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Von Deinem traurigen Wolfgang 05.09.2018 um 07:49 Uhr | melden
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★...•´¨*•.¸★¸.* 103 Wochen •★¸.•*¨`•
★...•´¨*•.¸★ ohne Dich ¸★.•
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Eine Mutter kann vieles ersetzen, aber nichts
und niemand kann eine Mutter ersetzen.
DER TOD HAT NICHT DAS LETZTE WORT
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Von guten Mächten treu und still umgeben,
behütet und getröstet wunderbar,
so will ich diese Tage mit euch leben
und mit euch gehen in ein neues Jahr.
Von guten Mächten wunderbar geborgen,
erwarten wir getrost was kommen mag,
Gott ist mit uns am Abend und am Morgen
und ganz gewiss an jedem neuen Tag.
Noch will das Alte unsre Herzen quälen,
noch drückt uns böser Tage schwere Last,
ach Herr gib unsern aufgescheuchten Seelen,
das Heil, für das Du uns bereitet hast.
Von guten Mächten wunderbar geborgen,
erwarten wir getrost was kommen mag,
Gott ist mit uns am Abend und am Morgen
und ganz gewiss an jedem neuen Tag.
Und reichst Du uns den schweren Kelch den bittern,
gefüllt bis an den höchsten Rand,
so nehmen wir ihn dankbar ohne Zittern,
aus deiner guten und geliebten Hand.
Von guten Mächten wunderbar geborgen,
erwarten wir getrost was kommen mag
Gott ist mit uns am Abend und am Morgen
und ganz gewiss an jedem neuen Tag.
Liebe Mama,
heute vor zwei Jahren – es war ein Montag –
wollten wir wieder nach dem Mittagessen zu
Dir fahren. Aber so gegen 9.00 Uhr hat mich
plötzlich so eine innerliche Unruhe gepackt,
wie ich es noch niemals erlebt habe. Ich hatte
das starke Gefühl, dass Du mich „rufst“ und
dieses Gefühl wurde immer stärker und stärker.
Hilde machte gerade den Haushalt, aber ich
sagte ihr, dass ich nicht mehr bis Mittag warten
möchte, sondern dass wir sofort zu Dir fahren.
Es war früher schon so, dass wir immer wieder
mal das Gefühl hatten, dass der Andere mal an-
rufen sollte und kurz darauf klingelte dann auch
schon das Telefon oder das ein „überraschender“
Besuch dann doch nicht so überraschend war,
weil man gerade daran gedacht hatte, dass man
sich wieder mal treffen könnte. Und so war es an
diesem Tag auch, man könnte es auch „stumme
Signale“ nennen.
Wir sind dann auch sofort zu Dir gefahren. Am
Vormittag kam dann auch Dein Hausarzt nochmals
vorbei, um nach Dir zu sehen. Er nahm uns zur
Seite und erklärte uns, dass nun offensichtlich
die Endphase des Sterbens begonnen hätte.
Auch wenn wir jeden Tag sehen konnte, wie
Du schwächer und schwächer wurdest, so war
es trotzdem nochmal wie ein Faustschlag, als
es der Arzt aussprach, dass Du nun sterben wirst.
Hilde und ich haben uns dann entschlossen, nicht
mehr von Deiner Seite zu weichen, sind schnell
nach Hause gefahren, haben einen Koffer mit dem
Nötigsten gepackt und sind wieder zu Dir gefahren.
Wir wollten Dir in Deiner letzten Lebensphase bei-
stehen und wenigstens noch das Gefühl geben, dass
Du in den schwersten Stunden Deines Lebens nicht
allein bist.
Damit Leo auch mal etwas Schlaf bekommt, haben wir
verabredet, dass wir täglich bis 22.00 Uhr alle bei Dir
sind, ab 22.00 Uhr bis 3.00 Uhr werde ich an Deinem
Krankenbett „wachen“ von 3.00 Uhr bis 6.00 Uhr werde
ich schlafen und dann Hilde an Deinem Bett wachen.
Dir auf diese Art beizustehen war mir eine Herzensan-
gelegenheit und Verpflichtung, denn Du bist Dein ganzes
Leben für mich dagewesen und damit war es für mich
klar und selbstverständlich das zu tun.
An diesem Tag warst Du nicht ansprechbar, hast nichts
mehr gegessen und getrunken und es war einfach
schrecklich zu sehen, wie massiv der Krebs Deinem
Körper zusetzte.
Nach diesem Montag blieben Dir nur noch 4 Tage
mit uns zusammen.
Liebe Mama,
eine ganz besonders herzliche, liebevolle
Umarmung und unendlich viele liebe Grüße
schicke ich Dir in Deine Welt. Sei behütet,
geborgen und beschützt, dort wo Du jetzt
bist.
ICH VERMISSE EUCH ALLE SO SEHR.
Du wirst mich immer weiter durch mein Leben
begleiten, auch wenn Du körperlich nicht mehr
hier bist, aber in meinem Herz trage ich Dich
für immer mit mir.
Niemals wird das Band zwischen uns zerreißen,
auch der Tod hat diese Macht nicht – niemals.
Ich sage auch nicht Tschüss zu Dir, sondern
ein „Auf Wiedersehen“, denn dass wir uns
wiedersehen, das verspreche ich Dir.
Dein trauriger Wolfi
„Zwei Wasser“ (Du weist was ich meine!!)
Jeder Tag beginnt und endet mit Gedanken an Dich
und durch den Tag begleitest Du mich.
ஜღ♥...ஜღ♥...ஜღ♥...ஜღ♥...ஜღ♥...ஜღ♥...ஜღ♥..
Wer sich von mir zurückgezogen hat,
seit ich um Dich trauere,
der darf jetzt auch gerne dort bleiben.
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