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Laura Michelle Treutel

Laura Michelle
Treutel

21.11.2001
Eisenhüttenstadt
-
29.11.2001
Frankfurt Oder

Stimmungsbild-Laura Michelle-Treutel-2

Gedenkseite für Laura Michelle Treutel

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Laura Michelle Treutel wurde am 21. November 2001 in Eisenhüttenstadt geboren und starb am 29. November 2001 mit nur 8 Tagen in Frankfurt Oder.

Still und leise, ohne ein Wort, gingst du von deinen Lieben fort...

Wir vermissen dich so wahnsinnig...

Es tut auch heute noch so unendlich weh...

WARUM???☻☻☻
Das WARUM richtet sich vor allem an das Krankenhaus Eisenhüttenstadt. Dieser Tod hätte wahrscheinlich verhindert werden können...

39. Schwangerschaftswoche☺☺☺
20.11.2001 Routineuntersuchung beim Frauenarzt. Es wurde bei mir eine Bakterieninfektion festgestellt. Deshalb bekam ich für den 21.11.01 eine Einweisung für einen Kaiserschnitt.

21.11.2001 Untersuchung im Krankenhaus. Man sagte mir, das Kind hätte noch Zeit, es ist noch viel Käseschmiere im Fruchtwasser. Man möchte warten bis es von alleine losgeht. Mit Vertrauen sind wir wieder nach Hause gefahren. (WARUM habe ich nicht auf einen Kaiserschnitt bestanden???)

Nachmittag blieb ich bei meiner Schwester, da mein Mann Spätschicht hatte und ich nicht alleine bleiben wollte. Kurz nach dem Kaffeetrinken bekam ich erste Wehen. Schließlich war der 21.11.2001 auch der errechnete Entbindungstermin. Um 17:10 Uhr brachte mich meine Schwester in den Kreissaal. CTG wurde gemacht und die Entbindung nahm seinen Lauf.
Ich erwähnte noch, dass ich um 19:00 Uhr mein Antibiotikum nehmen muss, wegen der Bakterien.

19:35 Uhr Nach nur 2 Presswehen war unsere Maus gesund geboren. Alles war gut. ☼☼☼

Fünf Tage hatte ich sie auf dem Zimmer und unsere Entlassung stand an. Doch dann bekamen wir beide Fieber. Kindbettfieber???
Man nahm Laura mit runter auf die Frühchenstation. Nun wurden wir beide wegen Bakterien behandelt. Als ich sie dann zwei Tage dort so liegen sah, die Ärmchen mit kleinen Sandsäcken fixiert, überall Schläuche, der Kopf schon verformt durch das einseitige Liegen, bekam ich es mit der Angst zu tun und musste viel weinen. Der Kinderarzt bat mich darum, dies zu unterlassen, da es sich negativ auf das Kind auswirkt. Er sagte, 20 Tage Antibiotikum, und dann wäre alles wieder gut.

Am 28.11.2001 bat er uns in sein Büro. Er bat um unser Einverständnis, Laura Michelle nach Frankfurt verlegen zu dürfen, da dort gleich das Labor sei und man so schneller an die Untersuchungsergebnisse käme. Natürlich stimmten wir zu.
Als wir später zu ihr wollten, kam man uns schon mit einem Inkubator entgegen gerannt. Ohne bei uns Halt zu machen eilten sie zum Krankenwagen und fuhren mit Blaulicht los. Völlig irritiert standen wir da und wussten nicht, was los ist. Man sagte uns, dass sie jetzt verlegt wurde. WARUM die Eile?
Wir gingen auf die Frauenstation und ich ließ mich entlassen. Dann fuhren wir nach Frankfurt. Dort angekommen, sagte uns der behandelnde Arzt, das es nicht gut um sie steht. Sie schwebt in Lebensgefahr! WARUM redete man jetzt erst so offen mit uns?

Man sagte uns, das ihre Lunge schwer entzündet sei durch die Bakterien (Staphylokokken). Ich wollte bei ihr bleiben, dass wollte ich wirklich. Aber der Arzt meinte, ich könne nichts für sie tun und ich solle nach Hause fahren und Kräfte sammeln, schlafen. Schlafen? Wie soll ich denn jetzt schlafen?

Zu Hause angekommen rief ich gleich wieder dort an, um nachzufragen, wie es meiner Tochter geht. Man sagte mir, dass die Leber Probleme macht.
Man glaubt es kaum, aber ich bin eingeschlafen. Ich kann das heute nicht mehr verstehen. Aber wahrscheinlich ist der Körper irgendwann einfach erschöpft...

Nachts um kurz nach halb vier kam ein Anruf vom Arzt, wir sollen uns beeilen. 30 km Entfernung!
Um 4:35 Uhr waren wir dort. Der Arzt kam mit rot-verweinten Augen auf uns zu...

Es wurde Dunkel um mich...☻☻☻

Um 4:29 Uhr ist aus unserer Prinzessin ein Sternenkind geworden.

Ich könnte heute noch schreien, wenn ich daran zurückdenke...

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