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Gedenkkerzen | Seite 53
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Wir lassen nur die Hand los, nicht den Menschen.
Ruhe in ewigem Frieden lieber Frank
Wo Blumen wachsen,
die niemand gesät hat,
ist Liebe,
ist Wunder,
ist Zauber.
Es gibt ein Leid, das fremden Trost nicht duldet
und einen Schmerz, den sanft nur heilt die Zeit.
Der Weg des Lebens liegt hinter Dir.
Pfade kannst Du nun beschreiten.
Ein Licht wird Dich dort begleiten.
Es war, als hätt der Himmel
die Erde still geküßt,
daß sie im Blütenschimmer
von ihm nun träumen müßt.
Die Luft ging durch die Felder,
die Ähren wogten sacht,
es rauschten leis die Wälder,
so sternklar war die Nacht.
Und meine Seele spannte
weit ihre Flügel aus,
flog durch die stillen Lande,
als flöge sie nach Haus.
Es war, als hätt der Himmel
Die Erde still geküßt,
Daß sie im Blütenschimmer
Von ihm nun träumen müßt.
Die Luft ging durch die Felder,
Die Ähren wogten sacht,
Es rauschten leis die Wälder,
So sternklar war die Nacht.
Und meine Seele spannte
Weit ihre Flügel aus,
Flog durch die stillen Lande,
Als flöge sie nach Haus.
Der Weg des Lebens liegt hinter Dir.
Pfade kannst Du nun beschreiten.
Ein Licht wird Dich dort begleiten.
Vermisst wirst Du hier auf Erden von Deinen Liebsten..
Es gibt Menschen, die wirst du nie vergessen,
und du wirst das Gefühl haben, dass sie direkt neben dir sind,
obwohl sie diese Welt schon lange verlassen haben......
Menschen treten in unser Leben und begleiten
uns eine Weile. Einige bleiben für immer,
denn sie hinterlassen ihre Spuren in unseren
Herzen.
Keiner wird gefragt,
wann es ihm recht ist,
Abschied zu nehmen von Menschen,
Gewohnheiten, sich selbst irgendwann.
Plötzlich heisst es damit umzugehen,
ihn auszuhalten diesen Abschied,
diesen Schmerz des Sterbens,
dieses Zusammenbrechen, um neu aufzubrechen.
Wenn man Dir sagt,
Du seist zu sensibel und empfindsam, dann trage Dein weiches Herz mit Stolz......
Denn die Welt braucht einen Ausgleich für die fehlenden Herzen aus Stein und Holz!
Ich sammle glückliche Augenblicke,
ordne sie in Worte und Zeilen,
damit sie Bestand haben,
damit sie bei mir sind wenn es
Abend wird im Leben.
Ich sammle Erinnerungen,
verberge sie in meinem Herzen,
denn es ist das was bleibt,
über Zeit und Raum.
Die Erinnerung an eine Liebe.
Als ich am Abgrund stand,
verlassen, verloren, allein,
erschien vor mir im
Strahlenglanz der Sonne, ein Engel.
Unsere Blicke begegneten sich.
Er lächelte mich an
und verschwand im Lichte
der Vollkommenheit.
Sein Lächeln berührte mich,
machte mir Mut
und schenkte mir Kraft,
meinen Weg weiter zu gehen.
Das größte Geheimnis ist das Leben,
das tiefste Geheimnis ist die Ewigkeit,
das schönste Geheimnis ist die Liebe -
ein Geheimnis,
dem selbst der Tod machtlos gegenübersteht.
Der Sommerwind weht nicht mehr durch Dein Haar,
und da sind keine Spuren mehr im Sand.
Jetzt bist Du der Wind in den Haaren Deiner Lieben,
und die Spuren sind in den Herzen.
Wie schön muß es erst im Himmel sein,
wenn er von außen schon so schön aussieht!
Es tut weh, sich an Momente mit dir zu erinnern,
die es nie wieder geben wird.
Dein Leben ward beendet,
das Schicksal uns ein Zeichen sendet.
Wenn nun ein heller Stern uns blendet,
bleibt unsere Liebe nicht verschwendet.
Der Himmel uns die Hoffnung spendet,
dass alles sich zum Guten wendet.
Wir schauen auf Bilder, blicken in dein Gesicht,
erkennen: den Tod gibt es nicht.
Wohl aber für Liebe den reichlichen Lohn:
Frieden in einer anderen Dimension.
Menschen, die wir lieben, bleiben für immer,
denn sie hinterlassen Spuren in unseren Herzen.
Eines Tages öffnet sich das große Tor am Horizont,
du gehst hindurch auf leisen Sohlen,
schließt die Augen
zur Welt erkennst was du geglaubt
wohnst unter Flügeln.
Eines Tages bleibt nichts,
bleibt alles, bleiben unsichtbare Fäden,
die du im Leben gesponnen.
Ein Zeichen, ein kleiner Gruß,
ein zartes Hallo aus dem Land der Liebe.
Niemals ist das je genug,
aber es tröstet für diesen einen Moment.
Es ist nie der richtige Zeitpunkt,
es ist nie der richtige Tag,
es ist nie alles gesagt,
es ist immer zu früh.
Und doch sind da die Erinnerungen,
Gedanken,
Gefühle,
schöne Stunden,
einfache Momente,
die einzigartig und unvergessen bleiben.
Diese Momente gilt es festzuhalten, einzufangen und im Herzen zu bewahren.
Alles ist anders
und nichts ist mehr
wie es einmal war,
denn Du bist
nicht mehr da ...
Du fehlst Deinen Lieben ...
Wir haben eine Aufgabe auf der Erde.
Sobald wir die erfüllt haben,
dürfen wir zurück in unsere wahre Heimat.
Die Menschen nennen das den Tod,
die Seele sieht es als das ewige Leben.
Gestern blühten wir wie Rosen,
heute sind wir schon erblasst.
Es zerriss der Lebensfäden,
der Todesarm hat uns erfasst.
Es wird Stille sein und Leere.
Es wird Trauer sein und Schmerz.
Es wird dankbare Erinnerung sein,
die wie ein heller Stern die Nacht erleuchtet,
bis weit hinein in den Morgen.
Tot ist überhaupt nichts:
Ich glitt lediglich über in den nächsten Raum.
Ich bin ich, und ihr seid ihr.
Warum sollte ich aus dem Sinn sein,
nur weil ich aus dem Blick bin?
Was auch immer wir füreinander waren,
sind wir auch jetzt noch.
Spielt, lächelt, denkt an mich.
Leben bedeutet auch jetzt all das,
was es auch sonst bedeutet hat.
Es hat sich nichts verändert,
ich warte auf euch, irgendwo
sehr nah bei euch.
Es ist nicht verloren, Dein Leben,
geht weiter in mir, in uns.
Jeder von uns trägt ein Stück
von Deinem Wesen
mit im eigenen Herzen,
manche ein kleines,
manche ein riesengroßes Stück.
Wir werden es pflegen, bewahren,
doch nicht einfrieren und ersticken.
Es soll sich entwickeln, soll weiter kommen,
soll aufgehen in allem,
was uns im Leben begegnet,
wo wir lieben und Freundschaft schließen,
wo wir gehen und über uns hinauswachsen,
da bist Du dabei.
Nichts geht für immer verloren,
auch dann nicht, wenn wir es
längst nicht mehr erkennen.
Du trägst in Dir, ich trag in mir
und auch von Dir
ein kleines Stückchen Ewigkeit.
So fern und doch so nah,
wie sich das weite Meer und
der endlos Himmel sind,
wenn sie am Horizont
ineinander zu fliessen scheinen,
so eng verbunden und
doch so weit entfernt,
sind Diesseits und Jenseits,
sichtbare und unsichtbare Welt.
So fern und doch so nah,
sind die Menschen,
die uns verlassen mussten und
doch immer zu uns gehören.
Wenn die Raupen wüssten,
was einmal sein wird,
wenn sie erst Schmetterlinge sind,
sie würden ganz anders leben:
Froher, zuversichtlicher und
hoffnungsvoller.
Der Tod ist nicht das Letzte.
Der Schmetterling ist das Symbol der Verwandlung,
Sinnbild der Auferstehung.
Das Leben endet nicht,
es wird verändert.
Der Schmetterling erinnert uns daran,
dass wir auf dieser Welt nicht ganz zu Hause sind.
Von dem Menschen,
den wir lieben
wird immer etwas
in unserem Herzen bleiben
Etwas von seinen Träumen
Etwas von seiner Hoffnung
Etwas von seinem Leben
ALLES VON SEINER LIEBE
Wie ein Regenbogen,
in den schönsten Farben der Sonne aufleuchtet,
um dann sich wieder in den Wolkenfeldern zu verlieren,
so leuchten Erinnerungen am Firmament unserer Gedankenwelt auf,
in den zartesten Farben der Vergangenheit,
um dann wieder in unsere Seele zurück zu versinken.
Dem Tod gehört nur ein Augenblick,
der Liebe gehört Zeit und Ewigkeit.
Er wird alle Tränen von ihren Augen abwischen:
Der Tod wird nicht mehr sein, keine Trauer,
keine Klage, keine Mühsal.
Denn was früher war, ist vergangen.
Wenn die Sonne des Lebens untergeht,
leuchten dafür die Sterne der Erinnerungen.
Ein neuer Stern am Himmel, Trauer schmerzt.
Niemand kann einen geliebten Menschen ersetzen.
Diese Leere verschwindet niemals.



