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Von Deinem traurigen Wolfgang 11.08.2018 um 13:47 Uhr | melden
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˜"*°•˜ ICH DENKE AN DICH ♥ ¤˜•°*"˜
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DIE LETZTE ORCHIDEE
Hallo Mama,
gerade habe ich die letzte Deiner Orchideen wegwerfen
müssen, denn auch sie ist eingegangen. Jetzt steht nur
noch eine einzige meiner Orchideen da und auch die
noch ohne Blüte.
Ich weiß nicht was geschehen ist, aber von ehemals ca.
12 Orchideen ist nur noch eine einzige übrig geblieben.
Besonders traurig bin ich darüber, dass von Deinen
Orchideen keine mehr übrig ist. So ist auch hier alles
weg, was einmal deins war und jedes Stück von Dir,
das kaputtgeht, gibt mir wieder einen Stich ins Herz.
So gehen Erinnerungsstücke dahin, wie schon bei der
Auflösung Deiner Wohnung. Ich hatte damals eigentlich
nicht gemeint, dass ich alles in andere Hände geben
wollte, sondern hauptsächlich das Mobiliar, dass rein
platzmäßig nicht in meine Wohnung mehr gepasst hat.
Verschwunden sind dann aber auch Geschirr, Tassen,
Gläser, Schüsseln, Bestecke, Bettwäsche, Handtücher,
Tischwäsche, Puppen, Schränkchen, Spiegel, Schlüssel-
kasten, Papa`s Werkzeuge und so vieles, vieles mehr,
auch sehr private Dinge wie Notizbücher und ähnliches
waren plötzlich verschwunden, was ich so eigentlich nicht
gemeint habe; ich wurde nicht einmal mehr gefragt, ob ich
die einen oder anderen Dinge doch noch haben möchte,
sie waren dann halt einfach weg. Und dadurch, dass
Dein Lebensgefährte kurz nach Deinem Tod schon wieder
eine neue Lebensgefährtin hatte, sind diese Dinge für mich
nicht mehr zugänglich und nun endgültig für mich verloren.
Und knapp ein Jahr nach Deinem Tod, hat man dann auch
keine Gedenkkerzen für Dich entzündet. Das mache ich nun
nur noch alleine. Wie sehr er sich während Deiner Krankheit
um Dich gekümmert hat, werde ich nie vergessen, aber was
daraus nach Deinem Tod geworden ist, auch das werde ich
nie vergessen, denn damit kann ich einfach nicht umgehen.
Das alles ist für mich schwer zu akzeptieren und wahnsinnig
enttäuschend und ich glaube auch Du wärst "etwas ernüchtert"
und auch bitter enttäuscht, genauso wie von Deiner "selbst-
ernannten besten Freundin", die auch etliches Deiner Bekleidung
und anderes erhalten hat; wir haben sie die ganzen fast zwei
Jahre noch nicht einmal an Deinem Grab getroffen, auch an
Deinem ersten Jahresgedenktag war sie "verhindert" und konnte
den Gedenkgottesdienst für Dich "leider nicht besuchen". Auch
hier kann ich mir vorstellen, dass Deine Enttäuschung schon
sehr groß gewesen wäre.
Ich wünsche mir, dass Du jetzt wieder mit Papa zusammen bist,
denn hier auf dieser Welt hast Du nach Papa`s Tod nicht wirklich
mehr Glück mit der "Männerwelt" gehabt.
Ich glaube, dass ich meinen inneren Frieden erst wiederfinden
werde, wenn auch ich meinen letzten Weg antreten muss. Bis
dahin kann ich mir noch immer nicht vorstellen, dass überhaupt
wieder etwas normal für mich sein wird, auch wenn ich so sehe,
wie sich eine menschliche Enttäuschung an die andere reiht.
Dein trauriger Wolfgang
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