Ewald Droste

Ewald
Droste

01.03.1931
Wanne-Eickel
-
19.10.2007
Gelsenkirchen-Buer

stimmungsbild

Gedenkseite für Ewald Droste

Was bleibt, wenn alles Vergänglich geht, ist die Liebe.


Unser lieber Papa und Opa ist nun schon viele Jahre nicht mehr unter uns, wir denken jedoch sehr oft an ihn und er lebt in unseren Herzen in Liebe weiter.

Ewald Maximilian Droste

* 01.03.1931 in Wanne-Eickel
+ 19.10.2007 in Gelsenkirchen-Buer

Als kleines Kind zog er mit seiner Eltern von Wanne-Eickel nach Buer, besuchte die Pfefferackerschule, machte eine Ausbildung zum Schreiner und gründete als junger Mann eine Familie, kein leichtes Unterfangen in der Nachkriegszeit. Wohnraum war knapp, man musste in allem improvisieren, sich behelfen, sehr sparsam und genügsam sein.
Ganz konkret hieß das, die erste Wohnung in welche die neue kleine Familie mit einem Neugeborenen zog, war eine Waschküche, draußen im Hof zwischen den anderen alten Häuser. Ein Bad gab es nicht, das gemeinschaftliche Plumps-Klo war draußen im Hof.
Anspruchsdenken war unserem Vater, wie so vielen Menschen seiner Generation, fremd und für diese Sicht auf die Dinge bin ich ihm noch heute dankbar.

Gemeinsam mit unserer Mutter durchstand er alle Höhen und Tiefen eines Lebens, sie standen einander immer zur Seite, in Tagen der Freude und in Tagen, an denen es herausfordernd war. So verlebten sie gemeinsam 51 Jahre in Buer, hier fühlten sie sich wohl, hatten ihre Freunde und Familie, bis zu seinem Tod.

Unser Vater wuchs in einem sehr gläubigen katholischen Elternhaus auf. Sein Vater, Josef Droste, war viele Jahrzehnte aktives Mitglied im Kirchenchor der St. Urbanus-Pfarrei in Gelsenkirchen-Buer, Papa war dort Messdiener. Dies prägte unseren Papa sehr und daher sei ihm dieser Vers, von dem wir glauben, dass er ihm gefallen hätte, gewidmet:

Bibelspruch:
Ich habe dich bei deinem Namen gerufen,
mein bist du.
(Jesaia 43, 1)

Sein Urnengrab befindet sich auf dem Hauptfriedhof in Gelsenkirchen-Buer, einem Ort, an den ihn seine Spaziergänge oft hinführten und den er liebte. Er kannte viele der dort bestatteten Menschen und wusste zu so manchem eine kleine, schöne Geschichte zu erzählen.

Im Namen aller Angehörigen und Menschen, die ihm nahestanden, ihn liebten und ihn nicht vergessen haben,

deine dich liebenden Töchter,
Adelheid und Bettina