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von Amoklauf Wikipedia am 10.06.2025 - 18:38 Uhr | melden
Am 10. Juni 2025 kam es am Bundesoberstufenrealgymnasium (BORG) in der Dreierschützengasse♁⊙ in der steirischen Landeshauptstadt Graz in Österreich zu einem Amoklauf. Medien berichteten, dass Menschen getötet und eine unbestimmte Anzahl von Personen verletzt wurden. Unter den Toten soll sich auch der mutmaßliche Täter – ein ehemaliger Schüler des BORG – befinden.
Tatverlauf
Das BORG ist ein öffentliches Oberstufenrealgymnasium nahe der Helmut-List-Halle im Grazer Bezirk Lend.
Gegen 10:00 Uhr wurde die Polizei durch Augen- und Ohrenzeugen von der Tat benachrichtigt. Ein Großaufgebot von Polizei und Rettungskräften, darunter die Spezialeinheit Cobra, fuhr in Richtung Tatort.
Der Täter soll mit zwei legal besessenen Waffen, einer Pistole sowie einer Schrotflinte, das Feuer in zwei Klassenräumen eröffnet haben. Danach soll er in einer Toilette der Schule Suizid begangen haben.
Seitens der Polizei erfolgte unter anderem die Evakuierung des Schulgebäudes, welche gegen 11:30 Uhr abgeschlossen war. Schüler und Lehrer wurden in der Helmut-List-Halle versorgt. Als gesichert galt die Lage gegen Mittag.
Opfer
Unter den Opfern befinden sich laut Medienberichten Schülerinnen und Schüler aus zwei verschiedenen Klassen sowie mindestens eine Lehrerin.
Innenminister Gerhard Karner (ÖVP) sagte auf einer Pressekonferenz am Tattag, dass 11 Menschen bei der Tat starben, darunter auch der Täter. Es gibt 12 Verletzte, einige davon schwer.
Täter, Hintergründe und Ermittlungen
Die Ermittlungen zum Motiv des Täters dauerten am Tag der Tat noch an. Nach Angaben des Innenministeriums handelte es sich um einen ehemaligen Schüler des BORG, der zum Tatzeitpunkt 21 Jahre alt war.[8] Dieser soll keinen Abschluss am BORG erlangt haben und aus der Umgebung von Graz stammen. Die Tatwaffen besaß der Täter legal. Über mögliche Hintergründe oder Beweggründe lagen zunächst keine gesicherten Erkenntnisse vor.
Reaktionen
Bundeskanzler Christian Stocker (ÖVP) verkündete den Beschluss der Bundesregierung, eine dreitägige Staatstrauer zum Gedenken an die Opfer anzuordnen. Die Flaggen an Präsidentschaftskanzlei und Bundeskanzleramt sowie an anderen offiziellen Gebäuden werden auf halbmast gesetzt.
Die Grazer Bürgermeisterin Elke Kahr (KPÖ) sprach in einem Telefonat mit dem ORF von einer „fürchterlichen Tragödie.“ Als Konsequenz müsse man zusammenstehen, um die Trauer zu verarbeiten.
Zudem verkündete Landeshauptmann Mario Kunasek (FPÖ), dass alle Veranstaltungen, die auf die ersten drei Tage nach der Tat fallen, in der Steiermark abgesagt werden.
Weblinks
Quelle: Amoklauf Wikipedia





