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von Quelle Bild de am 15.09.2026 - 19:05 Uhr | melden
1981: Ralf Richter (damals 24, Mi.) als Zentralmaat Frenssen mit Jan Fedder (damals 26, re.) als Pilgrim und Herbert Grönemeyer (li., damals 25) als Leutnant Werner in „Das Boot“
Foto: picture-alliance/obs
Es folgten zahlreiche Kino- und Fernsehrollen. Richter spielte unter anderem in „Abwärts“ (1984), „Die Katze“ (1988), „Superstau“ (1991), „Der Eisbär“ (1998), „Fußball ist unser Leben“ (2000), „Was nicht passt, wird passend gemacht“ (2002), „Vorstadtkrokodile“ (2009), „Nicht mein Tag“ (2014) und „Radio Heimat“ (2016).
Auch im Fernsehen war sein markantes Gesicht über Jahrzehnte präsent. Richter spielte unter anderem in „Tatort“, „Der Fahnder“, „Alarm für Cobra 11“ und „Heldt“.
Als Kalle Grabowski wurde er Kult
Seine wohl berühmteste Rolle spielte Richter 1999 in Peter Thorwarths „Bang Boom Bang – Ein todsicheres Ding“. Als cholerischer Ganove Kalle Grabowski wurde er endgültig zur Kultfigur. Der raue Ruhrpott-Ton, das große Mundwerk und die Mischung aus Härte und Komik wurden zu Richters Markenzeichen. Immer wieder spielte er harte Kerle, Ganoven und schräge Ruhrpott-Typen – und machte genau diese Figuren unverwechselbar.
Auch in Peter Thorwarths „Was nicht passt, wird passend gemacht“ (2002) und „Goldene Zeiten“ (2005) war Richter zu sehen. Zusammen mit „Bang Boom Bang“ bilden die Filme die sogenannte „Unna-Trilogie“.
Ralf Richter (damals 66) bei der Aufzeichnung der „NDR Talk Show“ im NDR-Fernsehstudio in Hamburg-Lokstedt am 3. Juli 2024
Foto: picture alliance/Geisler-Fotopress
Auch sein Sohn wurde Schauspieler
Ralf Richter hinterlässt zwei Kinder: Sohn Maxwell und Tochter Aline. Maxwell Richter folgte seinem Vater ins Filmgeschäft und wurde ebenfalls Schauspieler. Vater und Sohn standen auch gemeinsam vor der Kamera. Auch Tochter Aline hatte einen kleinen Auftritt in einem Film ihres Vaters: In „Was nicht passt, wird passend gemacht“ spielte Aline die Tochter von Richters Filmfigur.
Richter lebte seit vielen Jahren in Köln. Bereits 2014 erzählte er dem „Kölner Stadt-Anzeiger“, dass seine Familie für ihn eine wichtige Rolle bei der Wahl seines Wohnorts spielte. Seine Heimat sei zwar eigentlich der Ruhrpott, sagte er damals – aber vor allem sei Heimat dort, wo seine Liebsten in der Nähe seien. Ein Bekenntnis, das zeigt: Familie war für ihn der wichtigste Anker.





