitenden der Schweizerischen Post spreche ich den Angehörigen unser tief empfundenes Beileid aus.»

Gegenüber SRF erklärt Regli, man trainiere zwar Brandfälle mit den Mitarbeitenden. «Aber in einem solchen Fall, wie er hier vorliegt, ist das natürlich eine Dimension, die so nicht trainierbar ist und auch noch nie dagewesen ist.» Jedes Fahrzeug von Postauto sei bezüglich Brandschutz entsprechend ausgerüstet und verfüge über Feuerlöscher und Nothämmer.

11.03.2026

Mi 21:38
Polizei gibt Identität der Opfer bekannt

Wie die Kantonspolizei Freiburg am Mittwochabend mitteilt, wurden alle Opfer des Busbrands in Kerzers identifiziert. Sechs Menschen kamen ums Leben, darunter der mutmassliche 65-jährige Brandstifter aus dem Kanton Bern sowie der 63-jährige Busfahrer portugiesischer Herkunft. Die weiteren Todesopfer sind zwei Frauen (25 und 39 Jahre) und zwei Männer (16 und 29 Jahre), alle Schweizer Staatsangehörige aus der Region.

Fünf Personen wurden verletzt: zwei Männer (34 und 61 Jahre), zwei Frauen (27 und 56 Jahre), alle Schweizer Staatsangehörige, sowie ein 32-jähriger Mann kosovarischer Herkunft. Zwei der Verletzten – die 56-jährige Frau und der 34-jährige Mann – befinden sich noch im Spital. Alle Opfer wohnen in der Region. Die Ermittlungen zu den genauen Umständen dauern an. (bre)

11.03.2026

Mi 18:52
Polizei fahndete nach mutmasslichem Täter

Der mutmassliche Verantwortliche für den Postauto-Brand in Kerzers FR war der Berner Kantonspolizei wegen Betäubungsmittelkonsums bekannt. Das bestätigte sie auf Anfrage von RTS. Demnach hielt sich der Mann zuvor in einem Spital im Kanton Bern auf. Dieses meldete ihn am Dienstag, kurz nach 13 Uhr, als vermisst.

Ein Polizeisprecher erklärt gegenüber RTS, dass nach der Vermisstmeldung umgehend Suchmassnahmen ergriffen worden seien. «Es wurden umgehend Ermittlungen eingeleitet. Aber am Nachmittag war die Person immer noch nicht gefunden worden, und es gab keine konkreten Hinweise darauf, wo sie sich aufhielt», so der Sprecher weiter.

(fos)

11.03.2026

Mi 17:16
Bundesratspräsident Guy Parmelin: «Erneut müssen wir traurige Momente erleben»

«Erneut müssen wir traurige Momente erleben.» Mit diesen Worten eröffnet Bundesratspräsident Guy Parmelin seine Rede und nimmt Bezug auf die Brandkatastrophe in Crans-Montana am 1. Januar. «Gestern Abend habe ich vom schlimmen Busbrand erfahren. Meine Gedanken sind bei den Opfern und ihren Angehörigen», sagt er. Parmelin dankt allen Rettungskräften für ihren Einsatz und betont, wie wichtig Zusammenhalt und Mitmenschlichkeit in Zeiten wie diesen sind.

Postauto-CEO äussert sich
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