Mit einem Geschenk hinterlassen Sie Ihr persönliches Zeichen in Gedenken an Ramona von Vogtareuth. Veredeln Sie jetzt diese Gedenkseite durch ein Geschenk in Ihrem Namen.
von noname am 20.07.2026 - 14:13 Uhr | melden
17. Juli 2026 gegen 13 Uhr war es wieder soweit. der 32. Gedenktag stand an und ich habe mich zurückgezogen. Ich wusste es kommt was dicker wie sonst und einige Stunden zuvor wurde vermeldet in Trier nahe der Uni habe es einen Mord gegeben. Unweit von der Stelle, wo Jianhong ermordet wurde.
Man hätte fast nur die Namen, einige Umstände und das Jahr wechseln müssen und alles, was da kam, hatte fast den gleichen Ablauf wie bei Jianhong. Presse, Funk und Fernsehen und voran die Uni mit einer Gedenkminute usw. usw.
Wenn da nicht der Artikel bei freiemediengermany.de gewesen wäre - über Jianhong und das Vergessen. Ja, wenn da nicht du, liebe Ramona, wärst mit all dem, was war und ist. Der Artikel schlug ein wie eine Bombe, es war, als wenn du der Welt den Spiegel vors Gesicht gehalten hast.
Ich dachte an die Hinterbliebenen des jungen Mannes der da starb und wie sie wohl in 32 Jahren das Gedenken erleben.
Zuvor bat ich die Journalisten von FMG irgendwo ins nirgendwo. Hochsicherheitsbereich vom Feinsten. Nach unendlichen Kontrollen standen sie dann hinter streng gesicherten Türen und ich zog aus einem Fach all die Beweise zu Jianhong. Alte Zeitungsartikel im Original uvm. Es waren die absoluten beweise das es den Mord gab den die Uni Trier längst vergessen hat. Die Journalisten schauten sich die Tage in Trier am alten Tatort in einem Studentenwohnheim um. Kaum etwas hat sich verändert, aber von Gedenken oder das, was damals geschah, keine Spur. Sie fragten nach, aber an der Uni waren Jianhong und ihr Schicksal unbekannt. Man sagte, man gedenke anderer Opfer wie Mutsuko Ajano, nach der man eine Straße in Trier benannte, nachdem deren Eltern eine Stiftung ins Leben gerufen hat, die der Uni nicht ungelegen kam. Man erwähnte auch Tanja Gräff die über sieben Jahre vermisst wurde die dann am Fuße eines Abhangs tot aufgefunden wurde. Ein Gutachten zu Tanja Gräff drückte aus, sie habe viel Alkohol konsumiert und sei schlicht verwirrt gewesen. Der Fall wurde als Unfalltod zu den Akten getan.
Liebe Ramona ich habe noch nie so überraschte Gesichter von menschen gesehen als ich in ein anderes Fach griff und den Journalisten sagte:
Mutsuko ein ganz lieber Mensch. Wir waren einfach Freunde, ich fand ihre Kultur und ihre Kultur so interessant. Sie wurde von einem Schausteller angegriffen und schwer verletzt. Sie lebte noch zwei Tage, dann starb sie. Als die Polizei mal wieder aus restlos falscher Spur war und völlig harmlose Leute festgenommen hatte, war ich dem flüchtigen Täter bei Ludwigshafen auf der Spur, der dort auf gleiche Weise wieder einen Menschen getötet hatte, dann aber gestellt wurde.
Und Tanja. Ach, als ich ein privates Suchplakat sah, dachte ich, du kennst du doch. Ich besuchte meine Tochter und fragte sie, du sag mal Tanja Gräff was sagt dir das. Sie sagte: "Oh alter Mann, das ist doch meine beste Jugendfreundin und was ist mir ihr." Es war ihr sofort ein Anliegen, nach ihrer Jugendfreundin zu suchen, wobei viele Kameradinnen und Kameraden als auch ich sie unterstützen. Doch bei all den Suchaktionen, die dokumentiert sind und der Polizei bekannt waren, kamen wir Tanja bis auf 50 m nahe, ohne sie aber zu finden. Etwas mehr und wir hätten sie gefunden. Ja und in der Gesellschaft? Ach was haben wir dafür durch den Kakao gezogen.
Als ich den Journalisten die Dinge zeigte, waren sie einfach baff. Du hattest mit all den Sachen auch noch zu tun, kam die Frage. Offensichtlich sagte ich und deutete auf ein weiteres Fach. Was liegt in dem Fach, fragte man und ich sagte eines Tages, könnte es sein, dass dieses Fach den Namen Ramona hat. Also die Gesichter hättest du sehen müssen. Da standen echt nette Journalisten in einem Bereich, der ohnehin schon sehr eigensinnig ist und dann knallst du Beweise auf den Tisch, die einfach die Wahrheit ausdrücken und kaum mehr das bezeugen, was bislang so von vielen anderen gesagt oder gedacht wurde.
Unmittelbar bevor der Artikel dann erschien, kam ein Anruf. In Trier hat es einen Mord gegeben ganz in der Nähe der Uni. Ich sagte, ich weiß und wenn du mich sehen könntest, habe ich gerade an die Eltern des Jungen gedacht und mich gefragt, ob sie sich bewusst sind, durch welche Hölle sie noch laufen werden dass das was ich sehe fast die 1:1 Kopie ist von dem was ich in drei Fällen kenne und wenn ich an Ramona denke dann hast du Fallnummer 4 hinzu.
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Ja, liebe Ramona. In all den Jahren wo der Gedenktag war, warst du oft da. Sehr nahe. was haben wir den Song “Zombie” gehört und es gab diese Momente wie bei einer besonderen Fahrt wo “das was ich will bist du” im Radio kam und das Begleitfahrzeug hinter uns über Funk sagte “wir hören euch das ist wieder typisch ihr beide”.
6 Gedenktage nach deinem Tod ohne dich, Ramona und einige taten besonders weh, weil ich dich unendlich vermisse. Zombie habe ich oft dann gehört. Ja, wie oft sangen wir dieses Lied.
Wenn wir von besonders schlimmen Einsätzen kamen, warst du einfach da. Ohne Worte ein Blick MP3 Player an und das Lied wurde gesungen, es wurde geschrien, denn was man manchmal erlebt, kann man nicht erklären oder singen, man kann es nur rausschreien. Wenn mal wieder bei dir ein Problem war, dann kamst du MP3 Player an und das Lied. Weißt du, was am Ende schön war?
Es gab noch ein Lied “das was ich will bist du” und ich sehe heute noch Elisa vor uns die uns beobachtet hatte wenn wir real Nasenspitze an Nasenspitze Auge in Auge da standen etwas tanzten und so laut sangen “das was ich will bist du”.
Das Problem war zwar nicht weg, aber der Geist von Bruder und Schwester im Kampf ist da auferstanden. Ja und am 17.7.26 konnte man diesen Geist in Trier und sonst wo auf der Welt wieder so richtig wahrnehmen.





