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Von Deinem traurigen Wolfgang 24.06.2019 um 16:33 Uhr | melden
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★...•´¨*•.¸★¸.* 145 Wochen •★¸.•*¨`•
★...•´¨*•.¸★ ohne Dich ¸★.•
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Noch ein paar Jahre wollt` ich leben,
wollt` so gerne noch bei euch sein.
Ach, es wär` so schön gewesen,
doch es hat nicht sollen sein.
Eine Mutter kann vieles ersetzen, aber nichts
und niemand kann eine Mutter ersetzen.
DER TOD HAT NICHT DAS LETZTE WORT
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In dem Moment, in dem man erkennt,
dass der Mensch, den man über alles liebt,
uns verlassen musste, wird alles still....
Niemals mehr kannst du ihn um Rat fragen,
nie mehr mit ihm lachen.
Hier fehlt dieser Mensch für immer und du
begreifst, dass du das Liebste auf dieser
Welt verloren hast.
Liebe Mama,
heute vor drei Jahren, bist Du das letzte Mal
hier bei uns in Jettingen zu Besuch gewesen.
Ich hatte mich damals sehr über Jürgen aufge-
regt, weil er Dich schon an – Deinem letzten –
Muttertag „versetzt“ hatte, da er eine „Termin-
kollision“ mit seinem bescheuerten Fussball-
Fanclub hatte und dafür am Muttertag für Dich
keine Zeit hatte. Und dann hatte er auch noch
mich angerufen, dass ich meine Geburtstags-
feier nicht an dem auf meinen Geburtstag fol-
genden Samstag machen soll, weil an diesem
Tag ein Fussballturnier seiner Fanclubs abge-
halten wird. Aus lauter Wut und Enttäuschung
habe ich dann meine Geburtstagsfeier komplett
abgesagt und nur Du, Leo, Hilde und ich sind
exakt heute vor drei Jahren gemeinsam zum
Mittagessen und anschließend noch zum Eis
Essen gegangen und haben das ersatzweise
als kleine Geburtstagsfeier angesehen. Ich
kann mich noch sehr gut an diesen Tag er-
innern, Du konntest damals schon nicht mehr
richtig laufen, weil Du schon massive Wasser-
ansammlungen in den Beinen gehabt hast.
Aber trotzdem bist Du noch zu uns, zu mir
nach Jettingen gekommen. Es war ein Freitag
und am darauf folgenden Montag haben diese
unseligen, schmerzhaften Bestrahlungen be-
gonnen und Du hattest sehr große Angst davor.
Nach dem Besuch hier bei uns in Jettingen
waren Dir gerade noch genau 10 Wochen
auf dieser Welt vergönnt, bevor Dich dieser
verdammte Krebs besiegt hat und Du Deine
Augen für immer auf dieser Welt geschlossen
hast.
Ich werde niemals auch nur eine Sekunde
dieser Zeit vergessen, ich werde niemals
Deinen Leidensweg vergessen können, ich
werde niemals vergessen können, wer da-
mals während Deiner Krankheit für Dich
da gewesen ist und wer nicht und ich werde
niemals vergessen, wer in Deinen letzten
Tagen, Stunden und Minuten an Deiner
Seite gewesen ist – und wer nicht!
Ich werde niemals vergessen, was nach
Deinem Tod so alles geschehen ist, wer
sich gekümmert hat, wer sich eingebracht
und geholfen hat und wer eben nicht.
Ich bin heute auf unserem Balkon auf genau
dem Liegestuhl, an genau derselben Stelle
wie Du damals bei Deinem letzten Besuch
gelegen und mir ist eben all das, was ich
hier gerade schreibe, durch den Kopf ge-
gangen.
Ich schleppe all das nun schon bald drei
Jahre mit mir herum und ich bin froh, dass
ich wenigstens Hilde habe, die mir etwas
beisteht, denn alle anderen aus unserer
Familie interessieren sich überhaupt nicht
dafür, wie es einem geht.
Ich weiß noch wie Du damals, als Papa
gestorben war, mal gesagt hast, wenn Du
mich nicht gehabt hättest, dann hättest
Du den Weg zurück ins Leben nicht mehr
gefunden, denn außer von meiner Seite,
kam offensichtlich sonst aus keiner Richtung
etwas, das man als „Stütze“ in der Trauer hätte
bezeichnen können. Und diese „gegen-
seitige Stütze“ fehlt nun schon wieder total
in unserer „restlichen“ Familie, aber – nun
gut, warum hätte sich daran jetzt auch etwas
ändern sollen? Noch nicht einmal die Pflege
des Elterngrabes wird zur gemeinsamen An-
gelegenheit, sondern es war scheinbar von
Anfang an klar, dass das meine Aufgabe ist,
obwohl man niemals ausdrücklich darüber
gesprochen hat – aber ich mach das natür-
lich auch gerne und will deswegen auch
nicht weiter darüber herum diskutieren.
Heute war es wieder viel, was mir auf dem
Herz gelegen ist und ich mir einfach mal
„vom Herz schreiben wollte“. Früher habe
ich meinen Kummer und meinen Frust oft
mit Dir „bequatschen“ können und auch
wenn Du mir oft in der Sache nicht helfen
konntest, so war es einfach mal schön, sich
alles „von der Seele“ reden zu können. Wie
so vieles, wie so SEHR vieles, fehlt mir auch
das so sehr.
Eine ganz besonders herzliche, liebevolle
Umarmung und unendlich viele liebe Grüße
schicke ich Dir in Deine Welt. Sei behütet,
geborgen und beschützt, dort wo Du jetzt bist.
Du wirst mich immer weiter durch mein Leben
begleiten, auch wenn Du körperlich nicht mehr
hier bist, aber in meinem Herz trage ich Dich
für immer mit mir.
Niemals wird das Band zwischen uns zerreißen,
auch der Tod hat diese Macht nicht – niemals.
Ich sage auch nicht Tschüss zu Dir, sondern
ein „Auf Wiedersehen“, denn dass wir uns
wiedersehen, das verspreche ich Dir.
Dein trauriger Wolfi
„Zwei Wasser“ (Du weist was ich meine!!)
Jeder Tag beginnt und endet mit Gedanken an Dich
und durch den Tag begleitest Du mich.
ஜღ♥...ஜღ♥...ஜღ♥...ஜღ♥...ஜღ♥...ஜღ♥...ஜღ♥..
VERGISS NIEMALS WER FÜR DICH DA WAR,
ALS ANDERE NUR AUSREDEN HATTEN.
Wer sich von mir zurückgezogen hat,
seit ich um Dich trauere,
der darf jetzt auch gerne dort bleiben.
ஜღ♥...ஜღ♥...ஜღ♥...ஜღ♥...ஜღ♥...ஜღ♥...ஜღ♥..





