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Von deine Ramona 21.11.2016 um 21:36 Uhr | melden
Heute wieder ein paar Zeilen,Gestern war nun Totensonntag,haben dein Grab wieder wunderschön eingedeckt ,und schöne Gestecke liegen darauf,vor allem Kerzen brennen ,sie sollen nur für Dich scheinen.
Am Freitag war ich beim Gedenkkonzert in der Kirche in Lohsa,der Herr Pech hat das alles wieder organisiert,als Bestatter ist er einmalig,die Kirche strahlte von den Kerzen ,die Musiker spielten ,man fand einen inneren Frieden eine Ruhe.
Und man hatte solche liebevollen Erinnerungen,einige dabei ,die schon fast vergessen,aber auch schmerzhafte,die einfach dazu gehören,es waren Streicheleinheiten für die Seele,in diesem tristen grauen November.Aber trotzdem ist es immer noch schwer ,ohne dich zuleben,den akzeptieren heißt nicht gleich verstehen,und leben ist nicht gleich leben.
Der Herr Pech sagte gleich zum Anfang ,das er gefragt worden ist,ob er am Freitag und Samstag den Tod feiert,und er soll sich nicht zu weit hinaus wagen,er soll aufpassen,im ersten Moment war ich sprachlos,aber dann habe ich mich auf das Konzert ,und den Reden eingelassen,diese Frage beschäftigte mich aber Nachts so sehr.
Ich bin froh ,das es diese Gedenkstunde gibt,diese war auch für alle gewesen .Menschlichkeit in dieser rauen schnelllebigen manchmal auch harten Zeit,das es noch Menschen gibt,denen das Wohl anderen am Herzen liegt,wo man nicht rechnen sollte ob der Aufwand nicht größer ist ,wie der Nutzen,wir haben nicht den Tod gefeiert.Wir haben den Verstorbenen gedacht,und solange wie sie nicht vergessen werden,hat der Tod nicht gesiegt.Es sind die Menschen ,in ihren Köpfen entstehen die Gedanken,und sie entscheiden ob bestimmte Dinge bestehen oder zum scheitern verurteilt sind.Viele gute Ideen wurden schon durch Menschen im Keim erstickt ,warum weshalb ,es gibt verschiedene Gründe,Unwissenheit Neid das Erlebte usw usw.
Aber diese eine Stunde im Jahr soll bleiben,60 Minuten wo man den Verstorbenen so nahe ist,das eine Wärme das einsame Herz durch flutet,das viele die gleichen Gedanken das gleiche durch machen,man ist in dieser Stunde nicht allein,es ist eine Gemeinschaft die die Menschen verbindet in dieser einen Stunde.
Und ich glaube der Herr Pech wird weiter machen,weil er ein ganz toleranter und mitfühlender Mensch ist,und er ein Bestatter aus Berufung ist,das merkt man ,wie liebevoll er die Beisetzungen gestaltet,solch einen Menschen findet man nicht so leicht.
Du wirst es ja alles mit erlebt haben,dort wo du bist,du siehst ja alles oder???
Und nun beginnt die Adventszeit und bald ist Weihnachten,das 3 ohne dich,wie die Zeit vergeht,aber es schmerzt noch immer,die Zeit heilt nicht die Wunden,es verändert sich nur der Schmerz und das Leid,aber so vieles bleibt.
Am Samstag stand der Lennox vor meinem Pc ,ich habe ein Bild von dir darauf,Opa Opa Opa immer wieder sagte der kleine Mann das Wort Opa,der Blondschopf mit seinen kurzen Dackelbeine .wie Giovanna und du sie hast.
Das sind Momente wo es einem die Beine weg zieht,man hat keine Kraft sich gegen diesen Strudel von Schmerz zu wehren.
Es gibt schon Zeiten ,wo es einem gut geht ,wie man so sagt,aber um so schlimmer kommen diese Momente,wo man einfach nicht mehr hoch kommt,der Schmerz einem die Luft nimmt,und es wird einem wieder bewusst,ich sehe dich in diesem leben nie wieder.
Die Frage warum ,geistert einem durch den Kopf,ich glaube so wird es ein leben lang bleiben,diese Sehnsucht dieses vermissen.
So mein Lieben ,das soll es gewesen sein ,mir laufen die Tränen,du fehlst mir so sehr,du die Liebe meines Lebens,beschütze uns weiterhin,und wir schicken dir unsere ganze Liebe zu deinem Stern.




