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Von Christian 10.09.2013 um 17:00 Uhr | melden
Du wirst uns fehlen Kamerad!
Rings ein Blumensprießen,
Droben Lerchensang, --
Seliges Genießen,
So vom Wiesenhang
Tief den Blick zu senken
Ins unendliche Blau,
Eins im Fühlen und Denken
Mir der einen Frau!
Nun zu Waldesdüstern
Treten still wir ein, --
Tausend Stimmen flüstern
Überall vom Sein.
Wie ihr anders heute
Uns als früher sprecht –
Lausche mit und deute!
Sag mir, deut ich recht?
Dann zu stolzern Höhen
Führt der Pfad bergauf,
Und zu weitem Sehen
Tut sichs ringsum auf:
Wie’s mit Abendflammen
Goldig sich erhellt,
Schauen wir zusammen
Groß die große Welt.
Und der Abend dämmert;
Und wir ziehn zur Stadt –
Ach, noch immer hämmert,
Lärmt sich das nicht statt!
Mit gereckten Schloten
Droht die harte Zeit –
Wenn zum Kampf entboten,
Sind wir, Weib, bereit?
Zwiesprach drob zu halten,
Lob ich mir Besuch, --
Wer bannt her Gestalten
Besser als ein Buch?
Meister tritt auf Meister
Und herein zum Rat –
Heute gute Geister,
Morgen gute Tat!





