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Von Max Sealtiel 05.07.2026 um 22:02 Uhr | melden
Für Melanie....
Sommerabend
Die große Sonne ist versprüht,
der Sommerabend liegt im Fieber,
und seine heiße Wange glüht.
Jach seufzt er auf: "Ich möchte lieber ..."
Und wieder dann: "Ich bin so müd ..."
Die Büsche beten Litanein,
Glühwürmchen hangt, das regungslose,
dort wie ein ewiges Licht hinein;
und eine kleine weiße Rose
trägt einen roten Heiligenschein.
Rainer Maria Rilke
Ob auch Bäume Trauer tragen,
wenn die Zeit stillsteht?
Ob auch sie Wundgefühle haben,
wenn der Schicksalssturm ihre
sterbenden Blätter ins irgendwo trägt?
Mit jedem entlaubten Zweig wächst
ihre gefühlte Einsamkeit.
Mit jedem fallenden Blatt fällt auch ein
Stück lebendige Zeit.
Und dennoch scheinen ihre unbeirrbaren
Wurzeln von einer Kraft getragen
die Sehnsucht heißt. Und Jahr für Jahr
neue Hoffnungsknospen treibt.
(Ute Leser)
Vogel der Nacht, flieg hinauf bis zum Mond,
schaue von dort wo, unser Liebstes jetzt wohnt,
flieg zu ihm hin, sag ihm wir sind allein.
Vogel der Nacht, er muss uns verzeihen.
Sing ihm unser Lied, sag es bricht uns das Herz.
Vogel der Nacht, sing von Liebe und Schmerz.
Vogel der Nacht, flieg hinauf bis zum Mond,
schaue von dort, wo unser Liebstes jetzt wohnt
Sing wie noch nie, bring ihn zu uns zurück.
Vogel der Nacht, sing von Liebe und Glück.
Keine Worte sind so wahr wie unsere Wünsche.
Keine Briefe können sagen was wir fühlen.
Deine Lieder sollen sein wie unsere Liebe.
Vogel der Nacht, du weißt was wir wolln.
Vogel der Nacht, flieg hinauf bis zum Mond,
schaue von dort, wo unser Liebstes jetzt wohnt,
sing wie noch nie, bitte bring ihn zurück.
Vogel der Nacht, sing von Liebe und Glück...
( Songtext )





