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Gedenkseite für Gudula Haug
Gudula Haug wurde am 2. Dezember 1965 in Wien geboren und starb am 23. Januar 2026 mit 60 Jahren in Hainburg an der Donau. Sie wurde im Tierkreiszeichen Schütze, Aszendent Krebs, Mond Fische, Venus Steinbock; chinesisch Schlange geboren.
In der Nacht vom 22. zum 23.1.2026 verstarb in meinem unmittelbaren Beisein meine geliebte Partnerin Gudula nach 28einhalb Jahren engen Zusammenlebens und gemeinsamer selbständiger Berufstätigkeit.
Zuerst möchte ich ausführliche Informationen zu ihrem Leben geben:
Dipl.-Ing. Gudula Haug wurde am 2.12.1965 als Tochter des akademischen Malers Egon Haug (geboren als Zipserdeutscher in Kesmark/Kežmarok, Nordslowakei) und Edeltraud Haug (vormals Leisch, in Wien geboren) in Wien als einziges Kind geboren. Aufgewachsen ist sie am Mohnblumenweg in Wien-Stadlau sowie im Sommer-Gartenhaus ihrer Großeltern am Angoraweg am Asperner Biberhaufen in der Lobau.
Seit 1979 verbrachte sie teilweise Wochenenden an einem Zweitwohnsitz in Prellenkirchen, Bezirk Bruck an der Leitha.
Ihre Schulausbildung war: 1972-1976 Volksschule in Wien-Stadlau, 1976-1980 Integrierte Gesamtschule in Groß-Enzersdorf und 1980-1985 Höhere Lehranstalt für wirtschaftliche Frauenberufe in Wien-Erdberg; zugehörige Praktika erfolgten beispielsweise in einem Kurhotel in Baden bei Wien.
Neben verschiedenen Interessen, etwa Juristin oder Pilotin zu werden, wählte sie dann ihrer Naturliebe folgend 1985-1993 das Studium der „Landschaftsökologie und -gestaltung“ an der Universität für Bodenkultur in Wien. Zugehörige Praktika erfolgten auf einem Demeterhof in Schweden sowie für einen Hainburger Gartengestaltungsbetrieb, wobei sie in die Dachbegrünung des Wiener AKH involviert war. Ein fachfremdes Erlebnis war hingegen ein Ferialjob als Kassendame des Gänsehäufels, des berühmtesten Wiener Freibades an der Alten Donau.
Während des Studiums begann 1989 schon vor der 1991-1992 durchgeführten Diplomarbeit „Biowertkartierung Traismauer“ am Institut für Landschaftsgestaltung und Gartenbau, Betreuung durch Univ.-Dozent DI Dr. Schönthaler ihre Karriere als freiberufliche Landschaftssplanerin im Fachbereich Naturschutz.
Für frühe Arbeiten mit Pioniercharakter bekam sie zusammen mit 2 Partnerinnen für: Biowertkartierung Asperhofen: Hans Czettel Preis und Niederösterreichischer Umweltpreis 1990; für Biowertkartierung Traismauer: Niederösterreichischer Umweltpreis 1991.
Ein zweites ebenfalls freiberufliches Standbein war 1986-2002 die Führungstätigkeit im Archäologiepark Carnuntum in Petronell, Bezirk Bruck an der Leitha.
Mit dem Erwerb der entsprechenden Berufsbefugnis und der Etablierung eines Technischen Büros für Landschaftsplanung in Wien 2002 konzentrierte sie sich fortan gänzlich auf die Arbeit als Naturschutzprofessionistin.
Die wichtigsten Einsatzbereiche ihrer breit gestreuten fachlichen Tätigkeit waren etwa chronologisch gelistet kommunale "Biowertkartierungen", eine fachlich breit angelegte Form von Biotopkartierungen zum Zwecke der Erstellung von örtlichen Entwicklungskonzepten (Niederösterreich), dann die fachliche Betreuung von Vertragsnaturschutzflächen von Bauern (Niederösterreich, Salzburg, Oberösterreich), dann die Erstellung von gemeindeweisen "Landschaftserhebungen", einer komprimierten Form von Biotopkartierungen (Oberösterreich), dann die Durchführung von botanisch fundierten Biotopkartierungen (Salzburg, Kärnten, Burgenland) bzw. Kartierungen und Bewertungen von Lebensraumtypen der Flora-Fauna-Habitatrichtlinie, weiters floristische und faunistische Erhebungen im Rahmen von Projektgutachten (Niederösterreich, Steiermark, Kärnten) und schließlich nationale Monitorings der pflanzlichen Biodiversität und der Biotopausstattung sowie für den FFH-Lebensraumtyp Berg-Mähwiesen für des Umweltbundesamt im Einsatzgebiet Nordösterreich. Sie wirkte weiters an der Erstellung von botanischen und zoologischen Publikationen mit und war Mitarbeiterin bei der Erstellung von Roten Listen gefährdeter Pflanzenarten.
Sie wird beim beruflichen/fachlichen Führen von Gruppen und der engagierten Wissensweitergabe absolut unersetzbar fehlen!
Soziale Kontakte:
Zu erwähnen ist ihre in Jugendjahren, noch im Elternhaus wohnend, begonnene erste langjährige Beziehung zum - Name auf eigenen Wunsch weggelassen.
Im Studium entwickelte sich vor allem mit ihrer nachfolgenden Berufspartnerin DI Andrea Gross ein bis in die 2000er Jahre reichender enger, auch freundschaftlicher Kontakt.
Im Berufsumfeld lernte sie 1997 Mag. Kurt Nadler, einen Biologen/Ökologen, also mich, kennen, mit dem sie fortan Berufs- und Privatleben bis zuletzt teilte.
Ergänzend seien die im engen Freundeskreis der Eltern entstandenen, in jüngeren Jahren reichlich gelebten Kontakte mit Künstlerfamilien zu erwähnen.
Später entwickelten sich im beruflichen Umfeld zahlreiche losere Kontakte, enger etwa zur Familie Metz, Naturschutz-NGO Protect oder zum Österreichischen Kuratorium für Landtechnik und
-entwicklung (ÖKL), getragen von vormaligen Studienkolleginnen, insbesondere DI Barbara Steurer (vorm. Wagl).
Nähere Beziehungen entwickelten sich auch zur ost- und vor allem oberösterreichischen Botaniker/innenszene, insbes. die Botanische Arbeitsgemeinschaft am oö. Landesmuseum betreffend.
Persönliches (schade, dass ich sie nur aus meiner Perspektive ab ihrem 32. Lebensjahr beschreiben kann! Sie war vielschichtig genug, dass das nicht ausreicht):
Gudula legte höchsten Wert auf enge Partnerschaft und wirkliches gemeinsames Leben in allen Belangen. Dies konnte im Lebensabschnitt 1997-2026 verwirklicht werden, wodurch nach außen auch der Eindruck eines perfekten Teams entstand. Dadurch bestand bei ihr auch nie das Bedürfnis nach weiteren engen Kontakten außerhalb des Familienlebens (lange Jahre auch mit der verwitweten Mutter bzw. davor und danach nur zu zweit). Zur automatischen Lebensgewohnheit wurde der partnerschaftliche Austausch von Gedanken, Wissen und auch täglichen Beiläufigkeiten, um eine gemeinsame Handlungsbasis zu haben. Am liebsten hätte sie gehabt, dass man ihre Wünsche durchgehend telepathisch abfängt; phasenweise auftretende kleine Missverständnisse missfielen ihr. Immerhin dachten wir oft gleichzeitig an Gleiches, woraus sich doch eine gewisse Koordination der Bewusstseine ergab.
Nicht erfüllte sich leider ihr starker Kinderwunsch. Und sie wollte so gerne noch den künstlerischen Nachlass ihres Vaters verwalten.
Belastend waren für sie immer wieder aufflackernde Weichteilerkrankungen, der spätere Parkinson-Krankheitsverlauf mit Tod des Vaters, die danach anspruchsvolle und zuletzt lange Zeit demente und betreuungsbedürftige, von Gudula neben Beruf und Haushalt auch tatsächlich betreute Mutter, mit der stets ein Engeverhältnis herrschte. In den letzten Jahren waren ungünstige gesundheitliche Prognosen und manch externe Entwicklungen, z.B. um Wohnmöglichkeiten oder manchmal auch Zwischenmenschliches im Berufsbereich belastend. Im langen letzten Lebensabschnitt erlebte sie viel zu wenigen, nämlich kaum Urlaub. Beruflicher Aufenthalt in der Natur an immer wieder neuen, auch schönen Plätzen schaffte allerdings ein wenig Ausgleich, auch die berufsbedingt freie Zeitgestaltung fast zeitlebens.
Gudula übernahm viele, vor allem häuslich-familiäre Verantwortungen und stellte bisweilen, wahrscheinlich zu oft, ihre eigenen Bedürfnisse in den Hintergrund. Während der Betreuungsphase ihrer Mutter brauchte sie periodenweise ein bissl abendlichen Alkohol, um wieder runterzukommen, ließ sich davon aber nie abhängig machen.
Sie war umfassend praktisch gebildet und intelligent sowie mit gutem Gedächtnis ausgestattet, individuell, alles andere als Mitläuferin, sehr unideologisch, undogmatisch, Selbstdenkerin, vernünftig, bodenständig und unesoterisch, aber nicht ganz unspirituell, gut erzogen, tapfer, unwehleidig und hart im Nehmen - man hätte sie barfuß durch die Kakteenwüste schicken können, ein bissl eine Amazone, vielseitig, stets bescheiden und doch fachlich recht kompetent, im engsten Kreis, also nur in der Partnerschaft auch launisch, laut, fordernd und sehr anspruchsvoll, manchmal auch zahm oder sogar süß, bisweilen herb, immer wieder furchtbar aufgeregt, zeitweise recht humorvoll (coole Sprüche!), zur Außenwelt unscheu, unaufdringlich kommunikativ, vor allem eine gute Zuhörerin, von der Männerwelt nicht unbegehrt (für die gab´s aber nicht die geringsten Chancen), eine Fleischesserin, Lieblingsspeise Steak (gab´s aber kaum), wunderbare Köchin, eine besonders selbstanspruchsvolle, perfekte Gastgeberin (Grüße an die liebe Familie Anetshofer aus Wien! – ein wichtiger, oben vergessener jahrzehntelanger sozialer Kontakt), eine hervorragende und umsichtige Autofahrerin, einige frühere Jahre auch Hobbywinzerin, Aufheberin von vielen Dingen, die andere wegschmeißen, Zeitungen-Horterin, Sammlerin von Fachbroschüren und eh fast allem, aber (fast) kein Messie, unaufdringlich sparsam und ressourcenschonend, im Kaufverhalten eher emotionsgesteuert mit Hamstertendenz (z.B. Shampoos für mehrere Personenleben), Wegschmeißpflanzenretterin und Erdapfelfeld-Nachbeernterin, alles andere als Putzfimmelbefallene, kontrollsüchtige Hüterin einer individuellen, nach außen nicht nachvollziehbaren häuslichen Ordnung, Panikbefallene, wenn einmal doch was nicht zu finden war (was zu zweit dann aber doch oft gelang), Herrin des Hauses, Naturschützerin, tierlieb, eine Katzenverliebte und von allen fremden Katzen spontan Begehrte, und sie war auch in der Freizeit am liebsten in der Natur draußen. Beim im Pannonikum seltenen Schnee musste sie rodeln, bei Hitze in gesunden Jahren Neusiedlersee- und Lobau-baden bzw. gekonnt schwimmen, bei Eis eislaufen, was sie recht gut konnte. Sie war robust und vital. Rituale waren ihr besonders wichtig, vom Osternestversteckkult über Silvestersektanstoßen bis hin zum täglichen Fernsehabend (sofern zuhaus). Zu Mutters Lebzeiten waren gemeinsame Saunenbesuche ein regelmäßiges Muss. Gudula war immer selbständig berufstätig. Ihre Art war insgesamt ruhig (wenn sie nicht – daheim – explodierte). Sensibel war sie auch und musste oft weinen, wenn ihr jemand Fremder zu nahe trat, besonders Behördenvertreter und ähnliches Gesocks bzw. autoritär auftretende, gefühllose Personen, auch Ärzte/innen; damit konnte sie ihre Gegenüber auch besänftigen. Bei Veranstaltungen, meist Fachtagungen und Weihnachtsfeste, waren wir fast immer die letzten, die heimgingen. Wenn schon Kontakt nach außen, dann g´scheit. Und sie war ein echtes Naturmädel. In der Partnerschaft war sie „Mausbär“, „Bärli“, „Tiger“, „Katzi“ und manch anderes – jeweils situations- und lebenszeitabhängig, „Gudula“ nur, wenn man ein ernstes Wort mit ihr zu reden hatte. Einige Formen unserer speziellen paarinternen Kommunikation waren für Außenstehende nicht unmittelbar verständlich. Ihr letzter Kater hieß „Anti“ aufgrund seiner ursprünglichen Anthrazitfarbe.
Hier noch der im Bekanntenkreis, meist Fachkollegenschaft, am Todestag ausgesandte bzw. unter https://forum.flora-austria.at/viewtopic.php?f=31&t=4438#p28378 veröffentlichte Todesnachrichtstext:
Liebe Freunde, Bekannte und Kolleg(inn)en!
Heute nacht hat uns meine vielgeliebte Gudula viel zu früh verlassen.
Wiederholt litt sie an umfangreichen Gewebswucherungen im Bauchraum und musste über die Jahrzehnte einige Operationen über sich ergehen lassen. In den letzten Jahren traten jene als unheilbares Leiomyosarkom in Erscheinung, an dessen Folgen sie nach länger fortschreitender, wenn auch an sich schmerzfreier Behinderung nun recht plötzlich in meinem Beisein verstarb. Nach außen unterließ sie die Kommunikation über ihren gesundheitlichen Zustand konsequent.
Dipl.-Ing. Gudula Haug wurde am 2.12.1965 als Tochter des akademischen Malers Egon Haug, einem passionierten Naturschützer von zipserdeutscher Herkunft, und Edeltraud Haug, einer Kosmetikerin, in Wien als einziges Kind geboren. Aufgewachsen ist sie im auennahen grünen 22. Bezirk. Ihr Dasein war von starker Naturliebe geprägt, wohl hervorgerufen durch intensive Jugenderlebnisse auf unzähligen familiären Exkursionen und Reisen und beeinflusst durch die Werthaltungen ihres Vaters und ihrer besonders tierliebenden Mutter. So schienen ihr Ausbildungsweg und ihre Berufslaufbahn trotz vielseitiger anderer Interessen vorgezeichnet. Sie studierte Landschaftsökologie und -gestaltung auf der BOKU. Ihre Schulausbildung auf einer HBLA für wirtschaftliche Berufe vermittelte ihr umfangreiche Qualifikationen in Haushalts-, praktischen und wirtschaftlichen Angelegenheiten, von denen sie dann auch in der Etablierung ihres Technischen Büros für Landschaftsplanung profitierte. Ausgehend von studienzeitlichen Naturerhebungs- und Umsetzungsprojekten etablierte sich vorerst eine innige Zusammenarbeit mit ihrer Studienkollegin DI Andrea Gross, vorm. Koller. Sie können mit ihren kommunalen Projekten ab 1989 als Pionierinnen der Biotopkartierung gelten, wobei ihre Projekte wesentlich umfangreicher als einfache Kartierungen auch raumordnerisch begründet und in gemeindepolitische Prozesse eingebunden waren. Später war sie jahrelang in der angewandten Agrarökologie vor allem in der Betreuung von ÖPUL-Naturschutzflächen sowie in naturkundlichen Erhebungen des damaligen Ökopunkteprogramms tätig, welche sie alle niederösterreichischen Landesteile naturkundlich kennenlernen ließen. Persönliche Fachexpertise wurden vor allem im Fachbereich Botanik aufgebaut. Am weiteren Lebensweg erfolgte seit 1997 eine private wie auch berufliche Partnerschaft mit mir im Rahmen diverser Aufträge im weiten Themenbereich Naturschutz, zuletzt etwa im Rahmen des Natura 2000-Schutzgutmonitorings und des österreichischen Biodiversitätsmonitorings. Der letzte Karriereabschnitt stand langjährig im Zeichen von in verschiedenen Gebieten ausgeführten botanisch begründeten Biotopkartierungen, welche umfassender Artenkenntnis bedurften. Ihr Wissen artikulierte sie nur in bescheidener und zurückhaltender Weise; es floss aber in etliche Naturschutzprojekte und in Rotlistenerstellungen ein. Ich konnte viel von ihr lernen, und sie gab mir mit ihrer intuitiven, treffsicheren Auffassungsgabe bis zuletzt zahlreiche Pflanzenbestimmungstipps. Ihr Blick für die Natur, u.a. Pflanzen und Vögel betreffend, war großartig. Abseits des Fachbereichs war es ein Genuss, von ihrer hohen praktischen Intelligenz profitieren zu können.
In intensiver Trauer:
Kurt Nadler, langjähriger Partner
Auszüge aus schriftlichen Rückmeldungen zur obigen Aussendung aus meinem bzw. dem gemeinsamen Bekanntenkreis:
• Ich erinnere mich noch gut, als ich hier im Forum 2022 nach Exkursionstipps für die March angefragt habe... Ihr habt nicht lange gezögert und mich auf eine gemeinsame Tour an die Thaya und die March mitgenommen. Für mich ein unvergesslicher Ausflug. Gudulas aufgestellte Art und eure Gastfreundschaft (ich durfte sogar bei euch übernachten) haben mich sehr berührt und ich habe so manchem Schweizer von der schönen Erfahrung mit dem österreichischen Botanikerpaar erzählt! 2024 haben wir uns abermals getroffen und erneut habt ihr mir an 2 Tagen wunderschöne Ecken gezeigt.... (Jonas)
• Gudula war mir bei jedem Treffen ein Lichtblick. Ich bin in Gedanken bei dir und Gudula. Sie hat für immer einen Platz in meinem Herzen. (Maria)
• Ich wusste nicht, dass sie so leidend ist, von einer derart tückischen Krankheit erfasst, obwohl mir bei einer der letzten Exkursionen sehr wohl aufgefallen war, dass sie etwas verändert schien. Gudula war eine außergewöhnlich liebe Kollegin, mit der ich sehr gern plauderte. Wir alle vermissen sie sehr. (Manfred)
• Ich werde euch auch in Zukunft immer gemeinsam vor Augen haben und denke fest an euch! Auch ich werde sie vermissen! (Michael)
• Gudula erlebe ich als eine Persönlichkeit, auf die ich mich fachlich und menschlich immer verlassen kann. Sie hat für mich etwas Inspirierendes, ihr Blick verweist immer auf das Wesentliche und Schöne - insbesondere auf die Natur. Bleiben wir in Verbindung - mit Gudula! Sie ist ja nur im Nebenzimmer! (Thomas)
• Ich kannte Gudula und ihre Eltern seit den 1980er Jahren, das sind sicher schon vierzig Jahre. Mit ihrem Vater habe ich als junger Student einige Exkursionen unternommen. Gudula war damals in der Maturaklasse. In der Folge und nach dem Tod ihres Vaters habe ich sie als Kollegin und als unsere Freundin schätzen gelernt. Sie war ein aufrichtiger, geradliniger und warmherziger Mensch. (Werner)
• Die Biotopkartierungs- und Naturschutzszene ist ja recht überschaubar und wir werden sie vermissen! (Hanns)
• Sie war immer so vital, ich hätte nie gedacht, dass sie schwer krank sein könnte.
Die besten gehen immer viel zu früh. (Hermann)
• Ich kenne euch ja kaum, aber die zwischenmenschlichen Schwingungen mit euch und eben auch Gudula empfand ich immer mit Sympathie, abgesehen von der gemeinsamen Leidenschaft für die Natur, und ethisch dem gemeinsamen Kampf für den Naturschutz. Gudula hat, so mein Eindruck, immer Kraft und Optimismus ausgestrahlt. So sind Menschen, an die man sich gerne erinnert. Und das ist auch wichtig. Taten und gute Erinnerungen zu hinterlassen, die Ansporn sind für die, die noch ein bisschen hier auf Mutter Erde sein dürfen. (Peter)
• Gudula hat die Naturschutzszene ganz wesentlich geprägt, ihr Ableben ist in jeder Hinsicht ein unglaublicher Verlust. (Gerald)
• Erst bei Nationalpark Forum vor wenigen Wochen habe ich fest an euch gedacht und gehofft euch wieder zu sehen. Auch wenn ich leider nur wenig mit Gudula zusammen gearbeitet habe hat sie mir doch mit ihrer ruhigen, bestimmten Art viel Wissen vermittelt. Ihre Begeisterung und ihre Fachkenntnisse sind auf jeden Fall bei mir angekommen. (Valerie)
• Wie ich, hat wohl auch sonst niemand, der Euch nicht in letzter Zeit sah, geahnt, dass Gudula so krank war. Ich habe sie eigentlich immer mit einem Lächeln im Gesicht gesehen und Euch als überaus nettes Paar erlebt, wohl auch gelegentlich ein wenig beneidet, weil Euer Einverständnis vom Persönlichen und Fachlichen so besonders breit getragen wirkte. Ich habe ja zumindest ansatzweise mitbekommen, wie viel ihr zusammen gearbeitet habt. Das erscheint mir schon als etwas ganz Besonderes. (Peter)
• Ich habe mich immer angeregt mit Gudula unterhalten dürfen und sie als freundliche, korrekte und naturverbundene Person kennengelernt. (Oliver)
• Ich kannte deine Partnerin nur vom Maturatreffen und da dachte ich mir das passt gut und da haben sich ähnliche Interessen gefunden. Es war wohl schon ein längerer Weg für Dich und deine Gudula, wie ich aus deinem Mail herauslese, nicht weniger schmerzvoll ist ihr plötzliches Ausscheiden aus eurer Lebenspartnerschaft. (Claus)
• Ich erinnere mich gerne, wenn ich euch beide bei diversen Veranstaltungen gemeinsam gesehen habe. Dabei hatte ich immer den Eindruck, dass es euch wirklich gut geht und ihr mit eurem Büro und der Naturschutzarbeit das Richtige gefunden habt, professionell und doch alternativ. Was will man mehr. (Gerhard)
• Gudula wird - wie du selbst schreibst - ihren Platz in den Annalen des Naturschutzes in diesem Teil Österreichs einnehmen. Wir werden ihr ein würdiges Andenken bewahren. Aber jetzt ist nur Erschütterung, Trauer und Leere. (Andreas)
• Leider ist das Leben nunmal endlich – je älter man selber wird und je mehr Freunde und Bekannte gehen müssen, desto bewusster wird einem das. Als kleiner Trost kann vielleicht das äußerst ausgefüllte Leben Gudulas und der Umstand, dass ihr beide Partnerschaft, Hobby, Beruf und überhaupt die Liebe zur Natur bestmöglich gemeinsam erleben durftet dienen. Das ist ein großes Geschenk! (Helmut)
• Die Gespräche mit Gudula und dir waren immer sehr nett und es ist traurig, wenn ich daran denke, Gudula nicht mehr bei Exkursionen oder beim Naturschutztag zu sehen. Unser spontanes Treffen am Zicksee im Juni habe ich noch gut in Erinnerung. (Patrick)
• Es ist unendlich traurig zu erfahren, dass Gudula nicht mehr ist. Ich habe euch jahrzehntelang als unzertrennliches Paar im Gedächtnis. Ihre Klugheit und Bescheidenheit konnte ich nur erahnen, da ich viel zu selten mit ihr längere Gespräche führte. (Norbert)
• Ich kann die Nachricht gar nicht fassen und stehe ziemlich unter Schock. Schließlich habe ich Gudula seit Beginn unseres Studiums 1985 gekannt. Trotzdem kann ich mir gut vorstellen, wie es dir gerade geht, weil ich Ähnliches vor 3 Jahren erleben musste. Ich werde Gudula als liebenswürdigen gescheiten und immer sehr authentischen, herzlichen Menschen in Erinnerung behalten. Ich bin sehr froh, dass wir in den letzten zwei Jahren aufgrund der Projektkooperation so nette gemeinsame Veranstaltungen erleben durften. (Barbara)
• Ich werde für deine vielgeliebte Gudula, geschätzte Kollegin in Freundschaft verbunden, vor dem allmächtigen Vater ein Wort für sie einlegen. Möge sie von ihrem Schutzengel geleitet in Jesus Christus ihren wahren Freund, Wegweiser und Erlöser erkennen und seine Barmherzige Liebe erfahren. (Thomas)
• Ich habe Gudula nur einmal persönlich kennengelernt, bei unserer gemeinsamen großen Tour am 22.05.2022. Ich wart so ein perfektes Paar, wie ein Uhrwerk aufeinander eingespielt. Meine Frau konnte an dem Tag leider nicht teilnehmen aufgrund Unwohlseins, wir wären an dem Tag sonst ein tolles Quartett gewesen mit zwei perfekt eingespielten Uhrwerken……. Auch Euer lieblich gepflegter Garten in Prellenkirchen ist mir noch in toller Erinnerung. Es ist unglaublich, wenn jemand der sein Leben in der Natur verbringt und der Natur durch seine Arbeit auch so viel zurückgab, so jung die Erde verlassen muss. (Markus)
• Wir haben einen sehr lieben Menschen und eine ausgezeichnete Botanikerin verloren. (Hans-Peter)
• Dies ist schon die zweite traurige Nachricht die mich binnen Wochenfrist erreicht. Erst gestern habe ich mich in der Kremsmünsterer Stiftskirche von Pater Amand verabschiedet. Ich bin weder ein großer Redner oder Schreiberling, aber einen schönen und treffenden Spruch möchte ich dir in Bezug auf Gudula mitgeben - möge er deinen Schmerz etwas lindern! "Das schönste was ein Mensch hinterlassen kann, ist ein Lächeln im Gesicht derjenigen die an ihn denken". (Gerald)
• Ich habe Deine Freundin Gudula leider nie persönlich kennen gelernt. Aber aus der „Fach-Korrespondenz“ mit Dir stand für mich oft zwischen den Zeilen zu lesen, dass ihr ein wunderbares Team wart, menschlich wie auch fachlich. So konnte ich mir bald ein Bild von Gudula machen. (Ilse)
• Dem vertrauten Duo Haug-Nadler nicht mehr bei Treffen, Workshops und Vorträgen zu begegnen kann ich mir gar nicht richtig vorstellen. Vielen Dank, dass Du uns mit Deiner Biographie von Gudula Einblicke in ihr reichhaltiges Leben gegeben hast, ganz vieles wusste ich nicht, obwohl wir uns schon so lange kennen. (Thomas)
• Mit Verwunderung und Trauer habe ich Deine Nachricht gelesen, habe ich doch Gudula – gemeinsam mit Dir – beim Workshop „Am Himmel“ noch „putzmunter“ getroffen und mit ihr geplaudert. (Christian)
• Ich habe Gudula nur flüchtig gekannt, aber sowohl die Kompetenz als auch die Bescheidenheit, von denen du so treffend schreibst, kann ich gut nachvollziehen. (Georg)
• Gudula hat ihre Krankheit gut verschwiegen. Zwar habe ich bei unserem letzten Treffen bemerkt, dass sie sehr müde aussieht, aber lieber nicht nachgefragt. Die Welt verliert eine, wie du sie beschreibst, scharfsinnige, begabte Frau, für mich aber auch einen so lieben Menschen. Es war immer wohltuend sie zu treffen und auch ganz egal, wie lang man sich nicht gesehen hatte. Es tut mir sehr leid. Selten gibt es 2 Menschen, die beruflich und privat so zusammengehörten wie ihr beide. (Sylvia)
• Meine Eindrücke von ihrer persönlichen Art, ihrer Fachlichkeit sowie ihrer sympathischen Menschlichkeit habe und halte ich gut in Erinnerung. Der Verlust von Gudula soll Dir mit dem Bewusstsein, dass mir bzw. uns die Begegnungen in herzlicher Erinnerung bleiben, ein Trost sein. (Walter)
• Ich habe euch zwei immer als harmonisches Paar erlebt und mich für euch gefreut, dass ihr so toll sowohl im Privaten als auch im Beruflichen zusammengearbeitet und zusammengehalten habt. Wie schmerzlich diese Trennung jetzt für dich ist, wage ich mir gar nicht vorzustellen. (Wilfried)
• Ich hab Gudula ja nur ein Mal gesehen, und zwar als Ihr voriges Jahr im Juni mit Thomas H. in der Westslowakei unterwegs wart und wir uns zufällig getroffen haben... Aber dieser eine Nachmittag hat bei mir die Erinnerung an einen besonders sympathischen und liebenswerten Menschen zurückgelassen... (Markus)
• Das kann ich noch gar nicht so richtig fassen und es trifft mich sehr. Ich bin mir sicher, dass sie in vielen Herzen bleiben wird. (Doris)
• Auch wenn ich Gudula nicht so gut kannte, so war doch deutlich, wie viel sie dir bedeutet hat und wie groß die Lücke ist, die sie hinterlässt. (Benjamin)
• Ich lernte Euch beide leider nie persönlich kennen, möchte muss mich aber nochmals für Eure sehr sorgfältige Arbeit für ÖBM bedanken - noch dazu unten diesen Bedingungen! (Stefan)
• Wir hatten zwar wenig Schnittmengen in unserer Arbeit, aber ich habe Gudula als leidenschaftliche Botanikern/ Ökologin in Erinnerung, die ihr Wissen in der ihr gegebenen Bescheidenheit nicht vor sich hergetragen, aber profund u.a. bei der Erstellung der Roten Liste Gefäßpflanzen OÖ eingebracht hat. Sie wird fehlen. (Albin)
• Das ist wirklich schlimm und für mich natürlich völlig unerwartet, hatten wir doch vergangenes Jahr noch so ein schönes Treffen im Burgenland! (Michael)
• Auch wenn ich Gudula nur wenige Male persönlich getroffen habe wird mir ihr besonnenes Gemüt in Erinnerung bleiben. (Christian)
• Ich bin ziemlich sprachlos und gleichzeitig fällt mir die so schöne gemeinsame Exkursion in die Hundsheimer Berge vor wenigen Jahren mit den Studenten wieder ein.... (Christian)
• Auch wenn es schon viele Jahre zurückliegt, kann ich mich noch gut erinnern an Gudulas menschliche und positive Art beim Eulen-Symposium in Dornbirn, oder beim Eckigen Tisch bei Martin Donat. (Helmut)
• Gudula und du, ihr seid zwei Menschen, mit denen ich mich von Anfang an verbunden gefühlt habe. Kennst du das auch, dass man bestimmte Leute nur ganz selten trifft, sich aber trotzdem so verbunden und befreundet fühlt? Genau solche Menschen seid ihr für mich. Gudula werde ich stets in bewundernder Erinnerung behalten. Ihr Wissen hat mich immer beeindruckt, wobei sie sich aber immer sehr zurückhaltend geäußert hat, stets ohne Geltungsdrang. Ich kann mir nicht vorstellen, dass sie jemals in ihrem Leben mit etwas angegeben hätte. Sie hat mir viel öfter erzählt, was sie alles nicht weiß, anstatt zu erzählen, was sie alles weiß! Ihre unaufdringliche, ehrliche und äußerst höfliche Art behalte ich in bester Erinnerung. Ich kann mich auch an viele Situationen erinnern, wo sie herzhaft gelacht hat, vor allem bei den Vorträgen zum Jahresabschluss im Biologiezentrum! Auch bleiben mir viele persönliche Gespräche v.a. bei den Jahresabschlusstreffen oder bei der Burgenlandexkursion in Erinnerung. Dabei ist es ganz oft auch um Themen abseits der Botanik gegangen, z.B. über das Pflegen von Angehörigen. Damals hatte sie ihre Mutter zu pflegen, und bei meinen Eltern war die über 90-jährige Großtante zu betreuen, was besonders für meine Mutter sehr schwierig war. Wir hatten uns damals vor allem über die damit verbundene psychische Belastung unterhalten und beide mussten wir mit den Tränen kämpfen. Sie wird mir in der botanischen Arbeitsgemeinschaft sehr fehlen! Ich hab sie wirklich sehr, sehr gemocht! (Doris)
• Soweit ich Gudula gekannt habe, wird sie mir als gescheite und vor allem sehr sehr herzenswarme Frau in Erinnerung bleiben. (Eva)
• Gudula wird uns als liebenswerter Mensch, wie wir sie kennengelernt haben, immer in Erinnerung bleiben! (Irene und Peter)
• Gudula war eine zutiefst sympathische und (wenn ich euch traf) immer fröhliche und aufgeschlossene Frau. (Walter)
• Ich habe Gudula ebenso empfunden, wie es deine Worte vermuten lassen. Erstmals haben wir uns ja bei dem Start zur Revisionskartierung in Salzburg 2013 getroffen und dann auch gleich sehr gut verstanden. Ich war damals noch komplett neu in der Botanikwelt und habe mir gedacht, welch nette Leute die Botaniker:innen auch außerhalb Salzburgs so sind (von den Salzburgern kannte ich ja schon einige). Die Biotopkartierung hat uns drei ja lange Zeit verbunden, erst als Kartierungskollegen, danach war ich ja beim Land. Dazwischen haben wir uns u.a. auch bei der Erstellung der Roten Liste Österreichs getroffen und im großen Kreise viel über die Salzburger Situation diskutiert. In der österreichischen Botanikwelt hat Gudula jedenfalls einen deutlichen Fußabdruck hinterlassen und viel zur Erforschung beigetragen. Dafür möchte ich euch beiden ganz herzlich danken! In Salzburg profitiere ich nach wie vor sehr stark von euren sehr gewissenhaften und akribischen Kartierungen. (Georg)
• Ich erinnere mich in jeder Hinsicht sehr gerne an unsere mehrtägige "Exkursion in Ostösterreich", die ihr beide geleitet habt. Die herzliche Gudula wird mir in bester Erinnerung bleiben. (Erwin)
• Gudula war - auch ohne viel über ihr Leben zu wissen - spürbar eine großartige Frau und wir freuen uns noch immer sie und dich mehrfach bei uns im Mühlviertel getroffen zu haben. Es ist unfassbar, wenn gerade die liebsten Menschen plötzlich nicht mehr bei uns sind. (Gottfried)
• Ich kann mich noch lebhaft an den schönen Tag erinnern, den wir mit Euch verbringen durften. Euer Besuch dauerte nur wenige Stunden, aber es reichte aus um zu erkennen, dass Gudula ein ganz besonderer Mensch war. Ihre offene Herzlichkeit, ihr angenehmes Wesen und ihre positive Einstellung waren bewundernswert. Ich werde sie in bester Erinnerung behalten. (Josef)
• Ich mochte Gudula sehr gerne wegen ihres sehr lieben und herzlichen Charakters der sie gemeinsam mit den hervorragenden Fachkenntnissen zu einer unvergesslichen Person machte. (Gerhard)
• Ich hab noch in lebhafter Erinnerung, wie ihr einmal zu Besuch bei mir ward, als ich unser Haus grad frisch gekauft hatte. Naturschützer mit dem Herz am richtigen Fleck, wie ihr, sind mittlerweile ja vom Aussterben bedroht. (Thomas)
• Dich ohne Gudula vorzustellen geht ja gar nicht. Es war sicherlich ihr großes Glück, dass du sie so lange begleiten konntest, dass ihr beide für so lange Zeit ein so gutes Team wart. Ich sehe Gudula vor mir, so wie ich sie am Beginn meiner Arbeit beim Naturschutzbund kennenlernen durfte und das wird sich auch nicht ändern. (Margit)
• Ich konnte Gudula nicht persönlich kennenlernen, doch durch deine Schilderungen von gemeinsamen Unternehmungen, Erhebungen und Bestimmungen hast du sie mir näher gebracht und ich hatte das Bild von zwei sich wertschätzenden Menschen, die gemeinsame Interessen teilen und sich gut ergänzen. (Lorin)
• Es tut mir außerordentlich leid, dass Gudula viel zu früh von uns gegangen ist, sie war immer so positiv und sympathisch, wir haben einen wunderbaren Mitmenschen verloren. (Klaus)
• Ich werde sie als einen Menschen in Erinnerung behalten, in dessen Gegenwart ich mich wohlgefühlt habe. (Karin)
• Unsere Maturatreffen gemeinsam mit den Damen haben dafür gesorgt, dass wir Deinen Lebensmenschen als äußerst angenehme und belesene Frau mit großer Empathie kennenlernen durften. (Peter)
• Ich kannte Gudula von den Vereinsexkursionen und ich habe mich immer sehr gern mit ihr unterhalten. Sie war so ein angenehmer und kluger Mensch. (Gerhard)
• Ihr beiden wart für mich immer ein Duo, dass einfach zusammengehört und ich habe mich über jedes aufeinander Treffen (meist ja nur zufällig) gefreut. Gudula war für mich immer eine ganz besonnene und freundliche Person, mit der ich mich sehr gerne unterhalten habe - beruflich, aber auch persönlich - und sie hat immer was Relevantes zu sagen gewusst, meist sehr offen! Außerdem geht dem Naturschutz in Österreich eine sehr engagierte und fachlich versierte Person verloren! Deinen Nachruf habe ich mit großem Interesse gelesen – eine sehr würdige und wertschätzende Zusammenstellung, die eindrucksvoll zeigt, wie langjährig, vielfältig und tief Gudula im praktischen Naturschutz verankert war. (Claudia)
• Wir kennen uns nur flüchtig, aber euer beider Zugang zur Natur hat mich tief berührt. (Anita)
• Wir haben die Gespräche mit einer botanisch so aktiven Frau immer sehr geschätzt, sie wird vielen vor allem aber dir sehr fehlen. Wir werden Gudula immer im Herzen tragen, denn nur wer vergessen wird ist wirklich tot, Gudula lebt aber in ihren Taten und unseren Erinnerungen weiter. (Hermann & Christa)
• Ich bedaure, dass ich Gudula nicht näher kennenlernen konnte, aber mein Eindruck, dass sie eine großartige Persönlichkeit war, wird durch die vielen lieben Erinnerungen ihrer zahlreichen KollegInnen, Freundinnen und Freunde bestätigt. Vor allem habe auch ich euch beide immer als ideales Botanikerpaar erlebt, es war daher für mich immer eine Freude, mit euch gemeinsam zu botanisieren. Dass Gudula nun nie mehr mit uns sein kann, schmerzt auch mich. (Manfred)
• Ich habe mich immer sehr über Eure Teilnahme bei unseren Veranstaltungen gefreut, ihren fachlichen, sachlichen und interessanten Input sehr geschätzt! (Hemma)
• Ich hab mich immer sehr gerne unterhalten, wenn ihr bei den Veranstaltungen im Biologiezentrum in Oberösterreich wart. Sie hat mit ihrem Wirken und Engagement in und für die Natur bleibende Spuren hinterlassen und einen wichtigen und nachhaltigen Beitrag zum Erhalt der Vielfalt und Schönheit der Natur geleistet. (Franz)
• Auch wenn ich euch beide nur flüchtig kenne, war eure tiefe Verbindung, gemeinsame Leidenschaft und lebensfrohe Grundhaltung für mich immer präsent. (Verena)
• Gudula war eine solch ehrliche, fachkundige, gewissenhafte und herzliche Frau. Und sie – ihr beide – waren solch treue Seelen bei allen möglichen Veranstaltungen. Ich hab euch immer sehr gerne „entdeckt“. (Wolfgang)
• Ich habe Gudula mit ihrer zurückhaltenden, feinen Art sehr sympathisch gefunden und bin traurig, dass ein persönliches Kennenlernen leider nicht mehr zustande gekommen ist. Ihr beide ward echt das perfekte Team, zumindest kann ich das aus der Arbeitsperspektive sagen. Mit so viel Sorgfalt habt ihr beide die Kartierungsarbeiten durchgeführt. Wirklich vorbildhaft! So eine tapfere Frau war Gudula, dass sie sich nichts von ihrer Krankheit hat anmerken lassen. Wirklich bewundernswert! (Kathrin) •
• Wir durften Gudula als außerordentlich liebenswürdige Naturexpertin (vor Allem beim Spaziergang am Maturatreffen in Retz) kennenlernen; dass sie nicht mehr ist, erfüllt uns mit Trauer. (Harald)
• Gerne erinnere ich mich an schöne Momente im Verlauf von gemeinsamen Projekten im Naturschutz (als wir z.B. die Bachneunaugen am Eisenhuterbach fanden oder die Raupen des Perlmuttfalters (Proc. eunomia) auf Schlangenwurz im Graben, die ihr zuerst aufgefallen sind, oder manche bot. Seltenheit). Sie hatte einen besonderen Blick auf die Dinge und manches daher leichter entdeckt oder schneller erfasst. Ich habe auch ihre Kochkunst genossen, als wir in Auerbach einmal Projektbesprechung abhielten. Ich danke dir, dass du zu ihr gehalten hast auch in der langen Zeit der Erkrankung. Du warst für sie eine besondere Stütze in ihrem Leben. Ihr hätte nichts Besseres passieren können als dich kennen zu lernen und mit dir zu leben. Ihr beide seid ein gutes Duo gewesen. Sie hat dich sicher in allen Belangen gefördert, ergänzt, begleitet und unterstützt und du sie ebenso. (Alois)
Liebe Gudula-Schulkameradinnen und andere!
Wollt Ihr vielleicht Eure Erlebnisse mit der (früheren) Gudula mitteilen, G´schichtln? Ich glaub, im Kondolenzbuch müsste man das machen können!
Danke Euch allen für Eure herzerwärmende Anteilnahme, die mich immer wieder rührt.
Besonders innigen Dank möchte ich dem engsten Kreis der Freunde und Nachbarn aussprechen!!!
Ich durfte mit Euch Tag für Tag, auch heute am 30.1.2026 noch, zahlreiche großartige Gespräche führen.
Verbindlichsten Dank an die Fotografin Jennifer Fetz https://www.fotografiefetz.at/contact.html, die mir am 31.1.2026 ein wunderbares, spätes Andenkensfoto an Gudula heraussuchte und übermittelte!
Die letzte Ruhestätte wird eines der Familiengräber, jenes mit ihren Eltern, am Asperner Friedhof in Wien, mittlere Ostseite, Gruppe ML Nr. 33. Die Bestattung wird ohne jegliches Zeremoniell in absoluter Nüchternheit stattfinden. Wir waren in unsrer langen gemeinsamen Zeit mit dem Leben verbunden, nicht mit dem Tod oder dem Jenseits.
Sollte jemand am Dienstag, den 10.2.2026, 9 Uhr morgens, das Bedürfnis verspüren, dennoch anwesend zu sein, freue ich mich auf ein Treffen. Ansonsten werden wir diesen "letzten Gang" in stiller Zweisamkeit verbringen.
10.2.2026: Danke an die Schulkollegin Maria und Gudulas Studien- und Berufspartnerin Andrea mit Harald für den Besuch des kurzen Begräbnisses!
Sonstiges:
23.3.2026:
Gudulas letztes quasi Lieblingslied im Autoradio war https://www.youtube.com/watch?v=62QAZotpBNk&list=RD62QAZotpBNk&start_radio=1 - gaaanz laut aufgedreht!
Unser letztes gemeinsames Lied war https://www.youtube.com/watch?v=AHI7JjJlpYo&list=RDAHI7JjJlpYo&start_radio=1: ich etwas schüchterner als G.: nur laut aufgedreht. Dieser Bass!
In ewiger Erinnerung!






