Heiko Engelkes

Heiko
Engelkes

01.03.1933
Norden
-
06.11.2008
Köln

stimmungsbild

Gedenkseite für Heiko Engelkes

Der Journalist und Korrespondent Heiko Engelkes wurde am 1. April 1933 in Norden geboren. Nach dem Abitur studierte er bis 1955 an den Universitäten Berlin, Hamburg und Wilhelmshaven politische Wissenschaften, Journalismus und Rechtswissenschaft und ging als Austauschstudent nach Amerika.

Bereits 1956 wurde Engelkes freier Mitarbeiter des Hörfunks beim Norddeutschen Rundfunk und schrieb zudem für das Deutsche Allgemeine Sonntagblatt. 1960 wechselte er dann zum Westdeutschen Rundfunk und wurde 1963 Redakteur der Tagesschau, deren Leitung er 1965 übernahm.
Im Jahre 1974 arbeitete Engelkes als Korrespondent in Frankreich und leitete dort 1978 das ARD-Studio in Paris. Zur Veröffentlichung seines ersten Buches „Mitterand, aus der Nähe gesehen“ kehrte der Journalist 1983 nach Deutschland zurück und verkörperte als zweiter Chefredakteur von ARD-aktuell die zentrale Fernseh-Nachrichtenredaktion der ARD. In Frankreich verschaffte Engelkes kompetente und sorgsame Berichterstattung ihm höchste Anerkennung, sodass er 1987 sogar zum Ritter der Ehrenlegion ernannt wurde.

In der letzten ARD-Tagesthemen-Sendung vor der Wiedervereinigung, am 2. Oktober 1990, sprach der Journalist den traditionellen Kommentar. Was er allerdings dem Millionenpublikum zu sagen hatte, sollte später in die Geschichte des Senders eingehen. Seine persönliche Sorge um und leisen Zweifel an dem vereinigten Deutschland drückte er so aus:
„Ich kann noch nicht so richtig jubeln und werde nachher, wenn diese Sendung beendet ist, auch kein Feuerwerk abbrennen. Das Wort Deutschland einig Vaterland geht mir nur zögernd über die Lippen.“

1991 zog es Engelkes erneut nach Paris, wo er ein zweites Mal die Leitung des ARD-Studios übernahm. Bis 1998 erhielt er für seine journalistischen Fähigkeiten sowie für seinen Einsatz und die Bemühungen für die deutsch-französische Freundschaft gleich mehrere Auszeichnungen.

Im Jahre 1998 zog sich Engelkes dann aus der Medienwelt zurück und nutzte seinen Ruhestand für weitere Buchveröffentlichungen. In den Medien wurde er zu einem gerngesehenen Gast in politischen Gesprächsrunden.

2005 erhielt Heiko Engels das Bundesverdienstkreuz und drei Jahre später, am 6. November 2008 verstarb der Journalist nach langem Krebsleiden in seiner Wahlheimat Köln, wo er auch kurze Zeit später dann auch beigesetzt wurde.

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