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Von Bericht Bild 22.05.2025 um 21:06 Uhr | melden
Familie fordert 180.000 Euro Schmerzensgeld: Getötete Luise († 12): Ihre Killerinnen müssen vor Gericht
Freudenberg (NRW) – Am 11. März 2023 wurde Luise aus Freudenberg getötet. Zwei Killerinnen (damals 12 und 13) gestanden die Tat. 74 Mal soll eines der Mädchen auf ihre Mitschülerin eingestochen, das andere ihr Opfer festgehalten haben. Luise († 12) verblutete. Wegen ihres jungen Alters müssen die beiden Mädchen trotz der furchtbaren Tat keinen Strafprozess fürchten.
Und doch werden die mutmaßlichen Täterinnen nun wohl vor Gericht erscheinen müssen! Luises Familie fordert in einem Zivilprozess am Landgericht Koblenz unter anderem Schmerzensgeld von ihnen. Und: Die geständigen Schülerinnen müssen nach WDR-Informationen persönlich zum Prozess erscheinen.
Insgesamt geht es laut einem Gerichtssprecher um 180.000 Euro für die Eltern und Luises Schwester. Ein erster Termin zur Güteverhandlung sei auf den 24. Juli gesetzt worden. Zuerst hatte die Westfalenpost berichtet. Luise verblutete an 74 Messerstichen
Luise und die beiden mutmaßlichen Täterinnen waren Schulkameradinnen, gingen gemeinsam auf die Gesamtschule. Am 11. März 2023 sollen die beiden Mädchen Luise aus dem Heimatort Freudenberg (Nordrhein-Westfalen) in ein Waldstück im benachbarten Rheinland-Pfalz gelockt haben.
Was genau zu dem unfassbaren Mord der Mädchen an ihrer Mitschülerin führte, ist unklar. „Neid und Eifersucht“ sollen laut Polizei und Staatsanwaltschaft Hauptmotive gewesen sein.
Sollte das Gericht Luises Familie einen Anspruch auf Schmerzensgeld zusprechen, müssten die mutmaßlichen Killerinnen zahlen, sobald sie selbst Geld verdienen. Luises Angehörige hätten 30 Jahre lang Anspruch auf dieses Geld.





