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von Info HNA am 18.09.2025 - 14:47 Uhr | melden
Tod von Liana K. in Friedland: Thüringer AfD-Vorsitzender Höcke kommt zur Beisetzung
Stand: 18.09.2025, 14:32 Uhr
Von: Melanie Zimmermann
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Der thüringische Landesvorsitzende der AfD, Björn Höcke, kam zur Trauerfeier für die getötete Liana K. nach Heilbad Heiligenstadt.
Der thüringische Landesvorsitzende der AfD, Björn Höcke, kam zur Trauerfeier für die getötete Liana K. nach Heilbad Heiligenstadt. © Gregor Mühlhaus
Am 11. August starb Liana K. (16) am Bahnhof Friedland im Kreis Göttingen. Ein 31-jähriger Iraker soll sie gegen einen Zug gestoßen haben. Zur Trauerfeier kam auch Björn Höcke (AfD).
Heilbad Heiligenstadt – Ein Donnerstag im September, wie es ihn schon unzählige Male gab. Wolken am Himmel, leichter Wind, milde 18 Grad. Und doch ist dieser Tag in der thüringischen Kleinstadt im Eichsfeldkreis für einige Menschen nicht wie jeder andere.
An diesem Donnerstag, 18. September, findet auf dem Friedhof in Heiligenstadt die Trauerfeier mit anschließender Urnenbeisetzung der 16 Jahre alten Liana K. statt. Der jungen Frau, die am 11. August getötet wurde, als ein 31-jähriger Iraker sie mutmaßlich mit Absicht gegen einen durch den Bahnhof Friedland (Kreis Göttingen) fahrenden Güterzug gestoßen haben soll.
Tod von Liana K. in Friedland: Trauerfeier und Beisetzung auf dem Friedhof in Heilbad Heiligenstadt
Seit 11 Uhr nahmen Familie und Freunde Abschied von der Auszubildenden. Ein ukrainisch-orthodoxer Geistlicher leitete die Zeremonie, zu der insgesamt rund 150 Menschen gekommen waren und die via Lautsprecher auch auf den Platz vor der Kapelle übertragen wurde.
Einige Medienvertreter versammelten sich ebenfalls auf dem Friedhof, darunter Vertreter des MDR. Insgesamt war die Zahl der anwesenden Menschen vor Ort überschaubar. Unter den Trauergästen befand sich neben dem Kreisvorsitzenden der AfD-Eichsfeld, Harry Heck, auch der thüringische AfD-Landesvorsitzende Björn Höcke.
Höcke kam mit einer Delegation von gut 15 Leuten zu der Trauerfeier und nahm mit rund 80 Gästen in der Kapelle Platz. Zur Beisetzung trat er an das Urnengrab, verbeugte sich und legte Blumen nieder. Es war eine sehr stille Beisetzung, ohne Reden von Schulfreunden oder der Familie selbst.
Ein Bild der 16-jährigen Liana K., aufgestellt am Bahnhof Friedland, wo sie am 11. August ums Leben kam
Ein Bild der 16-jährigen Liana K., aufgestellt am Bahnhof Friedland, wo sie am 11. August ums Leben kam, als sie von einem 31-jährigen Iraker mutmaßlich mit Vorsatz vor einen fahrenden Güterzug gestoßen wurde. © Foto: Stefan Rampfel
Der Fall sorgt beinahe täglich bundesweit für neue Schlagzeilen, beschäftigt nicht nur die niedersächsische Landesregierung um Innenministerin Daniela Behrens (SPD), sondern auch die Regierung in Berlin. Was zunächst als ein „tragisches Unglück“ kommuniziert wurde, entwickelte sich nach der Festnahme des 31 Jahre alten Muhammad A. und dem Bekanntwerden, dass es sich um ein Tötungsdelikt handeln könne, zu einem Politikum rund um die Suche nach einer Antwort auf die Schuldfrage.
Sogar der US-amerikanische Tech-Milliardär Elon Musk äußerte sich zu dem Fall auf seiner Plattform „X“ (ehemals Twitter).





