Thorsten Schlösser

Thorsten
Schlösser

04.01.1971
Unna
-
05.07.2012
Unna

stimmungsbild
ZurückAus dem Kondolenzbuch: Mein Beileid

von Jutta am 10.07.2012 - 12:14 Uhr | melden

Mein beileid an die ganze Familie Schlösser,

Die Bibel enthält folgende Verheißung: „Deine Toten werden leben. . . . sie werden aufstehen.“ Sie sagt ferner: „Die Gerechten selbst werden die Erde besitzen, und sie werden immerdar darauf wohnen“ (Jesaja 26:19;Psalm 37:29).
Damit man diesen Verheißungen wirklich Glauben schenken kann, müssen einige grundlegende Fragen beantwortet werden: Warum stirbt der Mensch? Wo sind die Toten? Wieso können wir sicher sein, daß sie wieder leben werden?
Der Tod ist somit das Ende des Lebens. Die Bibel zieht folgenden Vergleich: „Der Lohn, den die Sünde zahlt, ist der Tod, die Gabe aber, die Gott gibt, ist ewiges Leben“(Römer 6:23). Sie zeigt, daß der Tod ein Zustand ist, bei dem das Bewußtsein völlig ausgeschaltet ist: „Denn die Lebenden sind sich bewußt, daß sie sterben werden; was aber die Toten betrifft, sie sind sich nicht des geringsten bewußt“ (Prediger 9:5). Wenn jemand stirbt, tritt gemäß der Bibel folgendes ein: „Sein Geist geht aus, er kehrt zurück zu seinem Erdboden; an jenem Tag vergehen seine Gedanken tatsächlich“ (Psalm 146:3, 4).
Doch nun könnte jemand fragen: „Hat aber nicht jeder Mensch eine unsterbliche Seele, die den Tod überlebt?“ Manche vertreten zwar diese Meinung und behaupten sogar, der Tod sei die Pforte zu einem anderen Leben. Diese Ansicht stammt jedoch nicht aus der Bibel. Gottes Wort lehrt vielmehr, daß wir eine Seele sind, ja daß wir selbst — mit all unseren physischen und geistigen Fähigkeiten — in Wirklichkeit die Seele sind (1. Mose 2:7; Jeremia 2:34; Sprüche 2:10). Auch heißt es darin: „Die Seele, die sündigt — sie selbst wird sterben“ (Hesekiel 18:4). Es gibt keine Stelle in der Bibel, die besagt, daß der Mensch eine unsterbliche Seele hat, die den Tod des Körpers überlebt. Wer jedoch fest davon überzeugt ist, daß die Toten auferstehen werden, wird nicht untröstlich sein. Er wird, wie die Bibel sagt, ‘nicht betrübt sein wie auch die übrigen, die keine Hoffnung haben’ (1. Thessalonicher 4:13). Er wird sich statt dessen Gott im Gebet nahen, von dem in der Bibel gesagt wird: „Er selbst wird dich stützen“ (Psalm 55:22).
ich wünsche Frau Schlösser viel Kraft, auch für Ihre Kinder.

Jutta