Horst Strobl

Horst
Strobl

15.05.1939
Grafendorf
-
17.05.2017
Graz

stimmungsbild

Gedenkseite für Horst Strobl

Mein Vater, Horst Strobl wurde im Frühling am 15. Mai 1939 in Grafendorf geboren ging dort zur Schule und später in mehrere Gymnasien aber er schloss die Schule nicht mit Matura ab, er war damals wohl zu pubertär.

Er absolvierte dann in Pöllau bei Hartberg eine Banklehre und wohnte zur Untermiete im Haus meiner Großmutter. Dort lernte er meine Mutter kennen und nach ein paar Jahren kündigte sich Nachwuch an und die beiden heirateten.
1962 kam meine Schwester zur Welt, 3,5 Jahre danach kam ich.

1969 nahm Horst eine Stelle in der Steiermärkischen Sparkasse an, nachdem ihm meine Mutter eine wohl sehr gute Bewerbung geschrieben hatte.
1970 zog die ganze Familie nach Graz. Die Ehe meiner Eltern war nicht die beste, sie hatten sich wohl zu jung füreinander entschieden und konnten nicht wirklich miteinander sprechen.

1980, mein Vater hatte wohl schon einige Zeit eine Geliebte - meine spätere Stiefmutter, trennte sich meine Mutter von ihm. Mein Vater versuchte sie umzustimmen und machte ihr den Vorschlag, dass sie die Ehe nur zum Schein aufrechterhalten und jeder daneben Freund bzw. Freudin haben könnte.
Meine Mutter lehnte das ab, es kam zur Trennung.

Mein Vater heiratete erneut, nämlich die besagte Freundin.
1990 kam sein erstes Enkelkind, Alexander zur Welt. 1992 Enkeltochter Sonja und im Jahr 2000 Enkeltochter Julia.

Nachdem er sein ganzes Berufsleben in der Sparkasse gearbeitet hat, musste er mit 60 in Pension gehen. Das ist ihm schwer gefallen.

Die letzten Monate seines Lebens waren schlimm. Nach einer schweren Herzoperation lag er monatelang auf der Herzintensivstation, musste phasenweise ins künstliche Koma versetzt werden, war wochenlang beatmet, musste aufgrund eines völligen Nierenversagens dauerdyalisiert werden und aufgrund eines Krankenhauskeimes war er die meiste Zeit auf der Isolierstation der Intensivstation und konnte von seinen Besuchern nur die Augen sehen, da wir Übermantel, Kopfnetz, Mundmaske und Handschuhe tragen mussten.

Ich habe ihm in dieser Zeit Mut zugesprochen und ihm immer die dauerkalten Hände gewärmt.
Als es endlich aufwärts ging und er endlich auf der Normalstation war, wo man ihn daran gewöhnen wollte nur mehr jeden zweiten Tag zur Dialyse zu müssen, verschluckte er sich beim Essen so stark, dass er Nahrung einatmetete. Das musste entfernt werden, was er gar nicht mehr wollte.

Die Belastung war so stark, dass man ihn wieder beatmen musste und dass war wohl der Moment, wo er aufgab und sein wahnsinnsstarker Lebenswille gebrochen war.

Ich glaube nicht an ein Weiterleben nach dem Tod und er hat das auch nicht geglaubt. Daher kann ich weder leb wohl, noch auf Wiedersehen sagen aber vergessen wirst du nicht Papa.
Du warst mir im Herzen nah und wirst es bleiben solagen ich lebe.






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