Terroranschlag München

Terroranschlag
München


Algerien und München BRD
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15.02.2025
München Bayern BRD

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ZurückAus dem Kondolenzbuch: Amel 37 und ihre Tochter Hafsa 2 sind tot

von Amel 37 und ihre Tochter Hafsa 2 am 15.02.2025 - 21:27 Uhr | melden

Ein Mann fährt mit einem Auto in eine Gruppe Demonstranten. Zahlreiche Menschen werden verletzt, teils schwer. Ein kleines Kind und seine Mutter sterben zwei Tage später. Alle Entwicklungen im Newsticker.
Familie der Getöteten: „Amel war ein Mensch, der sich für Gerechtigkeit eingesetzt hat“

21.04 Uhr: Nun ist es Gewissheit: Der Anschlag auf eine Demonstration in München hat zwei Todesopfer gefordert. Amel (37) und ihre Tochter Hafsa sind tot. Sie nahmen am Donnerstag an der Verdi-Demonstration in München teil, als der 24-jährige Afghane Farhad N. mit seinem Mini-Cooper in die Menschengruppe raste. Jetzt sprach die Familie der Getöteten mit der „Süddeutschen Zeitung“. Sie sagen: „Amel war ein Mensch, der sich für Gerechtigkeit eingesetzt hat.“

Amel wurde in Algerien geboren und kam mit vier Jahren nach Deutschland. Seit 2017 war die studierte Ingenieurin bei der Stadt München beschäftigt. Sie arbeitete zuletzt in der Abteilung Stadtentwässerung. Im Gespräch mit der „Süddeutschen“ macht die Familie der Toten deutlich, dass „der Tod von Mutter und Tochter nicht genutzt werden sollen, um Hass zu schüren“. Weiter sagen die Angehörigen, der Tod von Amel und Hafsa dürfe nicht politisch instrumentalisiert werden. Amel setzte sich gegen Fremdenfeindlichkeit und Ausgrenzung ein. „Ihr war es sehr wichtig, ihrer Tochter diese Werte mitzugeben“, heißt es weiter.
Scholz: Münchner Attentäter muss abgeschoben werden

19.24 Uhr: Nach dem Tod einer 37-jährigen Frau und ihrer Tochter zwei Tage nach dem Anschlag auf eine Demonstration hat Kanzler Olaf Scholz die Abschiebung des mutmaßlichen Täters angekündigt. „Er wird nach dem Verbüßen seiner Strafe auch in das Land zurückgeführt, wo er herkommt“, sagte der SPD-Politiker bei einer Wahlkampfveranstaltung in München. Wer eine derartige Tat begehe, könne sich „auf gar nichts mehr berufen“. Der 24-jährige Afghane müsse für seine „unverzeihliche Tat“ verurteilt werden.
37-jährige Mutter und kleine Tochter (2) sterben nach Anschlag in München

18.36 Uhr: Zwei Tage nach dem Anschlag auf eine Demonstration in München sind eine Mutter und ihre kleine Tochter an ihren schweren Verletzungen gestorben. Es handele sich um ein zweijähriges Mädchen und eine 37 Jahre alte Frau aus München, teilte das bayerische Landeskriminalamt mit. Am Nachmittag kam Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) zum Anschlagsort und legte eine weiße Rose an einem improvisierten Gedenkort nieder.

Verdi-Chef Frank Werneke äußerte sich zutiefst erschüttert über den Tod von Mutter und Tochter. Seinen Angaben zufolge handelt es sich bei der 37-Jährigen um eine Kollegin, die mit ihrem Kind an dem Demonstrationszug teilgenommen hatte. „Die Trauer über das Leid der Opfer des Anschlags von München wird so schier unermesslich“, erklärte er.

Nach Angaben von Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) war die Frau eine städtische Mitarbeiterin. „Sie und ihre Tochter wurden ermordet, als sie für ihre gewerkschaftlichen Rechte auf die Straße gegangen ist. Der Schmerz ist nicht in Worte zu fassen“, erklärte Reiter.

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder schrieb in einem X-Post: „All das tut so weh und ist so sinnlos. Ganz Bayern trauert.“
Auch 37-Jährige nach Anschlag in München gestorben

18.19 Uhr: Nach dem Anschlag auf eine Demonstration ist auch eine 37 Jahre alte Frau aus München an ihren Verletzungen gestorben. Das teilte das bayerische Landeskriminalamt mit. Zuvor hatte die Behörde bereits den Tod eines Kindes bekanntgegeben.
Kind nach Anschlag in München gestorben

18.06 Uhr: Zwei Tage nach dem Anschlag auf eine Demonstration in München ist ein Kind gestorben. Die Zweijährige sei ihren schweren Verletzungen erlegen, teilte das bayerische Landeskriminalamt mit. Der Zustand einer schwerst verletzten 37 Jahre alten Frau aus München sei dagegen immer noch unklar. Am Nachmittag kam Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) zum Anschlagort und legte eine weiße Rose an einem improvisierten Gedenkort nieder.

Bei der Fahrt eines 24-jährigen Afghanen mit seinem Auto in eine Demonstration der Gewerkschaft Verdi am Donnerstag waren laut Polizei mindestens 39 Menschen verletzt worden. Die Ermittler gehen derzeit davon aus, dass die Tat einen islamistischen Hintergrund hat. Der Fahrer sitzt inzwischen in Untersuchungshaft.
Zahl der Verletzten steigt auf 39

10.35 Uhr: Nach dem Anschlag auf eine Demonstration in München liegt die Zahl der Verletzten inzwischen bei mindestens 39. Das geht aus übereinstimmenden Angaben von Bundesanwaltschaft und Polizei hervor. Seit dem Freitagvormittag haben sich demnach weitere Opfer gemeldet. Zwischenzeitlich hatte es Verwirrung um die Opferzahl gegeben, nachdem die Zahl von 36 Verletzten parallel zum Vorwurf des 39-fachen versuchten Mordes kursiert war.

Amel 37 und ihre Tochter Hafsa 2
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