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Von Christa mit Ralf 29.03.2021 um 07:47 Uhr | melden
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Viele Himmelsgrüße für Euch
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liebe Annerose, lieber Tobias
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Allen Trauernden
Die Menschheit zagt, die Zeit ist schwer und trübe,
Das Leben muß zum Todeskampf sich rüsten,
Und über Gräbern weint verlaßne Liebe.
Ernst geht mit unersättlichem Gelüsten
Der Tod umher, und kennend kein Erbarmen,
Reißt er den Säugling von der Mutter Brüsten.
Den Gatten nimmt er aus der Gattin Armen,
Die Kinder raubt er hier, und dort die Eltern,
Und gleiches Loos wird Reichen, wie den Armen.
Die reifen Trauben sammelt er in Keltern,
Die Früchte bricht er von den Lebensbäumen,
Und schont die Knospen nicht auf Blüthenfeldern.
Die Sünder weckt er auf aus Lasterträumen,
Und mit gewaltgem Wort bekehrt er solche,
Und Fromme führt er zu des Friedens Räumen.
Den bittern Jammer hat er im Gefolge,
Und Angst ist Herold seines bleichen Zuges,
Bang flieht die Freude vor des Todes Dolche.
Sie birgt sich vor dem Wehn des Leichentuches,
Starr aber naht der König aller Schrecken,
Und macht zunichte Thörigtes, wie Kluges.
Er hüllt das Leben ein in dunkle Decken,
Die Liebe weint um die versunknen Wonnen,
Ach! Thränen können keine Todten wecken.
Die kühnen Plane, die der Mensch ersonnen,
Die Hoffnungsbilder, frisch, voll Lebensfarben,
In einem Augenblick sind sie zerronnen.
Wir sahen, wie die holden Blüthen starben,
Wir sahen, wie gesellt der dunkle Schnitter
Die jungen Saaten zu den alten Garben.
So überbraust die Flur ein Hochgewitter,
Die Wasser strömen und die Blitze zünden,
Des Glücks Vernichtung anzusehn, ist bitter.
Doch wie sich Gottes Zürnen mag verkünden,
Nie soll auf Trost ein Trauernder verzichten,
Mit ungestilltem Schmerz sich nie verbünden.
Gott weiß Gebeugte wieder aufzurichten,
Ist dunkel auch sein Rathschluß und verborgen,
Lieb und Erbarmung wissen ihn zu lichten.
Ihr Tiefgebeugten, laßt den Vater sorgen,
Weint — doch nicht endlos sollt ihr euch betrüben,
Dem nächtgen Dunkel folgt ein heller Morgen.
Seis, daß er hier euch strahlet, oder drüben,
Wo Leid verstummt und Weinen, wo den Guten
Verheißen ist ein Wiedersehn der Lieben.
Gott will ja nicht, daß Herzen ganz verbluten,
Und wenn der Tod erscheint, von ihm gesendet,
Die Seelen geißelnd mit des Schmerzes Ruthen:
So hat der Ewge sich nicht abgewendet,
Und Trost von oben wird den Kummer stillen,
Und selig sind, die in dem Herrn vollendet.
Wir aber sollen in des Vaters Willen
Fromm und vertrauend unser Schicksal geben,
Ob Sonnen leuchten, oder Stürme brüllen.
In Gottes Allmachthand ruhen Tod und Leben.
Ludwig Bechstein
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Christa




