Von Christine mit Melanie 03.02.2026 um 22:57 Uhr | melden
TRAUERN ist wie ein großer, dichter Nebel.
Am Anfang ist er so undurchdringlich, dass
man kaum atmen oder den nächsten Schritt
sehen kann.
Mit der Zeit lichtet er sich langsam, Stück für Stück.
Manchmal kommt er plötzlich wieder, legt sich schwer
um einen,und man fühlt sich verloren.
Doch irgendwann lernt man,in diesem Nebel zu gehen,
den Weg trotz der Trübheit zu finden.
Der Weg lichtet sich, doch ein kleiner Schleier bleibt-
kaum sichtbar, aber immer da.




