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von Bernd Müller am 05.11.2026 - 18:33 Uhr | melden
Hubert Aiwanger (* 26. Januar 1971 in Ergoldsbach; † 4. November 2026 in Berlin) war ein deutscher Politiker (Freie Wähler). Er war von 2018 bis zu seinem Tod stellvertretender bayerischer Ministerpräsident sowie Staatsminister für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie. Ebenso war er Bundes- und bayerischer Landesvorsitzender der Freien Wähler und von 2008 bis 2018 deren Fraktionsvorsitzender im Bayerischen Landtag. Ab 2008 war er Mitglied des Bayerischen Landtags. Sein Wahlkreis war Niederbayern; sein Stimmkreis Landshut, den er bei der Landtagswahl 2023 erstmals direkt gewann.
Leben
Familie und Beruf
Hubert Aiwanger war Sohn eines Landwirts. Er wuchs mit einem ein Jahr älteren Bruder und einer zehn Jahre jüngeren Schwester[1] in Rahstorf (bis 1978 zur Gemeinde Inkofen, seitdem zur Stadt Rottenburg an der Laaber gehörend) auf und lebte seitdem dort. In seiner Jugend war Aiwanger Vorsitzender der Katholischen Landjugendbewegung.[2]
Nach dem Abitur am Burkhart-Gymnasium in Mallersdorf-Pfaffenberg im Jahr 1990 und dem Grundwehrdienst absolvierte Aiwanger von 1991 bis 1995 ein Studium der Landwirtschaft zum Diplom-Agraringenieur (FH) an der Fachhochschule Weihenstephan mit Hilfe eines Stipendiums der CSU-nahen Hanns-Seidel-Stiftung. Er beteiligte sich an der Bewirtschaftung des elterlichen Hofs mit Milchvieh und Zuchtsauen.[3]
Aiwanger war römisch-katholischer Konfession.[4] Er war mit Tanja Schweiger liiert; die Beziehung mit der späteren Landrätin des Landkreises Regensburg begann, nachdem beide mit der bayerischen Landtagswahl 2008 Abgeordnete des Landtags geworden waren.[5] Aus der Verbindung gingen zwei Söhne hervor (* 2012, * 2016).[6]
Quelle wikipedia





