Mit einem Geschenk hinterlassen Sie Ihr persönliches Zeichen in Gedenken an Carsten Hartmann. Veredeln Sie jetzt diese Gedenkseite durch ein Geschenk in Ihrem Namen.
Von Max Sealtiel 20.04.2026 um 02:15 Uhr | melden
Mein Licht...
Mit vielen teile deine Freuden,
Mit allen Munterkeit und Scherz,
Mit wenig Edlen deine Leiden,
Und Auserwählten nur dein Herz.
Johann Gaudenz
Freiherr von Salis-Seewis
1762-1830
Wo sind diese Tage,an denen wir glaubten,
wir hätten nichts zu verlieren?
Wo sind die Tage, an denen wir zusammen
gelacht haben,und nicht an morgen dachten?
Sie sind verschwunden,genau so wie du,und
alles was du uns gebracht hast.
Mit dir wohnte die Sonne in unserem Haus,
mit dir gingen unsere Träume nie aus.
Mit dir ging einer der wundervollsten Menschen,
wir vermissen dich so sehr...
(Verfasser mir unbekannt)
Einsam saß sie da,
auf einem Stein, der ihrem Herzen glich.
Und niemand sah,
daß je eine einzige Träne wich,
von dem einst so strahlendem Gesicht.
Verlernt, vergessen oder unterdrückt?
Leider weiß ich es nicht,
wann sie diese Gabe verlor.
Sie fror.
Und während sie zitterte, dachte sie zurück,
schwelgte in Erinnerungen,
dachte ans Glück,
was so oft schon zerbrach
und wie ein Dorn ins Herz ihr stach.
Ihre Fenster wurden immer trüber.
Ihre Blicke schweifen hinüber
zu dem Sonnenblumenfeld,
wo gerade noch die Sonne schien
und nun der Regen hinabfällt.
Und jeder Tropfen macht Klopf, Klopf, Klopf
und hämmert sich in ihren Kopf.
Es wird Nacht.
Der weiße Mond am Himmel
ihr zu denken macht.
Er sieht heute besonders traurig aus
„Schade, daß er nicht weinen kann“,
denkt sie sich und dann
fängt sie leise wie der Himmel an,
dann immer lauter, immer mehr.
War es nicht mein Wunsch so sehr?
Oh, ich danke dir, Herr!
Und der Stein, der ihrem Herzen glich,
der wurde immer kleiner,
bis sie auf der Wiese saß.
Ihre Tränen ließen Blumen sprießen.
Und der Schmerz, der wich
mit dem großen Naß.
Und sie fing an, die Welt zu gießen.
Und der Mond sah wieder glücklich aus.
(von Miriam Licht)




