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Von Luke 08.04.2025 um 19:45 Uhr | melden
1 Jahr ist es schon, her,
So schwer,
Zu ertragen für mein Herz,
Doch du, bist nun, der leuchtende Mond, zwischen den strahlenden Sternen.
Ich vermisse dich noch so, als wäre es gestern gewesen,
Die Sehnsucht nach dir so groß, du warst halt der Grund für den ich lebte,
Aus jeder Tiefe, zogst du mich wieder hoch, brachtest Licht in meinen Nebel,
Du hörtest nicht auf zu ziehen, nahmst mich mit in dein Boot, und wir fuhren gemeinsam über die uns quälenden Tränenmeere.
Ich hatte dir an dem Tag, an dem du starbst, noch einen Brief geschrieben, In dem Brief habe ich eigentlich beschrieben, dass wir alles zusammen schaffen,
Doch abends fing mein Gefühl an, mich zu alarmieren, doch ich bemühte mich, mich zusammenzureißen,
ich musste es akzeptieren, auch wenn ich skeptisch war, da wir abends immer telefonierten, ich fing erst an zu weinen,
Als ich wirklich realisierte, was passierte, und dann habe ich bemerkt wie viel du mir bedeutet hast, und schnell fing ich an zu reagieren.
Ich dachte nach, wie ich in nächster Zeit funktionieren, soll,
Erst musste ich Anton kontaktieren, Mein Kopf war so voll,
Doch ich musste zunächst meine Gefühle konservieren, musste mich auf dich konzentrieren,
Denn du solltest das kriegen, was du verdienst, und dieses Ziel hat mich angetrieben, weil ich dich liebe.
Doch der Schmerz war sich immer mehr, am multiplizieren, in deiner Wohnung zu stehen schmerz zu fühlen, doch nach außen so kalt zu wirken, als würde man einfrieren,
Die Gefühle in mir waren am eskalieren, doch ich wirkte, als würde es mich nicht tangieren
ich musste meine Gefühle kanalisieren, ich musste funktionieren!
ich habe es dir versprochen, du solltest die Ruhe in Frieden, die du verdient, hast auch kriegen,
es ist so viel, hinterblieben, du gabst Menschen Ziele, gab’s Ihnen Liebe, und halfst ihn aus jeder Krise,
Egal, wie, depressiv, du warst,
Du warst, für alle da, trotz eigener Krisen, hast du für jeden Menschen ein offenes Ohr gehabt, und deine letzte Kraft, investiert
und als du starbst, war es mir egal, was mit mir, passiert, denn trotz jeder Qual, trotz deines Schicksals, warst du immer für mich da, hast mich verstanden, und nahmst mich immer in den Arm, deine Liebe war so warm, und dein Gefühl so nah, denn wir wussten, wie es ist, alleine über die Ozeane voller Schmerz zu fahren.
Raven, ich bin dir so dankbar, ich hab so viel von dir gelernt, und ich habe es geschafft, nicht zu kollabieren,
Du warst mein Anker, mein ganzes Herz, so unendlich viel wert, doch genau das, hat dafür gesorgt, dass ich mich kontrollierte,
Ich integrierte, mich direkt in die Planung der Beerdigung,
Weil du nur mit mir kommuniziert, hast, was deine Wünsche sind, und wir setzten sie um.
Ich bin ehrlich, ich bin innerlich zersplittert, habe bitterlich, gezittert, lag tief in den Trümmern, doch ich habe mir vor Augen gehalten, du hast dich auch immer um mich gekümmert, die Zeit war schlimm, ja, sie war finster,
Sie war grausam, weil man realisiert hat, was man verloren hat, doch ich wollte, dass du bekommst, was du verdient hast,
Die trauernden Gesichter, die Menschen, die dich wirklich vermisst haben, Die Menschen, die dich wirklich geliebt haben, das Leid, , die Reue,
Es war schlimmer als ein Albtraum,
Denn ich wachte nicht auf, Das fehlende Licht ging nicht mehr an, und blieb aus…
Hinterblieben ist ein Riesen Schicksalsschlag, und ein Tattoo auf meinem Arm,
Dein Fingerabdruck, unser Datum, und dein Name,
Und ein Rabe, der in den Himmel fliegt, Hoffnung sucht, auf seiner Reise, seinem Flug,
Ohne Angst, ganz klar, fokussiert, auf sein Ziel, analysiert, die Gefahren, und man hört leise, raven weiß, was sie tut, und warum sie ihren Namen trug…
Raven, ich werde dich immer lieben, mehr als ein Jahr Ruhst du in Frieden, liebe Grüße von deinem Luke.




