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Von Oma und Opa 13.10.2013 um 16:16 Uhr | melden
Das Leben hat mich überrascht. nachdenklich gemacht, enttäuscht und entzückt, abgehärtet und mich manches mal von mir selbst entrückt. Und nun sitze ich da, mit all meinen Gefühlen in mir, mit Tränen im Gesicht, weil ich das Leben wohl nie richtig gebacken krieg. Noch nicht mal dreißig Jahre jung, hänge ich wie eine alte gebrechliche Frau herum, manchmal verlässt mich einfach der Mut, nichts ist mehr gut, nichts tut mir mehr gut, innerlich die Wut in mir tobt, scheiße, mein Kind ist tot!!!!! Es gibt Tage da überkommt mich meine Trauer, von eben auf jetzt, ich kann dem nicht ausweichen, die Trauer ein Bestandteil meines Lebens geworden ist, die nicht mehr zu vernichten ist. Wenn das Selbstmitleid an mir zerrt, ich denke das Leben läuft irgendwie verkehrt, meine Wut in mir tobt, Tränen mich blind werden lassen, weiß ich doch ganz still, das ich nicht untergehen will. Ich werde weiter kämpfen und mein Schicksal hat mich geprägt, ich will leben, aber meiner Trauer auch Raum geben. Verdammt ich begreife das nicht! Warum verdammt noch mal ich?





