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Von Christiane 09.09.2015 um 08:11 Uhr | melden
Manchmal gibt es zwischen zwei Gedanken
einen Abstand, einen Zwischenraum,
in dem nichts passiert
als nur, dass du in mir erscheinst,
lautlos und so kurz,
dass ich dein Gesicht nicht sehen kann,
aber ich weiß genau,
dass du es gewesen bist.
Dann weine und lache ich
und weiß nicht warum.
Dann scheint es, als wenn
irgendwo anders entschieden wurde,
wie wir leben werden
und ob wir daran zerbrechen,
was uns in Unscheinbarkeit heimsucht.
(Ulrich Schaffer)
Lieber Julian,
an Deinem Gedenktag und auch an all den anderen Tagen brennt Dein Licht auch bei uns!
Vergangene Woche war ein Vater bei mir. Seit Ewigkeiten hatte er nicht mehr über seine verstorbene Tochter gesprochen, weil viele Menschen nicht „verstehen wollen“, nicht bereit sind ihren festgefahrenen Blick einmal in eine andere Richtung, die sie nicht kennen, die neu für sie ist zu richten … Sie war … sie wurde … weißt Du…? Ich musste auch an Dich und Deine Mama denken…
Ich hoffe so sehr, dass sie gerade heute die Menschen an ihrer Seite hat, die ihr guttun – alles andere wäre „zuviel“. Deine Mama schafft ihren Weg mit Dir allezeit im Herzen.
In mitfühlender Verbundenheit brennt heute unser Licht ganz besonders für Euch.
Eure Christiane mit unseren Kindern im Herzen
Liebe Conny, ich danke Dir für Deine Offenheit und wünsche Dir und Julis Familie mitfühlende Menschen, die verstehend und einfühlsam für Euch da sind.
Fühl Dich innig umarmt.
Für uns alle mag ich ein paar Worte von Max Feigenwinter dalassen …
Das Gute sehen …
Nicht Fehler zählen,
sondern anerkennen, was gelingt;
nicht Mängel auflisten,
sondern Fortschritte würdigen;
nicht Passivität beklagen,
sondern Initiativen unterstützen;
wohlwollend Anteil nehmen,
ermutigen, Neues wagen.





