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von Antje Gröschel am 22.08.2019 - 16:51 Uhr | melden
Das Atmen fällt nun schwer
und alles steht ganz still
kein Vogel singt sein Lied
im Abendwind, so leer
Auch wenn die Sonnenstrahlen
im Herbst am schönsten sind
bist du so weit entfernt
doch steh ich hier, im Wind
Kalt weht es um mich her
obgleich es mich doch wärmt
das Denken an die Zeit
doch du warst längst bereit
zu gehen von der Welt
das Leid hat dich umstellt
Die Zeit bringt Frieden mit
auf deinem letzten Schritt
Die Tränen auf dem Grab
so einsam und allein
versiegen in dem Grau
der Steele, und ich schau
mir deinen Namen an
er steht wohl unter vielen
auf großen Blumenwiesen,
wo manche Vögel spielen
Merkst du das wir da sind
schaust Du zu uns herab
stehst Du vielleicht so einfach
neben uns am Grab?
Ich spüre dich, doch hin und wieder
ein leises Lächeln mich umgibt
das Warme Licht der letzten Sonne
mir herbstlich Hoffnung doch verspricht
Vermisst Du uns genauso
wie wir es immer tun?
Wir haben dich verloren
wirst Du nun neu geboren?





