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Von Deinem Wolfi 22.04.2017 um 17:42 Uhr | melden
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Manchmal
Manchmal habe ich das Gefühl,
ich hab keine Kraft mehr.
Manchmal vergesse ich wer ich bin
und was ich eigentlich will.
Manchmal verdränge ich alles,
doch irgendwann holt es mich ein.
Manchmal weiß ich nicht was ich fühle
und weshalb ich so fühle.
Manchmal bin ich sauer auf mich selbst,
oder auf andere.
Manchmal will ich alleine sein
und dann wieder nicht.
Manchmal weiß ich nicht was mit mir ist,
oder ich weiß es, aber will es nicht
wahrhaben.
Manchmal brauch ich Hilfe,
doch ich will niemanden belasten.
Manchmal fühle ich mich so einsam.
Manchmal brauch ich Zeit für mich,
aber meistens denk ich an die Menschen
die ich liebe und muss stark sein.
Manchmal muss ich so tun als geht es mir gut,
damit es meinen Umfeld auch gut geht.
Manchmal lache ich, obwohl meine Seele weint!
Liebe Mama,
seit Deinem Tod geht es mir so, wie es in dem
Text beschrieben wird. Es ist wie das Wetter im
April – ein stetiges Auf und Ab, ein hin und her,
niemals weiß man, was als nächstes kommt.
Man glaubt einen kurzen Moment, dass es einem
gut geht und wird dann plötzlich wieder mit voller
Wucht gegen die Wand geschleudert. Aber Trauer
kann offensichtlich auch so ablaufen.
Jeder trauert anders, jeder braucht unterschiedlich
viel oder wenig Zeit, um alles zu verarbeiten, was
geschehen ist. Ich muss scheinbar den langen und
schwierigen Weg gehen, aber das kann man sich
offensichtlich auch nicht aussuchen.
Liebe Mama, ich vermisse Dich so sehr. Kein Tag
vergeht, an dem ich nicht merke, dass nun ein ganz
entscheidender Teil meines Lebens fehlt und nicht
mehr zurückkommt.
Ich schicke Dir unendlich viele liebe Grüße in Deine
Welt. Sei geborgen, behütet und beschützt, dort wo
Du jetzt bist.
Dein trauriger Wolfi
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