Tina Turner

Tina
Turner

26.11.1939
Brownsville Tennessee USA
-
24.05.2023
Küsnacht Kanton Zürich Schweiz

Stimmungsbild-Tina-Turner-1
ZurückAus dem Kondolenzbuch: Wikipedia

von Sein Freund am 24.05.2023 - 23:53 Uhr | melden

Im Oktober 2011 erschien das Album Children Beyond. Es enthält von Kindern gesungene spirituelle Gesänge und Mantras aus unterschiedlichen Religionen. An dem Album beteiligten sich wiederum die Christin Regula Curti und die gebürtige tibetische Buddhistin Dechen Shak-Dagsay mit Gesang sowie Tina Turner – die ebenfalls praktizierende Buddhistin war – mit Gesang und Vortrag.[16] Im Juni 2014 erschien Love Within – Beyond, das dritte Album der Beyond-Reihe. Für dieses Album wurde das Team um die Inderin Sawani Shende-Sathaye, die auf allen Titeln des Albums als Interpretin genannt wird, erweitert.

Im Frühjahr 2018 hatte das Musical Tina – The Tina Turner Musical im Londoner Aldwych Theatre Premiere. Es wurde von Tina Turner autorisiert und mitgestaltet. Im März 2019 feierte es auf der Hamburger Reeperbahn im Operettenhaus seine Deutschlandpremiere.[17] Im Oktober 2021 verkaufte sie ein umfangreiches Portfolio an Musik-, Namens- und Bildrechten an die BMG.[18] Der Kaufpreis soll laut BBC oberhalb von 50 Millionen $ gelegen haben.[19]
Privatleben
Turners gemietetes Anwesen Château Algonquin in Küsnacht; Sicht vom Zürichsee (2009)

Tina Turner hatte zwei leibliche und zwei adoptierte Kinder: Sohn Craig (* 1958, † 2018 durch Suizid) stammte aus einer Affäre mit dem Saxofon-Spieler Raymond Hill. Sohn Ronald „Ronnie“ Renelle (1960–2022)[20] ist das einzige Kind aus der Ehe mit Ike Turner. Ike Jr. (* 1958) und dessen Bruder Michael (* 1960) stammen aus der Beziehung von Ike Turner mit Lorraine Taylor und wurden von Tina Turner adoptiert.

Einige Jahre wohnte sie mit ihrem deutschen Lebensgefährten seit 1986,[21] dem ehemaligen Musikmanager Erwin Bach, in Köln, ab 1994 lebte das Paar dauerhaft in der Schweiz.

Im Januar 2010 gewann Tina Turner anlässlich einer Galaveranstaltung des Schweizer Fernsehens in Zürich den SwissAward in der Kategorie Show. Sie sagte in einem Interview, dass sie stolz sei, den Preis als Nichtschweizerin erhalten zu haben, sie fühle sich mit der Schweiz verbunden. Im Januar 2013 wurden ihr das Kantonsbürgerrecht und die eidgenössische Einbürgerungsbewilligung erteilt, womit sie Schweizer Bürgerin wurde.[22] Im Oktober 2013 gab Turner ihre US-amerikanische Staatsangehörigkeit auf.[23][24] Gegenüber einer englischsprachigen Schweizer Online-Zeitung bestätigte ihre Pressesprecherin, der Verzicht stehe im Zusammenhang mit den verschärften Regeln der US-Behörden zur Besteuerung von im Ausland lebenden Amerikanern.[25]

2013 heirateten Tina Turner und Erwin Bach zunächst standesamtlich in ihrer Wohngemeinde Küsnacht. Seit mindestens 1998 waren sie Mieter der Villa Algonquin in Küsnacht.[26] Am 21. Juli 2013 wurde auf ihrem gemieteten Anwesen am Zürichsee eine buddhistische Hochzeitszeremonie gefeiert.[27][28] 2021 kaufte das Ehepaar in Stäfa im Ortsteil Ürikon das Gut Steinfels, das einen Wert von 70 Millionen Franken haben soll. Das Paar wollte das Anwesen als «neues Wochenendrefugium in unmittelbarer Nähe» nutzen.[29] Einen weiteren Wohnsitz unterhielt das Ehepaar in Villefranche-sur-Mer an der Côte d’Azur.
Das Gebäude der Flagg Grove School 2013 während der Renovierung

Die von ihr besuchte Einklassenschule Flagg Grove School in Nutbush sollte wegen Baufälligkeit abgerissen werden. Um das zu verhindern, sammelten Fans Geld und transportierten das Gebäude mit einem Tieflader auf das Gelände des Museums für die Kultur von West-Tennessee in Brownsville.[30][31] Nach der vollständigen Renovierung wurde dort am 26. September 2014 ein Tina-Turner-Museum eröffnet.[32][33]

Mit der Veröffentlichung ihrer zweiten Autobiographie (My Love Story) im Oktober 2018 wurde bekannt, dass Turner 2013 einen Schlaganfall erlitten hatte und 2016 an Darmkrebs erkrankt war.[34] 2017 hatte sie einen schweren Nierenschaden dank der Organspende ihres Mannes überlebt, nachdem eine homöopathische Behandlung zu einer massiven Verschlechterung geführt hatte.[35]

Turner war Anhängerin der neuen religiösen Bewegung Sōka Gakkai International.[36] Ihr Vermögen wurde 2020 vom Schweizer Wirtschaftsmagazin Bilanz auf 225 Millionen Schweizer Franken geschätzt.[37]

Turner starb am 24. Mai 2023 im Alter von 83 Jahren nach langer Krankheit in ihrem Haus in ihrer Wahlheimat Küsnacht.[38]
Auszeichnungen und Ehrungen
Straßenschild zwischen Brownsville und Nutbush
Schild im Lebensmittelgeschäft in Nutbush, Tennessee, dem Geburtsort von Tina Turner

1972: Grammy Award for Best R&B Performance by a Duo or Group with Vocal mit dem Song Proud Mary
1985: Grammy Award 4-mal in den Kategorien:
Record of the Year und Best Female Pop Vocal Performance mit dem Song What’s Love Got to Do with It
Best Female Rock Vocal Performance mit dem Song Better Be Good to Me
Best Female R&B Vocal Performance mit dem Song Let’s Stay Together
Best Female Rock Vocal Performance mit dem Song One Of the Living
1985: MTV Video Music Awards 3-mal in den Kategorien
Best Female Video mit dem Song What’s Love Got to Do with It
Best Stage Performance mit dem Song Better Be Good to Me
Best Choreography mit dem Song Private Dancer
1986: Best Stage Performance in a Video mit dem Song It’s Only Love (im Duett mit Bryan Adams)
1986: Auszeichnung auf dem Hollywood Walk of Fame
1987: Grammy Award for Best Female Rock Vocal Performance mit dem Song Back Where You Started
1989: Grammy Award for Best Female Rock Vocal Performance mit dem Live-Album Tina Live in Europe
1991: Aufnahme in die Rock and Roll Hall of Fame zusammen mit ihrem Ex-Ehemann Ike, der noch nicht aus dem Gefängnis entlassen war
1991: World Music Awards: Auszeichnung für Outstanding Contribution to Music
1995: World Music Awards: Auszeichnung mit The Legend Award
2005: Auszeichnung mit dem Kennedy-Preis
2008: Grammy Award for Album of the Year mit dem Album River: The Joni Letters von Herbie Hancock, auf dem Tina Turner den Song Edith and the Kingpin sang
2010: Auszeichnung mit dem SwissAward in der Kategorie „Show“
Der Rolling Stone listete Turner auf Rang 63 der 100 größten Musiker sowie auf Rang 17 der 100 besten Sänger aller Zeiten.[39][40]
2021: Ehrendoktorwürde der Universität Bern[

Diskografie

Sein Freund
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