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Von Deinem traurigen Wolfgang 25.11.2020 um 07:40 Uhr | melden
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˜"*°•˜ ICH DENKE AN DICH ♥ ¤˜•°*"˜
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DEIN 108. GEBURTSTAG
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MARTHA GRUND
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geboren am 25. November 1912
gestorben am 16. Juni 1974
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Liebe Oma,
ich wünsche Dir alles Liebe zu Deinem 108. Geburtstag.
„Sammle nicht Schätze in Deinem Haus,
sondern in Deinem Herzen“
Dieser Spruch trifft voll und ganz auf Dich zu liebe Oma.
So viele Erinnerungen an damals begleiten mich durch
mein Leben, so viele liebe und schöne Erinnerungen an
Dich. Wie oft bin ich zu Dir zum Spielen gekommen, wie-
viele „Abenteuer“ habe ich bei Dir erlebt, um wieviel schöner
war meine Kindheit, weil es Dich gab, weil ich so oft bei
Dir gewesen bin. Wenn ich es mit Kindern heutzutage ver-
gleiche, dann hatte ich eine wundervolle Kindheit, nicht
weil ich alles bekommen oder gehabt habe, ganz im Gegen-
teil, ich war immer mit wenig zufrieden, ich habe mir meine
Abenteuerwelt selbst gebastelt, dort wo Du gewohnt hast,
konnte ich mich im wahrsten Sinn des Wortes in die Büsche
schlagen, ohne dass ich gleich über zwanzig Verbots-
schilder gestolpert bin und rotgesichtige Nachbarn sich
echauffierten und nach der Polizei riefen. Ich brauchte
auch kein Handy oder den ganzen Quatsch den Kinder
heutzutage ganz offensichtlich „brauchen“, diesen ganzen
Kram, ohne den sie scheinbar gar nicht mehr leben
können.
Weihnachten steht ja schon fast vor der Tür und es war
auch immer schön zu sehen, wie Du z.B. geschenkt hast;
egal was es war, Du hast es immer „mit warmen Händen“,
mit dem Herzen und mit Liebe geschenkt. Du hast Dich
mit Deiner Güte und Liebe in alle Herzen „gezaubert“.
Wie sehr hast Du Dich damals gefreut, als Du mit 60
Jahren endlich in Rente gehen durftest, nach einem
Leben geprägt vom ausgehenden 1. Weltkrieg, von
der ersten Weltwirtschaftskrise, von der verbrecherischen
Nazi-Herrschaft, dem 2. Weltkrieg, von Flucht und Ver-
treibung, vom Neuanfang nach der Vertreibung, erst in
Mörslingen und dann in Dillingen, der Zeit ohne Opa,
der noch einige Jahre in Gefangenschaft gewesen ist –
wie viel Leid und Angst können in ein Leben regelrecht
„hineingepresst“ werden.
Ich kann mich noch gut daran erinnern, wie wir Deinen
Rentenbeginn damals bei Kaffee und Kuchen gefeiert
haben. Doch dann kam dieser verdammte Krebs, er hat
Dich gepackt, gequält und am Ende umgebracht. Du
durftest noch nicht einmal 62 Jahre alt werden und Deinen
Ruhestand so richtig genießen. Das Leben ist so oft so
unfair!
Auch nach dieser langen Zeit vermisse ich Dich so sehr,
denn ich habe an Dich nur schöne und liebe Erinnerungen,
die mir bis an mein Lebensende bleiben werden.
Für Dich war die Familie immer wichtig und Du hast immer
versucht, alles zusammen zu halten. Nach Deinem Tod ist
aber alles auseinandergefallen, jeder ging seine eigenen
Wege, kaum noch bis gar kein Kontakt der Geschwister
untereinander und seit Mama`s Tod ist der Rest auch
noch zerbröselt. Schade darum, aber so ist halt die heutige
Zeit. Sich gegenseitig zu helfen und beizustehen ist voll-
kommen abhandengekommen.
Jetzt seid ihr alle wieder im Himmel vereint, Du, Opa, Papa
und jetzt auch Mama. Ich bin schon gestern zusammen mit
Hilde an Eurem Grab gewesen, ich habe Dir einen großen
Strauß weißer Rosen gebracht und wir haben für Euch alle
gebetet und ganz besonders fest an Dich gedacht.
Danke, dass es Dich gegeben hat, danke für die schöne
Zeit mit Dir und ich bin stolz darauf, dass ich Dein Enkel bin.
Pass auch bitte gut auf Mama auf, die jetzt auch schon seit
219 Wochen bei Euch im Himmel ist. Sie fehlt mir hier ganz
besonders. Die Welt hier ist so kalt, so ignorant und so selbst-
süchtig geworden.
Ganz, ganz herzliche und liebe Grüße in Deine Welt.
In liebevoller Erinnerung
Dein trauriger Wolfi
Warum müssen immer die Guten so früh gehen?





