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Von Andrea 20.11.2021 um 18:26 Uhr | melden
Mit dem Herzen sehen...................
Still sitzt du da,
mit einem Schleier von Trauer
in deinen Augen.
Dein Schweigen,
ein eiserner Ring,
an dem du dich kettest,
möchte ich mit sanfter Berührung sprengen,
deine uferlose Traurigkeit
fortspülen,
und mögen unsere Hände
zueinander finden,
unsere Blicke
tief in unsere Herzen tauchen,
wie zwei Gewässer,
die ineinander fließen -
eins werden,
und die Mauer des Schweigens
öffnen.
(Edith Maria Bürger)
Oft fragte ich mich – wo wirst du sein,
nachdem du diese Welt verlassen hast.
In der Stille meiner Gedanken fand ich
in meinem Herzen die Antwort darauf.
Lieber Wolfgang,
ein helles Lichtlein zum Ewigkeitssonntag für Ihr liebe und unvergessene Mama und all Ihre Lieben, die schon gehen mussten.
Danke für Ihr lieben zeilen und die Geburtstagswünsche für mich, ich habe mich sehr gefreut, wieder einmal von Ihnen zu hören.
Gesundheitlich geht es uns soweit wieder gut, mein Mann geht seit dieser Woche wieder arbeiten.
Heute waren wir auch auf dem Friedhof, haben frische Blumen gebracht und die alten Gestecke von Papas Trauerfeier ausgezupft, sie sind jedoch noch sehr schön erhalten. Leider hat es unser Steinmetz noch nicht geschafft, seinen Namen einzugravieren und das Dachdeckerzeichen, er wird es jedoch in den nächsten Wochen noch tun. Die Trauerfeier war sehr emotional, unser Redner hat noch einmal das Lebenswerk von ihm schön gewürdigt und es waren auch viele da, um ihm die letzte Ehre zu erweisen. Er hat mit seinen großen handwerklichen Können so vielen geholfen und hat lange auch noch nach der Rente gearbeitet. Zum Schluß hatte er jedoch keine Kraft mehr, um wieder auf die Beine zu kommen, sein Herz und die Organe waren zu schwach. Nach Muttis Tod hatte er sich dennoch wieder aufgerafft, hatte auch liebe Freunde, die ihn oft einluden und für ihn da waren.
Es ist hart, wenn man niemanden von seiner Familie mehr hat und ich muss es auch verarbeiten. Nächstes Jahr wollen wir dann in mein Elternhaus einziehen, mein Mann hatte eine Dienstwohnung an der Talsperre, er geht nächstes Jahr im Mai in Pension.
Wir werden das Erbe unserer Eltern weiterführen, das haben sie sich auch gewünscht. Es ist schwer, in das leere Haus zu kommen, niemand kann uns mehr empfangen, so wie es einmal war.
Aber unser Lieben sind bei uns und begleiten uns von oben, daran glaube ich fest. Man spürt oftmals ihre Anwesenheit in den Räumen.
Ihnen wünsche ich weiterhin viel Kraft und Gesundheit, aber auch Hoffnung und Zuversicht für die Zunkunft.
In großer Verbundenheit und lieben Grüßen
Andrea




