Gedenkkerzen
Kerze anzündenHier sehen Sie alle 6 Gedenkkerzen, welche für Howard Carter angezündet wurden. Entzünden auch Sie eine Gedenkkerze.
Mit tiefem Respekt und aufrichtiger Bewunderung gedenke ich eines Mannes, dessen Name untrennbar mit einem der bedeutendsten archäologischen Funde der Menschheitsgeschichte verbunden ist.
Howard Carter widmete sein Leben mit außergewöhnlicher Disziplin, wissenschaftlicher Akribie und unbeirrbarer Ausdauer der Erforschung des Alten Ägyptens. Mit der Entdeckung des nahezu unberührten Grabes von Tutanchamun im Tal der Könige im Jahr 1922 setzte er einen Meilenstein in der Archäologie, der bis heute nachwirkt.
Sein Wirken steht für Beharrlichkeit gegen Zweifel, für methodische Präzision statt Sensationslust und für die tiefe Ehrfurcht vor vergangener Kultur. Carter hat nicht nur ein Grab geöffnet – er hat ein Fenster in eine längst vergangene Welt aufgestoßen und Generationen von Forschern und Geschichtsinteressierten inspiriert.
Sein Vermächtnis lebt weiter in Museen, in wissenschaftlichen Publikationen und im Staunen der Menschen über die Hochkultur des alten Ägypten.
In dankbarer Erinnerung.
“Zuerst konnte ich nichts sehen, da die aus der Kammer entweichende Luft das Licht der Kerze zum Flackern brachte. Als meine Augen sich aber an das Licht gewöhnten, tauchten bald Einzelheiten im Inneren der Kammer aus dem Nebel auf, seltsame Tiere, Statuen und Gold - überall schimmerndes, glänzendens Gold. Für den Augenblick - den anderen, die neben mir standen muß es wie eine Ewigkeit erschienen sein - war ich vor Verwunderung stumm. Als Lord Canarvon die Ungewißheit nicht längerertragen konnte und ängstlich fragte: ‘Können Sie etwas sehen?’ war alles, was ich
herausbringen konnte: ‘Ja, wunderbare Dinge!’”
(“Howard Carter: “Das Grab des Tut-ench-Amun”)
"Gebt, Götter, mir Geduld! Geduld tut not!"
(William Shakespeare: "König Lear")
"Wer sein Leben in ein edles Werk niederlegt,
den bezahlen die Götter mit Unsterblichkeit."
(Adolf Schmitthenner)
Der Tod ist der schnitt allem erreichtem. Jedoch immer auch ein Neuanfang.
Wir sind vom gleichen Stoff,
aus dem die Träume sind,
und unser kurzes Leben
ist eingebettet in einen langen Schlaf.
Shakespeare


