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Gedenkkerzen | Seite 203
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Immer wenn du traurig bist,
schau hoch zum Himmel und du siehst ein Licht.
Der kleinste Stern in der dunkelsten Nacht,
auch wenn er längst erloschen –
wird für dich der Hellste sein,
weil er dir sagt: Du bist nicht allein.
HDL
Danke für den Weg, den du mit mir gegangen bist.
Danke für deine Worte, die mir immer hilfreich waren.
Danke das es dich gab.
Danke für deine Liebe, ich werde dich nie vergessen.
Du bist ganz tief in meinem Herzen.
Trennung ist unser Los,
Wiedersehen ist unsere Hoffnung.
So bitter der Tod ist,
die Liebe vermag er nicht zu scheiden.
Aus dem Leben ist er zwar geschieden,
aber nicht aus unserem Leben;
denn wie vermöchten wir ihn tot zu wähnen,
der so lebendig unserem Herzen innewohnt!
Augustinus
Im Schatten dieser Weide ruht
Ein armer Mensch, nicht schlimm noch gut.
Er hat gefühlt mehr als gedacht,
Hat mehr geweint als er gelacht;
Er hat geliebt und viel gelitten,
Hat schwer gekämpft und - nichts erstritten.
Nun liegt er endlich sanft gestreckt,
Wünscht nicht zu werden auferweckt.
Wollt Gott an ihm das Wunder tun,
Er bäte: Herr, o lass mich ruhn!
Du fehlst mir unendlich.
Hoffnungslos...
Hoffnungsleises Treiben
In Wellen und Wogen
In Himmel und Wolken
Die Gefühle, sie tanzen
Ein Auf und Ab.
Mit der Sonne
Kommt die Zuversicht
Blinzelt hervor
Hinter den Wolken
Ermutigt meine Seele
Gibt mir Luft zum Atmen.
Doch so schnell wie sie gekommen
Schwindet sie dahin
Dann, wenn der Wind kommt
Mit Tosen und Blasen
Mein Haar zerzaust.
Die Wucht der Wahrheit
Sie reißt mich zu Boden
Mit einer Härte
Die ich niemals zuvor empfand.
Da liege ich
Zusammengekrümmt wie Dreck
Spüre die Erde
Spüre mich selbst
Die Hände kalt
Zitternd und bang.
Solange, bis sie kommen
Die Tränen
Laufen über das Gesicht
Fließen zusammen
So als ob die Seele blute
Die die Realität erkennt.
Und ehe ich mich versehe
Schwimme ich auf einmal
Im Meer
Meiner eigenen Tränen.
Ich vermisse dich.
Du bist nicht tot,
sondern nur untergegangen wie die Sonne.
Wir trauern nicht über einen,
der gestorben ist,
sondern wie über einen,
der sich vor uns verborgen hält.
Nicht unter den Toten suchen wir dich,
sondern unter den Seligen des Himmels.
Du fehlst mir.
Ferne Liebe
Die Welt war kalt - das Leben so leer.
Die Nächte waren lang - das Schlafen fiel schwer.
Einsamkeit zerbrach mir fast täglich mein Herz,
denn ohne Liebe zu sein bedeutet oft Schmerz.
Wir sind uns begegnet auf ner verrückten Weise,
aber zwischen uns liegt eine sehr weite Reise.
Die große Distanz ist oft eine Qual,
doch die Stärke der Liebe macht sie egal.
Die Liebe ist schön, doch die Sehnsucht tut weh.
Ich zähl die Sekunden bis ich Dich dann seh.
Doch was solls? Schön ist es an Dich zu denken.
Die Kraft der Liebe wird das Schicksal schon lenken.
Der Weg ist sehr steinig - doch wird es gelingen.
Manchmal muss man sein Glück eben zwingen.
Ich weiss es genau - wenns klappt wirds sich lohnen
und dann werden wir glücklich zusammen wohnen.
Ich liebe Dich!
Du bist gegangen, aber dein Platz neben mir ist noch warm. Auch wenn du körperlich nicht hier bist, ich spüre dich immer noch.
Ich fühle mich so leer ohne dich. Merke erst jetzt wie sehr du mein Leben erfüllst.
Dieser Riss in meiner Seele!
Ach, wie ich mich täglich quäle.
Rastlos bin ich, ohne Ruh,
was mir fehlt bist einzig du!
Jedes Leben ist in der Tat ein Geschenk,
egal wie kurz, egal wie zerbrechlich.
Jedes Leben ist in der Tat ein Geschenk,
welches für immer in unseren Herzen
weiterleben wird.
IVD.
Das Schönste,
was ein Mensch hinterlassen kann,
ist ein Lächeln im Gesicht derjenigen,
die an ihn denken.
Mit Deinem Tod verlor ich vieles,
niemals aber die Sehnsucht nach dir.
IVD
Nur, wenn du bei mir bist
Wenn jeder Schritt, den ich noch geh
voll Schutt und Asche ist.
Wenn jede Not, die ich noch seh
sich in die Seele frisst.
Steh ich das durch,
wenn du nur bei mir bist!
Ralf Theinert
HDL
Ich möchte eine Wolke sein,
denn dort schlafen Engel ein.
So wäre ich jede Nacht bei dir,
da ich auf Erden vor Sehnsucht
keinen Schlaf mehr find.
Meine Gedanken sind bei dir.
Ganz leise ohne ein Wort,
gingst du für immer von uns fort.
Es ist schwer dies zu verstehen,
doch einst werden wir uns wiedersehen.
Die Tränen alle, die ich weine,
du siehst sie nicht, nicht meinen Schmerz.
Was ich an dir verloren habe,
das allein weiß nur mein Herz.
Du fehlst mir.
Die Zeit ist schnell vergangen,
doch unsere Trauer nicht.
Du bist von uns gegangen,
aber aus unserem Herzen nicht.
Was wir mit dir verloren,
versteht so mancher nicht,
nur die, die wirklich lieben,
wissen wovon man spricht.
Ich denke an dich.
Wenn in der Nacht die Rosen weinen
und unser Herz vor Kummer bricht
möchten wir dir noch einmal erscheinen
und dir sagen "Wir lieben Dich".
Wir denken an dich. HDL
Wenn ihr mich sucht,
sucht mich in euren Herzen.
Habe ich dort eine Bleibe gefunden,
lebe ich in euch weiter.
Ich vermisse dich.
Wenn ihr mich sucht,
sucht mich in euren Herzen.
Habe ich dort eine Bleibe gefunden,
lebe ich in euch weiter.
Ich vermisse dich.
All meine Gedanken drehen sich um dich,
weil du doch das Wichtigste warst für mich.
Nun stehe ich alleine hier,
und mein Herz, es weint nach dir.
Und wenn ich vor deinem Grabe stehe,
hoffe ich, dass ich das Unbegreifliche irgendwann verstehe.
IHDL
Ich bin nur in das Zimmer nebenan gegangen.
Ich bin ich, Du bist Du.
Das, was ich für dich war, bin ich immer noch.
Gib mir den Namen, den du mir immer gegeben hast.
Sprich mit mir, wie du es immer getan hast.
Gebrauche nicht eine andere Lebensweise.
Sei nicht feierlich oder traurig.
Lache weiterhin über das,
worüber wir gemeinsam gelacht haben.
Ich bin nicht weit weg,
ich bin nur auf der anderen Seite des Weges.
Fritz Reuter
Unser Lachen hast Du mitgenommen,
aber unsere Tränen lässt Du uns,
damit die Seele atmen kann.
Mir fehlt deine Liebe so sehr.
Liebe, die in mir wuchs.
Liebe, mit der ich mich geborgen fühlte.
Nun sind Trauer und Kälte in mir.
Unser Engel, unser leuchtender Stern.
Du hast so viele Herzen berührt und bleibst
unvergessen.
Noch immer treffe ich Dich Nacht für Nacht,
Zeit heilt Wunden, haben alle gedacht.
Ein leises Rauschen verweht die Zeit,
es ist das Leben, das mich treibt.
Erinnerungen, so nah und doch verschwommen.
Wie gestern scheint der letzte Kuss,
ich lebe, weil ich muss.
In Gedanken bleibst Du stets in mir,
und irgendwann bin ich bei Dir...
Ich vermisse dich!
Die Erinnerung an dich wird mich begleiten, wie ein wärmender Sonnenstrahl.
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Die Lücke, die entstand, als dein Leben erlosch, lässt sich nicht mehr schließen.
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Du musstest gehen
leider viel zu früh.
Ich blieb hier stehen - doch ganz allein
ich wünschte Du könntest wieder bei mir sein.
Kälter
Es ist kälter geworden
seitdem er fortging
über den Horizont hinaus
seitdem sein Lächeln erloschen
seine Hand nicht mehr spürbar
seine Stimme verstummt
es ist kälter geworden draußen
seitdem lebe ich von der Wärme
unentrinnbarer Erinnerung
IVDGD IHDL
Es sei mit dir
der Segen Gottes
dir zu helfen
dich zu trösten
deinen Schmerz zu lindern
dich festzuhalten
dich zu umarmen
dich zu umhüllen
mit Frieden.
Könnt ich
aufwachen
mit heiterem Herzen
die Leiter angelegt
an das Glück
der Schwerelosigkeit
Verlorenes wiederzufinden
im freien Flug.
Ich vermisse dich.
Du bist ein Schatten am Tage...
Du bist ein Schatten am Tage
Und in der Nacht ein Licht;
Du lebst in meiner Klage
Und stirbst im Herzen nicht.
Wo ich mein Zelt aufschlage,
Da wohnst du bei mir dicht;
Du bist mein Schatten am Tage
Und in der Nacht mein Licht.
Wo ich auch nach dir frage,
Find ich von dir Bericht,
Du lebst in meiner Klage
Und stirbst im Herzen nicht.
Du bist ein Schatten am Tage,
Doch in der Nacht ein Licht;
Du lebst in meiner Klage
Und stirbst im Herzen nicht.
Friedrich Rückert
Du bist in meinem Herz.
Trost
Tröste dich, die Stunden eilen,
Und was all dich drücken mag,
Auch das Schlimmste kann nicht weilen,
Und es kommt ein andrer Tag.
In dem ew’gen Kommen, Schwinden,
Wie der Schmerz liegt auch das Glück,
Und auch heitre Bilder finden
Ihren Weg zu dir zurück.
Harre, hoffe. Nicht vergebens
Zählest du der Stunden Schlag,
Wechsel ist das Los des Lebens,
Und – es kommt ein andrer Tag.
Theodor Fontane
Das ist der Tod...
Ich fühle mehr und mehr die Kräfte schwinden;
Das ist der Tod, der mir am Herzen nagt,
Ich weiß es schon und, was ihr immer sagt,
Ihr werdet mir die Augen nicht verbinden.
Ich werde müd und müder so mich winden,
Bis endlich der verhängte Morgen tagt,
Dann sinkt der Abend und, wer nach mir fragt,
Der wird nur einen stillen Mann noch finden.
Dass so vom Tod ich sprechen mag und Sterben,
Und doch sich meine Wangen nicht entfärben,
Es dünkt euch mutig, übermutig fast.
Der Tod! – der Tod? Das Wort erschreckt mich nicht,
Doch hab ich im Gemüt ihn nicht erfasst,
Und noch ihm nicht geschaut ins Angesicht.
Adelbert von Chamisso
Der Tod
Ich fürchte nicht den Tod, der mich zu nehmen kümmt;
Ich fürchte mehr den Tod, der mir die Meinen nimmt.
Friedrich von Logau
Abschied
Das Leben ist voller Gier und Streit,
- Hüte dich, kleines Vöglein! -
Viel große Schnäbel stehn weit
Und böse offen und heiß bereit,
Dich zu zerreißen.
Dein Herzchen schwillt, dein Kehlchen klingt,
- Hüte dich kleines Vöglein! -
Der Geier kommt, der dich verschlingt;
Du, so beseelt und bunt beschwingt,
Zuckst in den Fängen.
Mir ist so bitterbang zumut,
- Hüte dich, kleines Vöglein!-
Ich weiß nun bald, wie sterben tut,
Und lass mich tragen von der Flut,
Die alles fortschwemmt.
Otto Julius Bierbaum
Abschied
Das Leben ist voller Gier und Streit,
- Hüte dich, kleines Vöglein! -
Viel große Schnäbel stehn weit
Und böse offen und heiß bereit,
Dich zu zerreißen.
Dein Herzchen schwillt, dein Kehlchen klingt,
- Hüte dich kleines Vöglein! -
Der Geier kommt, der dich verschlingt;
Du, so beseelt und bunt beschwingt,
Zuckst in den Fängen.
Mir ist so bitterbang zumut,
- Hüte dich, kleines Vöglein!-
Ich weiß nun bald, wie sterben tut,
Und lass mich tragen von der Flut,
Die alles fortschwemmt.
Otto Julius Bierbaum
Sprich, bist du stark
Sprich, bist du stark, wenn schon mein Leben brach
Und nur nicht scheiden kann von deinen Blicken,
Das Auge, das von deiner Liebe sprach,
Auf Nimmerwiedersehen zuzudrücken?
Und bist du stark, was sonst das Herz verführt,
Wenn es sich schmeichelnd, zwingend dargeboten,
Dir stets zu weigern fest und unberührt
Und jungfräulich zu hangen an dem Toten?
Und bist du stark, daß durch den trüben Flor,
Daß durch die Einsamkeit mühselger Jahre
Wenn dein Gedächtnis schon mein Bild verlor,
Doch unsre Liebe noch dein Herz bewahre?
Theodor Storm
Was für mein kurzes Erdenleben
Was für mein kurzes Erdenleben
An Liebe beschieden mir,
Das ist, so wie es einst gekommen,
Verschwunden auch mit dir.
Theodor Storm
Du fehlst mir.
Es kommt das Leid
Es kommt das Leid,
Es geht die Freud;
Es kommt die Freud,
Da geht das Leid -
Die Tage sind nimmer dieselben.
Theodor Storm
Abschied
1
Was zu glücklich, um zu leben,
Was zu scheu, um Klang zu geben,
Was zu lieblich zum Entstehen,
Was geboren zum Vergehen,
Was die Monde nimmer bieten,
Rosen aus verwelkten Blüten,
Tränen dann aus jungem Leide
Und ein Klang verlorner Freude.
2
Du weißt es, alle, die da sterben
Und die für immer scheiden gehn,
Die müssen, wärs auch zum Verderben,
Die Wahrheit ohne Hehl gestehn.
So leg ichs denn in deine Hände,
Was immer mir das Herz bewegt;
Es ist die letzte Blumenspende,
Auf ein geliebtes Grab gelegt.
Theodor Storm
Begrabe nur dein Liebstes!
Begrabe nur dein Liebstes! Dennoch gilts
Nun weiterleben; - und im Drang des Tages,
Dein Ich behauptend, stehst bald wieder du.
So jüngst im Kreis der Freunde war es, wo
Hinreißend Wort zu lauter Rede schwoll;
Und nicht der Stillsten einer war ich selbst.
Der Wein schoß Perlen im kristallnen Glas,
Und in den Schläfen hämmerte das Blut; -
Da plötzlich in dem hellen Tosen hört ich
- Nicht Täuschung wars, doch wunderbar zu sagen -,
Aus weiter Ferne hört ich eine Stille;
Und einer Stimme Laut, wie mühsam zu mir ringend,
Sprach todesmüd, doch süß, daß ich erbebte:
»Was lärmst du so, und weißt doch, dass ich schlafe!«
Theodor Storm
Nähe des Geliebten
Ich denke dein, wenn mir der Sonne Schimmer
vom Meere strahlt;
Ich denke dein, wenn sich des Mondes Flimmer
In Quellen malt.
Ich sehe dich, wenn auf dem fernen Wege
Der Staub sich hebt;
In tiefer Nacht, wenn auf dem schmalen Stege
Der Wandrer bebt.
Ich höre dich, wenn dort mit dumpfem Rauschen
Die Welle steigt.
Im stillen Haine geh ich oft zu lauschen,
Wenn alles schweigt.
Ich bin bei dir; du seist auch noch so ferne,
Du bist mir nah!
Die Sonne sinkt, bald leuchten mir die Sterne.
O, wärst du da!
Johann Wolfgang von Goethe
Tränen, die sagen,
ich brauche Dich.
Tränen, die bitten,
verlass mich nicht.
Tränen, die über die Wangen rinnen,
weil ich Dich so sehr vermisse!
Tränen, aus Enttäuschung geweint.
Tränen über Worte,
die nicht so gemeint.
Doch würden all diese Tränen
nicht geweint,
hätte ich es mit Dir
auch nie ehrlich gemeint.
Ich liebe Dich!
Wer sagt die Zeit heilt Wunden,
der hat es nicht gesehen,
der hat es noch nicht empfunden,
wenn Geliebte von uns gehen.
Wer sagt es geht doch weiter,
das Leben und die Welt,
der kennt nicht diese Schwere,
die mich so oft befällt.
Wer sagt, ich kann es verstehen,
er fehlt dir halt so sehr
und kennt die Schmerzen selbst nicht,
sagt besser gar nichts mehr.
Ich denke an dich.
Willst Du drei Stunden glücklich sein, trinke Wein.
Willst Du drei Wochen glücklich sein, schlachte ein Schwein.
Willst Du drei Jahre glücklich sein, nimm eine Frau.
Willst Du ein Leben glücklich sein, bebaue einen Garten
und halte Bienen darin.
frei nach Konfuzius
Bienengedicht
Ein Blumenglöcklein vom Boden hervor
war fröhlich gesprossen im lieblichen Flor.
Da kam ein Bienlein und naschte fein -
- o die müssen wohl beide füreinander sein.
Johann Wolfgang von Goethe
Meine Gedanken sind bei dir.
Von dem Menschen,
den wir lieben, wird immer etwas
in unseren Herzen bleiben;
etwas von seinen Träumen,
etwas von seiner Hoffnung,
etwas von seinem Leben,
alles von seiner Liebe.
Ich denke an dich.
Manchmal wünsche ich mir ich könnte die Zeit einfach zurück drehen,
mit dir noch einmal lachen dich einfach wieder sehen.
Doch das Schicksal kann man nicht ändern es ist nun mal geschehen,
man kann die Zeit nicht zurückdrehen,
ich weiß wir werden uns wieder sehen.
IVDGD
Wenn der Wind in den Blättern rauscht
Denke ich an dich
Wenn die Vögel in den Bäumen zwitschern
Denke ich an dich
Wenn die Sonne scheint, der Regen fällt
Denke ich an dich
Trauerode
Grimmig wirgt der Tod durch unsre Glieder! –
Dumpfig heult die Leichendrummel wieder,
Schon ein neuer ist hinweggerafft;
Mit gesenktem Schießgewehre wanken
Graue Krieger nach des Kirchhofs Schranken,
Wo der tapfre, brave Müller schlaft.
Brüder, kommt! – erblasset! – schauert! zittert!
Bebe jetzt, den niemals nichts erschüttert,
Grabgefühle schauern durch sein Mark.
Sehet! Alles, was wir Leben hießen,
Was wir liebten, was wir selig priesen,
Liegt vereitelt in dem schmalen Sarg.
Von dem Antlitz alles Rot gesunken,
Aus den Augen alle Lebensfunken
Weggelöschet in chaotsche Nacht –
Seine Mienen, sein holdselig Lächeln
Weggeblasen mit dem Sterberöcheln,
Ewig, ewig nimmer angefacht! –
Nie vom Sturm der Leidenschaft durchwühlet,
Wie ein Bach durch Blumenbette spielet,
Floß sein Leben hin in Melodie –
Ha! was ist nun, was am schönsten schmeichelt?
Nichts als Larve, die der Tod uns heuchelt –
Und dann auf dem Sarg zerreißt er sie.
Auf des Menschen kaltem, starrem Rumpfe
Sterben seine wirblende Triumphe,
Röchlen all in ein Gewimmer aus –
Glück und Ruhm zerflattern auf dem Sarge,
Könige und Bettler, Feige, Starke
Ziehn hinunter in das Totenhaus.
Aber frei erhoben über Grüfte
Fliegt der Geist in des Olympus Lüfte,
Triumphierend, wie ein Adler steigt,
Wann sein Wohnsitz, die erhabne Tanne,
Niederkracht im tobenden Orkane
Und der Nordsturm Wälder niederbeugt.
Zieh auch du, geliebter, teurer Streiter,
Auf den Flügeln unsrer Donner weiter,
Keine Tränen schicken wir dir mit –
Mit Geheule und mit Weiberklagen
Mag man andre zu dem Grabe tragen,
Pulverdonner ist der Krieger Wiegenlied. –
Weinend geht man deinen Sarg vorüber,
Selbst des Mannes Auge wird jetzt trüber,
Und die Helden Carls betrauren dich. –
Geh dahin mit dieser stolzen Ehre,
Prahle dort in der Verklärten Heere:
Sie, die Helden Carls, betrauren mich!
Sie, die Helden, eilen dir entgegen
Unter Donner und der Kugeln Regen,
Krieger zittern vor dem Tode nicht –
Ihm entgegen gehen wir mit Hohne
Unterm Dampf der brüllenden Kanone,
Wann er reißend durch die Glieder bricht –
Und dann droben finden wir dich wieder,
Legen dort das müde Eisen nieder,
Drücken dich an unsre warme Brust,
Dann wird alles, wie von Morgenwinden
Weggeweht, ein leichter Traum, verschwinden
Und nichts bleiben als die Lust.
Friedrich Schiller, 1781
IHDL
Ahnung
Oben, wo die Sterne glühen,
Müssen uns die Freuden blühen,
Die uns unten sind versagt;
In des Todes kalten Armen
Kann das Leben erst erwarmen,
Und das Licht der Nacht enttagt.
Heinrich Heine
Bienchen, summ herum!
Summ summ summ!
Bienchen, summ herum!
Ei, wir thun dir nichts zu Leide,
Flieg nun aus in Wald und Heide!
Summ, summ, summ!
Bienchen, summ herum!
Such in Blumen, such in Blümchen
Dir ein Tröpfchen, dir ein Krümchen!
Kehre heim mit reicher Habe,
Bau uns manche volle Wabe!
Bei den Heilig-Christ-Geschenken
Wollen wir auch dein gedenken,
Wenn wir mit dem Wachsstock suchen
Pfeffernüss und Honigkuchen.
Hoffmann von Fallersleben
Ich bin in Gedanken bei dir.
Beim Aufgang der Sonne
und bei ihrem Untergang
erinnern wir uns an dich;
Beim Wehen des Windes
und in der Kälte des Winters
erinnern wir uns an dich;
Beim Öffnen der Knospen
und in der Wärme des Sommers
erinnern wir uns an dich;
Beim Rauschen der Blätter
und in der Schönheit des Herbstes
erinnern wir uns an dich;
Zu Beginn des Jahres und wenn
es zu Ende geht,
erinnern wir uns an dich;
Wenn wir müde sind
und Kraft brauchen,
erinnern wir uns an dich;
Wenn wir verloren sind
und krank in unserem Herzen
erinnern wir uns an dich;
Wenn wir Freude erleben,
die wir so gern teilen würden
erinnern wir uns an dich;
So lange wir leben,
wirst du auch leben,
denn du bist ein Teil von uns,
wenn wir uns an dich erinnern.
IVDGD!
Wo Worte fehlen das Unbegreifliche zu beschreiben,
wo die Augen versagen das Unabwendbare zu sehen,
wo die Hände das Unbegreifliche nicht fassen können,
bleibt einzig die Gewissheit,
dass du in unseren Herzen weiterleben wirst.
HDL
Ganz leise ohne ein Wort,
gingst du für immer von uns fort.
Es ist so schwer dies zu verstehen,
doch einst werden wir uns wiedersehen.
Ich denke an dich! Ich vermisse dich.
Lautlos schwebt ein Blatt vom Baum,
ganz allein, viel zu früh.
Ein Windhauch entführt es meinem Blick.
Es wird irgendwann ein neues Blatt geben,
doch kann es nie wieder so sein wie du.
Meine Gedanken sind bei dir.
Wer sagt die Zeit heilt Wunden,
der hat es nicht gesehn,
der hats noch nicht empfunden,
wenn geliebte von uns gehen.
Wer sagt es geht doch weiter,
das Leben und die Welt,
der kennt nicht diese Schwere,
die mich so oft befällt.
Wer sagt, ich kanns verstehen,
er fehlt dir halt so sehr
und kennt die Schmerzen selbst nicht,
sagt besser gar nichts mehr.
Du fehlst mir so sehr.
Brenne Auf
Unheilig
Ich geh die Stufen hoch zu dir
Und seh die Großstadt unter mir
Auf dem Weg zum Dach der Welt
Über mir ein Wolkenmeer
Ich will den Himmel sehen
Und unter Sternen stehen
Dann fühle ich mich nicht mehr allein
Und es ist schön, dir nah zu sein
Brenne auf, mein Licht
Brenne auf, mein Herz
Ich hab die Welt für dich gedreht
Brenne auf, mein Licht
Brenne auf für mich
Dein heller Schein zeigt mir den Weg, wenn es dunkel ist
Die Tage sind oft wortlos leer
Ich lass dich los, doch es fällt schwer
Jede Sekunde fehlst du mir
Ich geh die Stufen hoch zu dir
Ich vermisse dich.
Wenn du nicht bei mir bist
Die Welt beginnt sich langsamer zu drehen,
wenn du für eine Zeit nicht bei mir bist.
Mein Lager dehnt sich wie ein braches Feld,
obwohl es nach wie vor zwei Meter misst.
Der Kaffee morgens schmeckt mir nicht.
Er duftet scharf und bitter.
Ich bin so fremd in meinem Haus,
das mir Gefängnis ist auch ohne Gitter.
Die Welt davor scheint ohne Farben,
sie lockt mich nicht, ich habe keine Pläne.
Erfreuliche Gefühle kamen mir abhanden.
Ich weiß nur, dass ich mich unendlich sehne...
Du fehlst mir unendlich.
Mein Ruh’ ist hin
Meine Ruh ist hin,
Mein Herz ist schwer;
Ich finde sie nimmer
Und nimmermehr.
Wo ich ihn nicht hab,
Ist mir das Grab,
Die ganze Welt
Ist mir vergällt.
Mein armer Kopf
Ist mir verrückt,
Mein armer Sinn
Ist mir zerstückt.
Meine Ruh ist hin,
Mein Herz ist schwer;
Ich finde sie nimmer
Und nimmermehr.
Nach ihm nur schau ich
Zum Fenster hinaus,
Nach ihm nur geh ich
Aus dem Haus.
Sein hoher Gang,
Sein edle Gestalt,
Seines Mundes Lächeln,
Seiner Augen Gewalt,
Meine Ruh ist hin,
Mein Herz ist schwer;
Ich finde sie nimmermehr.
J. W. von Goethe
Nähe des Geliebten
Ich denke dein, wenn mir der Sonne Schimmer
Vom Meere strahlt;
Ich denke dein, wenn sich des Mondes Flimmer
In Quellen malt.
Ich sehe dich, wenn auf dem fernen Wege
Der Staub sich hebt;
In tiefer Nacht, wenn auf dem schmalen Stege
Der Wandrer bebt.
Ich höre dich, wenn dort mit dumpfem Rauschen
Die Welle steigt.
Im stillen Haine geh ich oft zu lauschen,
Wenn alles schweigt.
Ich bin bei dir, du seist auch noch so ferne,
Du bist mir nah!
Die Sonne sinkt, bald leuchten mir die Sterne.
O wärst du da!
J. W. von Goethe
Du fehlst überall.
Ach, wie sehn ich mich nach dir
Ach, wie sehn ich mich nach dir,
Kleiner Engel! Nur im Traum,
Nur im Traum erscheine mir!
Ob ich da gleich viel erleide,
Bang um dich mit Geistern streite
Und erwachend atme kaum.
Ach, wie sehn ich mich nach dir,
Ach, wie teuer bist du mir,
Selbst in einem schweren Traum.
J. W. von Goethe
Ich denke jeden Tag an dich.
Sternbild
Unheilig
Den Berg aus Stahl erklommen, das Boot legt ab,
die Blicke sind gefangen,
wir brechen auf zum Ozean
Die Sterne führen uns sie leuchten aus der Nacht,
schwarze Asche wiegt die See, es geht voran im Kolbenschlag
Ein Horn zerreißt die Stille, die Taue fallen ab
Der Bug hebt sich zum Himmel hoch und Rückenwind erwacht.
Hinter mir die Heimat die im Horizont erlischt,
doch im Herzen deine Stimme, die mir sagt kehr bald zurück
Ich sehe so oft in den Himmel such in Wolken dein Gesicht
Vielleicht ist Abschied eine Reise die ein Wiedersehn verspricht
Ich höre so oft deine Stimme auch wenn ich weiß du bist es nicht...
Vielleicht ist Liebe wie ein Sternbild das mir sagt ich führe dich
vergiss mich nicht
vergiss mich nicht
So viel Erinnerung lass ich hinter mir zurück,
es wird so viel davon verblassen,
außer dem was wichtig ist.
Vor mir die Stille,
ein unbekanntes weites nichts, doch im Herzen deine Stimme,
Die wie ein Sternbild für mich ist...
Ich sehe so oft in den Himmel such in Wolken dein Gesicht
Vielleicht ist Abschied eine Reise die ein Wiedersehn verspricht.
Ich höre so oft deine Stimme auch wenn ich weiß du bist es nicht...
Vielleicht ist Liebe wie ein Sternbild das mir sagt ich führe dich...
Vergiss mich nicht
Vergiss mich nicht
Vergiss mich nicht...
Ich denke an dich.
Nur wer die Sehnsucht kennt
Nur wer die Sehnsucht kennt,
Weiß, was ich leide!
Allein und abgetrennt
Von aller Freude,
Seh ich ans Firmament
Nach jener Seite.
Ach, der mich liebt und kennt,
Ist in der Weite.
Es schwindelt mir, es brennt
Mein Eingeweide.
Nur wer die Sehnsucht kennt,
Weiß, was ich leide!
J. W. von Goethe
Ich habe Sehnsucht nach dir.
Ahnung
Heinrich Heine (1797-1856)
Oben, wo die Sterne glühen,
Müssen uns die Freuden blühen,
Die uns unten sind versagt;
In des Todes kalten Armen
Kann das Leben erst erwärmen,
Und das Licht der Nacht enttagt.
Du fehlst mir. Ich denke an dich.
Verloren
Gestern warf ich dich hinein,
mit `nem kleinen, runden Stein,
dort weit ins Meer der Zeit hinein.
Schon Morgen wirst du
weiter sein,
und Gestern holt dich
nicht mehr ein.
Unendlichkeit -
nicht für uns zwei
und an den Inseln
stritten wir vorbei.
Ich wein um das
was mit dir ging -
im leeren Boot
kein Rettungsring.




