Antoni van Leeuwenhoek

Antoni
van Leeuwenhoek

24.10.1632
Delft
-
27.08.1723
Delft

stimmungsbild

Gedenkseite für Antoni Van Leeuwenhoek

Der Niederländer Antoni van Leeuwenhoek, geboren am 24. Oktober 1632 in Delft, genoss dank der Fürsorge seiner Mutter eine gymnasiale Ausbildung. Parallel dazu lehrte ihm sein Onkel jedoch auch die Grundlagen der Physik und der Mathematik, der Grundstein für das spätere Leben und Wirken van Leeuwenhoeks.

Antoni entwickelte schon sehr früh seinen ganz eigenen intelligenten Kopf und so verwundert es nicht, dass er nicht dem Willen seiner Mutter folgte, die ihn 16-jährig nach Amsterdam sandte, um sich dort zum Buchhalter ausbilden zu lassen. Van Leeuwenhoek tauschte 1648 die Ausbildung gegen eine Anstellung bei einem schottischen Tuchhändler.
Sechs Jahre verbrachte Antoni in Amsterdam, kehrte dann aber nach Delft zurück, das er zeitlebens nicht mehr verließ. Van Leeuwenhoek galt als intelligent und sehr zuverlässig, was ihn in den folgenden Jahren manche berufliche Erfolge bescherte. Nach seiner Heimkehr übte er jedoch zunächst seinen Beruf als Tuchhändler aus und neben dem Tuchladen offerierte man ihm eine Stelle als Kammerherr des städtischen Gerichtshofes. Seinem profunden mathematischen Wissen verdankte der Niederländer 1669 seine Zulassung als Landvermesser und nur zehn Jahre später die Ernennung zum Eichmeister für alkoholische Getränke.

Seinen Ruf als Naturforscher und Mikroskopbauer indes erarbeitete sich van Leeuwenhoek nebenbei. Bei allen Verpflichtungen widmete er sich seinen Hobbys Forschung und Mikroskopie mit großer Leidenschaft. Basis hierfür war die Kunst des Linsenschleifens, die er sich lehren ließ. Was folgte waren ca. 500 Mikroskope, die er selbst baute und mit denen er seine Forschungen vorantrieb. Er gilt als Entdecker des Kapillarsystems und wir verdanken ihm die erste Beschreibung roter Blutkörperchen. Zudem wies er Bakterien in Wasser und menschlichem Speichel nach, beschrieb Kokken und Spirillen und 1677 erstmals menschliche Samenzellen und die Struktur von Muskulatur. Niemand zuvor kam auf die Idee Objekte zu studieren, die für das menschliche Auge kaum oder nicht sichtbar waren.

Leeuwenhoek war kein Studierter, beherrschte kein Latein und bis 1673 existierte nicht eine Niederschrift über seine wissenschaftlichen Erkenntnisse oder baulichen Entwicklungen an Mikroskopen. Berühmtheit erlangte er, als er in diesem Jahr Gegenstand eines Berichts von Reinier De Graaf in der Royal Society of London wurde. Dieser vermachte er nach seinem Tod im August 1723 26 seiner Mikroskope.

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