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Gedenkkerzen
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Manche Schicksale sind kaum zu begreifen. Für Ullrich F. wurde der Montag zu einem Tag, der sein gesamtes Leben zerstörte.
Am Morgen starb seine hochbetagte Mutter in einem Pflegeheim. Wenige Stunden später verlor er auch noch seine Ehefrau – getötet bei der Amokfahrt in der Leipziger Innenstadt.
Und er selbst überlebte schwer verletzt.
Es ist ein Schmerz, den wohl niemand in Worte fassen kann.
Sonja F. (63) war gemeinsam mit ihrem Mann in Leipzig unterwegs. Eigentlich sollte es ein Klinikbesuch werden. Ein gewöhnlicher Tag. Ein gemeinsamer Spaziergang durch die Innenstadt. Dann raste plötzlich der VW Taigo von Jeffrey K. durch die Grimmaische Straße.
Die 63-Jährige wurde von dem Wagen erfasst.
„Sie hatte keine Chance“, sagt ein Rettungskräfte-Mitarbeiter leise.
Während Ärzte um das Leben ihres Mannes kämpften, war Sonja F. bereits tot.
Ruhe in Frieden
Der Verein hat zudem unter dem Stichwort „Opferhilfe für Leipzig“ ein Spendenkonto bei der Deutschen Bank (IBAN DE26 5507 0040 0034 3434 00) eingerichtet.
Amokfahrt in Leipzig: Schwer verletztes Opfer verlor Frau und Mutter an einem Tag
Leipzig – Wie viel Schmerz kann man nur ertragen? Ullrich F. wurde bei der Amokfahrt von Leipzig am Montagnachmittag nicht nur selbst schwer verletzt, er verlor an diesem Tag auch gleich zwei geliebte Menschen.
Der Mann, der aus einem kleinen Ort in Oberfranken stammt, trauert um seine Frau und seine Mutter. Das bestätigten mehrere Nachbarn und auch der Bürgermeister des Ortes gegenüber BILD: „Ja, am Montag ist auch Ullrichs Mutter verstorben.“ Während die hochbetagte Frau am Vormittag in einem Altersheim verstarb, wurde die Ehefrau von dem Amokfahrer aus dem Leben gerissen.
Allen Angehörigen der Verstorbenen mein tiefstes Mitgefühl und allen Verletzten gute Besserung .
Nach der tragischen Amokfahrt in der Leipziger Innenstadt am 4. Mai 2026 gibt es mehrere Möglichkeiten, die Opfer und ihre Angehörigen finanziell oder durch Hilfsangebote zu unterstützen.
Zentrale Spenden- und Hilfsorganisationen
Weisser Ring e.V.: Die Opferschutzorganisation leistet aktive Soforthilfe für Betroffene der Tat und nimmt Spenden für ihre bundesweite und regionale Arbeit entgegen.
Stiftung Opferhilfe Sachsen: Diese Stiftung ist eine direkte Anlaufstelle für Opfer von Gewalttaten in Sachsen und bietet finanzielle Unterstützung sowie Beratung an.
Kriseninterventionsteam Leipzig e.V.: Der Verein betreut Menschen unmittelbar nach traumatischen Ereignissen. Spenden unterstützen die Ausbildung und Arbeit der ehrenamtlichen Krisenbegleiter.
Offizielle Anlaufstellen für Betroffene
Sollten Sie selbst betroffen sein oder direkte Hilfe vermitteln wollen, stehen folgende Kontakte zur Verfügung:
Opferbeauftragte des Freistaates Sachsen: Bietet Unterstützung und Lotsenfunktion zu Hilfsangeboten (Tel: 0351 564 55099).
KV Sachsen Krisenversorgung: Für akute psychosoziale Unterstützung wurde eine Sondernummer eingerichtet (Tel: 0341 23493 1330).
Opfer-Telefon des Weissen Rings: Erreichbar unter der bundesweiten Nummer 116 006.
Unser Mitgefühl gilt den Hinterbliebenen. Das Redaktionsteam.


