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Von Andrea 02.12.2018 um 22:34 Uhr | melden
Der weiße Schnee deckt alles zu,
unter ihm ruht still die Erde,
und dort bei ihr, da ruhst auch Du –
Glaubst Du, dass es Weihnacht werde?
Alle Glocken läuten hell,
strahlend leuchten Tannenbäume,
viele Päckchen, leuchtend grell –
Glaubst Du noch an Weihnachtsträume?
Doch weihnachtet es auch ringsumher,
mit Kerzen und Sternen im Geäst –
im Inneren bleibt ein Tränenmeer!
Glaubst Du an ein frohes Weihnachtsfest?
Doch wo Du auch bist, bin ich bei Dir,
dazu muss ich nicht mit Dir sterben,
in meinem Herzen bist Du stets bei mir –
Glaub mir, so kann es für uns Weihnacht werden!
Lieber Wolfgang, besten Dank für Ihre liebe Kerze und den schönen Brie, den Sie mir geschrieben haben. Ich freue mich immer, mal wieder von Ihnen zu hören.
Jetzt kommt die besinnliche und ruhige Zeit, es ist das erste Weihnachten ohne meine gliebte Mutti, das ist schon hart.
Voriges Jahr haben wir noch gemütlich zusammen gesessen bei Kaffee, stollen und Plätzchen, da dachte keiner daran, dass es das letzte Mal sein würde. Sie hat die Zeit auch immer geliebt und es uns immer schön gemütlich gemacht und liebevoll umsorgt, auch als ihre lieben Eltern damals von uns gingen, Oma wurde 87 Jahre, Opa 85 Jahre, Mutti ist mit 83 1/2 Jahren gestorben.
Ich habe unsere Wohnung und die meines Vaters etwas geschmückt, ich bin froh, dass er trotz seiner Krankheit und der Trauer wieder etwas nach vorne sieht und sich mit alten Kollegen und Bekannten trifft. Meine Erkältung ist soweit wieder gut, mein Mann geht morgen wieder arbeiten, ich wil zum Papa hoch, ihm etwas helfen.
Neun Monate sind seit dem Tod von Mutti schon vergangen, bei mir hat die Zeit auch noch keine Wunden geheilt, die Trauer kam bei mir erst richtig, nach ihrem Tod und der Beerdigung, vorher war ich immer in Aktion, jeden Tag Krankenhaus, Geriatrie, Gespräche mit Ärzten,zwei Haushalte, die Ärzte hatte mich auf das Schlimmste vorbereitet. Wenn sie diesen Schlaganfall überlebt hätte, wäre sie zum schweren Pflegefall geworden, auf einer Seite war ich dankbar, dass ihr das erspart blieb, sie hätte ihr Leben nicht mehr selbst gestalten können. So schwer und traurig es für uns, vorallem auch für mich ist, dieses Schicksal blieb ihr erspart.
Ich wünschen Ihnen und Ihrer Frau eine trotzdem ruhige und friedliche Adventszeit und weiterhin viel Kraft und Zuversicht.
Liebe Grüße in großer Verbundenheit
Andrea




