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Von Helma 29.05.2020 um 19:38 Uhr | melden
Lieber Marc
……(¯☼¯)..Ich wünsche
…….`•.,(¯☼¯)..Dir einen
……(¯☼¯).•´..super tollen Abend
........`•.,.•:::::
in deiner schönen Himmelsheimat.
Blau – Veilchen
Ein kleines Blau – Veilchen
Stand eben erst ein Weilchen
Unten im Tal am Bach.
Da dacht es einmal nach und sprach:
"Daß ich hier unten blüh,
Lohnt sich kaum der Müh,
Muß mich überall bücken und drücken,
Bin so ins Niedre gestellt,
Sehe gar nichts von der Welt;
Drum wär es ganz gescheit getan,
Ich stieg ein bißchen höher hinan!" -
Und wie gesagt, so getan.
Aus dem Wiesenland mit eigener Hand
Zieht es ein Beinchen nach dem andern
Und begibt sich aufs Wandern.
"Drüben der Hügel wär mir schon recht;
Wenn ich den erreichen möcht,
Könnt ich ein Stückchen weiter sehn;
Dahin will ich gehn!"
Und so im behenden Lauf,
Steigt das Veilchen den Hügel hinauf,
Pflanzt sich dort oben ein
Im schönen Sonnenschein.
Kaum aber hat es hier einen Tag gestanden,
Meint es: "Von allen Landen
Sieht man hier oben kein großes Stück;
Man hat keinen freien Blick.
Aber auf jenem Berge dort, das wär ein Ort,
Wo ich wohl möchte stehn, um die weite Welt zu sehn.
Drum wär es noch gescheiter getan,
Ich stieg ein bißchen höher hinan!" -
Und wie gesagt, so getan.
Aus dem Hügel, wo es stand, zieht es mit eigner Hand
Ein Beinchen nach dem andern
Und begibt sich aufs Wandern,
Doch den Berg hinauf geht es nicht in so raschem Lauf:
Es muß sich verpusten, muß öfters ruhn.
Endlich mit niedergetretenen Schuhn,
Auf beschwerlicher Bahn, kommts Veilchen oben an,
Pflanzt sich dort wieder ein
Im hellen Sonnenschein.
"Ei," spricht es, "hier ist es schön!
Aber Alles kann man doch nicht sehn:
So ein Berg ist doch nur ein Zwerg,
Auf der Alp da droben, das wär eher zu loben,
Da möcht ich wohl sein!
Da guckt ich bis in den Himmel hinein,
Hörte die Englein musizieren,
Säh unsern Herrgott die Welt regieren!" -
Und aus dem Berge, wo es stand,
Zieht es wieder mit eigener Hand
Ein Beinchen nach dem andern,
Begibt sich noch einmal aufs Wandern.
Die reise macht diesmal viel Beschwer;
Kein Weg, kein Steg war rings umher;
Dem Veilchen flimmerts vor dem Blick;
Es schwindelt, es kann nicht wieder zurück;
Da setzt es die letzte Kraft noch dran,
Zum Tode ermattet komms oben an.
Ach! Da war der Boden von Stein,
Kann mit den Füßchen nicht hinein;
Der Wind, der bläst so hart;
Das Veilchen vor Frost erstarrt:
Es zappelt mit allen Würzlein,
Bedeckt sich mit dem grünen Schürzlein,
Friert sehr an Händen und Beinen;
Da fängts bitterlich an zu weinen;
Die blauen Bäckchen werden weiß;
Die Tränen gefrieren darauf zu Eis:
"Ach! wär ich geblieben im Tale dort!"
Das war Blau – Veilchens letztes Wort,
Drauf sank es um und blieb stumm. –
Hast du im Tal ein sichres Haus,
Dann wolle nie zu hoch hinaus!
Friedrich Förster
(1791 - 1868)
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Liebste Birgit………
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║(¯`v´¯).Mit einem lieben
║ `•.¸.•.Lächeln grüßt
║¸.•´.. Dich
║(¸¸.•¨¯`•». . lichst!....
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Deine............Helma





