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Ewald Wenck

Ewald
Wenck

28.12.1891
Berlin
-
30.04.1981
Berlin

stimmungsbild

Gedenkseite für Ewald Wenck

Falls jemand diese Seite in den letzten Tagen vermisst haben sollte: sie war einfach verschwunden - das kann sich niemand erklären! Ich bedaure das ausserordentlich, denn innerhalb weniger Tage hatten sich bereits über 500 Besucher dafür interessiert, und zahlreiche Kerzen entzündet; sie wiederaufzufinden, ist leider nicht mehr möglich - also, auf ein Neues!

Ich möchte mit dieser Gedenkseite an den berühmten, und, besonders in seiner Heimatstadt Berlin, geliebten und verehrten, Schauspieler und Kabarettisten, Ewald Wenck, erinnern.

Ich habe während meiner Kindheit und Jugendzeit in unmittelbarer Nähe von seinem Domizil gewohnt, (siehe Bilderalbum) ihn oft durch unseren Wohnblock spazieren sehen : "Das ist der Ewald Wenck"... haben die Leute getuschelt, wenn er vorbeiging. Viele Jahre später, als ich selbst schon in diesen wunderbaren Beruf eingestiegen war, habe ich ihn sogar mal in einem Studio getroffen. Ich erinnere mich gerne an seine humorvolle Art, wenn er, zum Beispiel bei Interviews, von seinem Zuhause erzählte. Als die Frage anstand, welche Schule er besuchen sollte, war das Problem mit wenigen Wort geklärt: "Du gehst aufs Gymnasium, das ist gleich da vorne an der Ecke - da musste nicht übern Damm" - Ewald Wenck, wie er leibte und lebte!

Für alle, die ihn nicht kannten, weil sie selbst noch zu jung sind - denn er ist ja bereits 1981 verstorben - hier seine umfangreiche Biographie.
Quelle: WIKIPEDIA

Hermann Ewald Wenck (* 28. Dezember 1891 in Berlin; † 30. April 1981 ebenda) war ein deutscher Schauspieler, Kabarettist und Radio-Moderator.

Leben:

Nach privatem Schauspielunterricht gab Ewald Wenck sein Theaterdebüt im Jahre 1912 am Stadttheater Bautzen, in Shakespeares "Was ihr wollt".
Weitere Engagements folgten am Theater Konstanz, Gera, und schließlich in seiner Heimatstadt Berlin. Dort agierte Wenck vor allem am Metropoltheater, und am Admiralspalast.

Bereits in der Stummfilmära startete Wenck seine Laufbahn als Filmschauspieler. Er debütierte 1919 als Darsteller in Hans Werckmeisters "Margots Freier", gefolgt von weiteren rollen in anderen Filmproduktionen.
Seinen eigentlichen Durchbruch hatte er allerdings erst mit dem Aufkommen des Tonfilms, als er in den 30er- und 40er-Jahren ein gefragter Darsteller wurde. Zunächst wurde er in kleineren Rollen besetzt, avancierte aber in der Folgezeit zu einem der meistbeschäftigten Nebendarsteller des deutschen Films. Auch während des Zweiten Weltkrieges gelang es ihm, in diversen Unterhaltungsfilmen mitzuwirken, darunter deutsche Filmklassiker wie Helmut Weiss "Die Feuerzangenbowle" aus dem Jahr 1944. (Ein Foto zeigt ihn mit Heinz Rühmann)

Nach Kriegsende wurde Wenck in Deutschland vor allem durch seine Mitwirkung in dem RIAS-Rundfunkkabarett "Die Insulaner", sowie in den RIAS-Hörspielserien "Pension Spreewitz", und als Erzähler in "Damals war’s – Geschichten aus dem alten Berlin", populär. (Unter VIDEOS finden Sie einige Ausschnitte aus diesen beliebten Sendungen)

In 282 Produktionen des RIAS-Berlin war er als der älteste DJ der Welt in „Ewalds Schlagerparade“ (Autor: Michael Alex) zu hören. Mit den Worten „Hallo Fans, Opi Dopi“ und „Hier kommt Ewalds Schlagerparade“ ging er stets auf Sendung, und er moderierte diesen Straßenfeger regelmäßig, bis zum 26.Januar 1981.

Er verstarb noch im gleichen Jahr, und wurde auf dem Friedhof Berlin-Steglitz beigesetzt.

Filmografie

1919: Margots Freier
1929: Wir halten fest und treu zusammen
1930: Der Schuß im Tonfilmatelier
1932: Drei von der Kavallerie
1932: Strich durch die Rechnung
1933: Viktor und Viktoria
1934: Besuch im Karzer
1934: Die englische Heirat
1934: Ferien vom Ich
1934: Herr Kobin geht auf Abenteuer
1934: Ich bin Du
1934: Jungfrau gegen Mönch
1934: Die Liebe und die erste Eisenbahn
1934: Der Polizeibericht meldet
1934: Rhapsodie. Ein musikalisches Intermezzo aus dem Leben Franz Liszts
1934: Ritter wider Willen
1934: Die rosarote Brille
1934: Seine beste Erfindung
1934: Die Töchter ihrer Exzellenz
1934: Der zerstreute Walzer – Eine musikalische Phantasie
1935: Achte mir auf Gakeki
1935: Amphitryon – Aus den Wolken kommt das Glück
1935: Das Einmaleins der Liebe
1935: Das Geschenk
1935: Herbstmanöver
1935: Mach mich glücklich
1935: Schwarze Rosen
1935: Der Taler der Tante Sidonie
1935: Die Werft zum Grauen Hecht
1936: Donogoo Tonka
1936: Der Dschungel ruft
1936: Fünf Personen suchen Anschluss
1936: Inkognito
1936: Kalbsragout mit Champignons
1936: Moral
1936: Patentkunstschloss
1936: Potpourri
1936: Rosen und Liebe
1936: Savoy-Hotel 217
1936: Susanne im Bade
1936: Verräter
1936: Vier Mädel und ein Mann
1936: Waldwinter
1936: Wir gratulieren
1936: Wochenendzauber
1936: Familienparade
1937: Der Biberpelz
1937: Die Erbschleicher
1937: Der Etappenhase
1937: Das große Abenteuer
1937: Man spricht über Jacqueline
1937: Pan
1937: Patrioten
1937: Das Quartett
1937: Starke Herzen
1937: Die Umwege des schönen Karl
1937: Vom Regen in die Traufe
1937: Vor Liebe wird gewarnt
1937: Wenn du eine Schwiegermutter hast
1937: Wer hat Angst vor Marmaduke?
1938: Aber mein lieber Herr Neumann
1938: Dreiklang
1938: Großalarm
1938: Klimbusch macht Wochenende
1938: Ein Lied von Liebe
1938: Scheidungsreise
1938: Skandal um den Hahn
1938: Spiel im Sommerwind
1938: Der Tag nach der Scheidung
1938: Urlaub auf Ehrenwort
1938: Wochenendfriede
1938: Zwischen den Eltern
1938: Verwehte Spuren
1939: Alarm auf Station III
1939: Bel Ami
1939: Evtl. spätere Heirat nicht ausgeschlossen
1939: Frau am Steuer
1939: Der grüne Kaiser
1939: Hochzeit mit Hindernissen
1939: Ich verweigere die Aussage
1939: In letzter Minute
1939: Irrtum des Herzens
1939: Salonwagen E 417
1939: Sommer, Sonne, Erika
1939: Der Stammbaum des Dr. Pistorius
1939: Verdacht auf Ursula
1939: Wenn Männer verreisen
1939: Die kluge Schwiegermutter
1939: Ich bin gleich wieder da
1940: Alles Schwindel
1940: Falschmünzer
1940: Frau nach Maß
1940: Herz – modern möbliert
1940: Herz ohne Heimat
1940: Ihr Privatsekretär
1940: Der Kleinstadtpoet
1940: Mein Mann darf es nicht wissen
1940: Mädchen im Vorzimmer
1940: Die Rothschilds
1940: Weltrekord im Seitensprung
1940: Wunschkonzert
1940: Der ungetreue Eckehart
1941: Alarm
1941: ...reitet für Deutschland
1941: Am Abend auf der Heide
1941: Frau Luna
1941: Frauen sind doch bessere Diplomaten
1941: Der Gasmann
1941: Jakko
1941: Krach im Vorderhaus
1941: Leichte Muse
1941: Männerwirtschaft
1941: Sechs Tage Heimaturlaub
1941: U-Boote westwärts!
1941: Was will Brigitte?
1942: Die große Liebe
1942: Das große Spiel
1942: Meine Frau Teresa
1942: Stimme des Herzens
1942: Wir machen Musik
1942: Zwei in einer großen Stadt
1942: Liebeskomödie
1943: Die beiden Schwestern
1943: Besatzung Dora
1943: Gefährlicher Frühling
1943: Geliebter Schatz
1943: Die goldene Spinne
1943: Großstadtmelodie
1943: Karneval der Liebe
1943: Der kleine Grenzverkehr
1943: Leichtes Blut
1943: Liebesgeschichten
1943: Münchhausen
1944: Die Feuerzangenbowle
1944: Eine Frau für drei Tage
1944: Die Frau meiner Träume
1944: Der grüne Salon
1944: Der verzauberte Tag
1944: Ein schöner Tag
1944: Die Zaubergeige
1945: Erzieherin gesucht
1945: Kamerad Hedwig
1945: Der Mann im Sattel (UA: 2000)
1945: Die Schenke zur ewigen Liebe
1945: Leuchtende Schatten
1946: Peter Voss, der Millionendieb
1947: Kein Platz für Liebe
1948: Berliner Ballade
1949: Figaros Hochzeit
1949: Man spielt nicht mit der Liebe
1949: Unser täglich Brot
1950: Blauer Dunst
1950: Die Frau von gestern Nacht
1950: Herrliche Zeiten
1950: Mathilde Möhring
1951: Die Frauen des Herrn S.
1951: Tanz ins Glück
1951: Torreani
1952: Ferien vom Ich
1952: Pension Schöller
1952: Ich heiße Niki
1953: Damenwahl
1953: Heimlich, still und leise
1953: Der keusche Josef
1953: Königliche Hoheit
1953: Schlagerparade
1953: Von Liebe reden wir später
1953: Was nicht im Baedecker steht: Bitte, einsteigen zu Käses Rundfahrt!
1953: Knall und Fall als Detektive
1954: Clivia
1954: Emil und die Detektive
1954: Ihre große Prüfung
1955: Sohn ohne Heimat
1955: Urlaub auf Ehrenwort
1955: Hotel Adlon
1956: Charleys Tante
1956: Pulverschnee nach Übersee
1956: Der schräge Otto
1956: Du bist Musik
1957: Der gläserne Turm
1958: Das gabs nur einmal
1958: Piefke, der Schrecken der Kompanie
1959: Schlag auf Schlag
1959: Du bist wunderbar
1959: Tausend Sterne leuchten
1959: Bobby Dodd greift ein
1960: Stefanie in Rio
1960: Das Spukschloß im Spessart
1962: Die Insulaner
1963: Schloß Gripsholm
1967: Herrliche Zeiten im Spessart
1969: Klassenkeile
1969: Dr. med. Fabian – Lachen ist die beste Medizin
1971: Drüben bei Lehmanns
1978: Der Pfingstausflug

Weblinks

WIKIPEDIA
Commons: Ewald Wenck – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Ewald Wenck in der Internet Movie Database (englisch)
Ewald Wenck bei filmportal.de (mit Bildern)
Biografie mit Foto bei cyranos.ch
rias1.de (private Mitschnittsammlung)


Einzelnachweise

Götz Gerson: „Hallo Fans, Opi Dopi“ - Ewald Wenck, der beim RIAS nicht nur der älteste Discjockey der Welt war, dradio.de,