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Von Beate 22.10.2024 um 17:41 Uhr | melden
Wenn wir leiden, fällt es uns schwer, sanft mit uns umzugehen.
Doch Sanftheit hilft uns, dem Schmerz, der uns heimsucht, keinen Widerstand mehr entgegenzusetzen.
Wenn wir aufhören, dem Leiden zu widerstehen, setzt etwas Neues ein.
Wir gestatten dem Schmerz allmählich, seiner eigenen Logik zu folgen.
Die Annahme hierbei ist, dass das Leiden uns nicht grundlos heimsucht. In jedem Leiden steckt irgendwo ein verborgenes abgeschirmtes Licht.
Das Schicksal sieht uns und unseren Weg in einem größeren Zusammenhang, den wir selbst nie ganz überblicken können; es allein weiß, warum uns das Leiden besucht.
Das Leiden folgt seinem eigenen Plan. Es will uns etwas lehren.
Wenn wir aufhören, uns gegen sein dunkles Wirken zu sperren, öffnen wir uns den Lehren, die es uns vermitteln will.
Oft erhalten wir durch die schwarze einsame Gezeitenfolge des Schmerzes die tiefsten und wertvollsten Offenbarungen..
(John O‘Donohue; 1956 - 2008)





