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Von Deinem traurigen Wolfgang 09.09.2018 um 06:57 Uhr | melden
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★...•´¨*•.¸★¸.* 2 Jahre •★¸.•*¨`•
★...•´¨*•.¸★ ohne Dich ¸★.•
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Z W E I T E R J A H R E S G E D E N K T A G
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Eine Mutter kann vieles ersetzen, aber nichts
und niemand kann eine Mutter ersetzen.
DER TOD HAT NICHT DAS LETZTE WORT
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Fliegen lernen,
hoch hinauf bis zu den Sternen,
damit ich Dir ganz nahe bin,
so macht der "Himmel" für mich Sinn.
Träumen von Dir und diese Träume archivieren,
dann kann ich sie niemals mehr verlieren,
Deine tausend Bilder in mir tragen,
und mich an dein Lachen erinnern,
an meinen Tränen-Tagen.
Meine Augen schließen und spüren, wie
sich unsere Seelen unendlich berühren,
Deiner vertrauten Stimme lauschen in
meinem Ohr, Dein Lieblingslied singt sie
mir immer und immer vor.
Gern lasse ich mich ins Gestern treiben,
so wirst Du für mich unsterblich bleiben.
Liebe Mama,
heute vor 2 Jahren – es war ein Freitag – bist
Du für immer von uns gegangen, Du hast den
Kampf gegen diesen teuflischen Krebs ver-
loren. Diesen Moment werde ich niemals in
meinem Leben vergessen, denn er hat mein
Herz und meine Seele zerstört.
Wie schon die Tage zuvor hatte ich noch am
Donnerstag ab 22.00 Uhr die Nachtwache an
Deinem Krankenbett übernommen. In dieser
Nacht hatte ich Dir immer wieder kleinere
Mengen Fruchtsaft in Deinen Mund geträufelt
und obwohl Du an den Tagen zuvor nichts
mehr getrunken hast, hast Du diesen Frucht-
saft tatsächlich noch hinuntergeschluckt. Als
ich Dich fragte ob Du gerne noch mehr
möchtest, hast Du tatsächlich noch reagiert
und geantwortet. Dieses schwache aber
vernehmbare „Ja“ werde ich auch in meinem
ganzen Leben nicht mehr vergessen, denn
es war das letzte Wort, das ich von Dir gehört
habe. Du hast auf diese Weise dann doch
noch fast einen halben Liter Fruchtsaft ge-
trunken.
In dieser Nacht habe ich Dir gesagt, dass Du
genug gelitten hast und das Du jetzt heimgehen
darfst zu Deinen Eltern, zu Papa und unserem
Rainer. Mir hat es bei diesen Worten zwar das
Herz zerrissen, aber ich habe Dir gesagt, dass
ich Dich loslasse, dass ich nicht möchte, dass
Du noch weiter Leid und Schmerz ertragen
sollst, nur damit wir noch ein paar weitere
Tage mit Dir zusammen sein können – so
egoistisch wollte ich niemals sein. Das war
das bis dahin Schwerste, was ich in meinem
Leben erleben musste. Man sagt zwar, dass
man loslassen muss, aber Gott hat uns Hände
gegeben, um uns einander festzuhalten.
Komischerweise ist dann Hilde in dieser Nacht
schon um 2.00 Uhr anstatt um 3.00 Uhr er-
schienen, um mich bei der Nachtwache abzu-
lösen.
Ich habe mich dann in das Bett neben Deinem
Krankenbett gelegt und habe etwas „gedöst“,
aber nicht wirklich geschlafen. Plötzlich sagte
Hilde, dass Du nicht mehr atmest. ich bin
aufgesprungen und habe noch Deinen Puls
gefühlt; es waren Deine letzten Herzschläge,
die ich dann gefühlt habe.
Freitag, 09. September 2016 um 2.55 Uhr –
dieser Moment hat mein ganzes Leben auf
einen Schlag geändert, denn Du bist von
einer Sekunde auf die andere nicht mehr
dagewesen.
Du bist in dem Augenblick für immer von uns
gegangen, als Hilde gerade in dieser Nacht
die Nachtwache früher übernommen hatte
als in den Nächten vorher und ich mich nur
kurz hingelegt habe. Hast Du gewartet, bis
ich für einen Moment nicht da war?
Wenn ich an diese Nacht zurückdenke, dann
ist es ein riesiger, aber auch der einzige Trost
für mich, dass Du – zumindest ohne äußerlich
erkennbaren Todeskampf – einfach friedlich
eingeschlafen bist. Nach Deiner Leidenszeit
war es sicherlich die Erlösung für Dich. Du
hattest mir früher öfter erzähl, wie schlimm
der Todeskampf Deiner Mama, meiner lieben
Oma war, bei dem Du dabei gewesen bist und
ich habe immer Deine Angst herausgehört,
auch einmal so einen schrecklichen Todes-
kampf durchleiden zu müssen. Das ist Dir
Gott sei Dank erspart geblieben.
Was ich auch bis an mein Lebensende nicht
vergessen werde, ist dieses Lächeln in Deinem
Gesicht, als Du gestorben warst. Dieses Lächeln
haben auch Hilde, Leo und Jürgen so gesehen
und somit habe ich es mir nicht eingebildet.
Als an diesem Tag, gegen 17.00 Uhr der Bestatter
kam und wir Dich - nachdem er Dich in den Sarg
gebettet hatte – nochmals sehen durften, kam es
uns vor, als wenn ein Engel in dem Sarg lag, aber
trotzdem hat es mir das Herz zerrissen, denn es
war das allerletzte Mal, dass ich Dich gesehen
habe. Als dann der Wagen mit Dir vom Grund-
stück fuhr, ist für mich die Welt stehengeblieben
und sie hat bis heute nicht mehr angefangen,
sich wieder zu drehen.
7881 Tage zuvor hat Papa den Kampf gegen den
Krebs verloren und jetzt warst Du plötzlich auch
nicht mehr da.
Liebe Mama,
vor zwei Jahren hat sich der Kreis des Lebens
für Dich geschlossen und ich bin mir sicher,
dass Du jetzt wieder mit Papa, Oma, Opa und
unserem Rainerle zusammen bist und ich bin
mir auch sicher, dass Du den schönsten Platz
in Gottes Himmelreich bekommen hast.
Ich lasse heute wieder in der Studienkirche in
Dillingen eine Messe zu Deinem und Papa`s
Gedenken lesen und anschließend gehen
Hilde und ich natürlich wieder zu Dir auf den
Friedhof.
Eine ganz besonders herzliche, liebevolle
Umarmung und unendlich viele liebe Grüße
schicke ich Dir in Deine Welt. Sei behütet,
geborgen und beschützt, dort wo Du jetzt
bist.
Du wirst mich immer weiter durch mein Leben
begleiten, auch wenn Du körperlich nicht mehr
hier bist, aber in meinem Herz trage ich Dich
für immer mit mir.
Niemals wird das Band zwischen uns zerreißen,
auch der Tod hat diese Macht nicht – niemals.
Ich sage auch nicht Tschüss zu Dir, sondern
ein „Auf Wiedersehen“, denn dass wir uns
wiedersehen, das verspreche ich Dir.
Dein trauriger Wolfi
„Zwei Wasser“ (Du weist was ich meine!!)
Jeder Tag beginnt und endet mit Gedanken an Dich
und durch den Tag begleitest Du mich.
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