Johannes Genenger

Johannes
Genenger

24.05.1952
Neuwerk
-
14.02.2024
Albstadt

stimmungsbild
ZurückEine brennende Kerze: Kerze lila geschwungen
Für Opa

Von Lucy Genenger 19.02.2026 um 21:45 Uhr | melden

Hallo Opa,
ich sitze hier und starre auf dein Foto, und es fühlt sich immer noch so unwirklich an. Die Welt dreht sich einfach weiter, die Autos fahren vorbei, die Nachbarn grüßen aber für mich ist die Zeit stehen geblieben. Es ist, als hätte jemand den wichtigsten Pfeiler aus meinem Lebenshaus gerissen, und jetzt wackelt alles.
Die Spuren, die du hinterlässt
Wenn ich die Augen schließe, kann ich dich noch genau sehen. Ich sehe deine Hände, die so viel gearbeitet und so viel gehalten haben. Ich höre dein Lachen, dieses ganz spezifische Geräusch, das immer bedeutete: „Alles ist gut, ich bin da.“ Du warst für mich der Fels in der Brandung. Egal, wie stürmisch es draußen war, bei dir in der Küche oder im Garten gab es eine Sicherheit, die man nirgendwo sonst findet.
Ich vermisse die Geschichten von früher. Die, die du schon hundertmal erzählt hast, und die ich trotzdem immer wieder hören wollte, weil sie sich bei dir nach Heimat angefühlt haben. Du hast mir gezeigt, dass man nicht laut sein muss, um gehört zu werden, und dass wahre Stärke oft in der Geduld und in der Güte liegt.
Das Echo deines Lebens
Jedes Mal, wenn ich etwas erlebe, das du geliebt hättest, drehe ich mich instinktiv um, um es dir zu sagen. Und dann trifft mich die Stille wie ein Schlag.
Ich frage mich, ob du weißt, wie viel du mir mitgegeben hast. In mir lebt so viel von dir weiter deine Sprüche, deine Werte, die Art, wie ich manchmal über Dinge nachdenke. Du bist nicht einfach weg. Du bist jetzt ein Teil meiner DNA, ein Teil meiner Erinnerung, der niemals verblassen wird.
Ein letztes Danke
Danke, Opa. Danke für deine Zeit, für deine unendliche Geduld und dafür, dass du immer an mich geglaubt hast, auch wenn ich es selbst nicht getan habe. Danke, dass du mir gezeigt hast, was es bedeutet, Wurzeln zu haben.
Es zerreißt mir das Herz, dass ich dich nicht mehr umarmen kann. Dass ich dir nicht mehr beim Arbeiten zusehen oder einfach nur schweigend neben dir sitzen kann. Aber ich verspreche dir: Ich werde die Geschichten weiterzählen. Ich werde deinen Namen mit Stolz tragen und versuchen, die Welt ein kleines Stückchen so zu sehen, wie du es getan hast mit Herz und Verstand.
Gute Reise, Opa. Ich hoffe, dort, wo du jetzt bist, gibt es keinen Schmerz mehr, nur noch ewigen Frieden und vielleicht einen Garten, in dem die Sonne niemals untergeht.
In Liebe,
Dein Enkelkind

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