Oliver Cromwell

Oliver
Cromwell

25.03.1599
Huntingdon
-
03.09.1658
Westminster

stimmungsbild

Gedenkseite für Oliver Cromwell

Oliver Cromwell, geboren am 25. April 1599, in Huntingdon entstammte wohlhabendem Landadel und erlangte in der britischen Geschichte als Regent Englands, Schottlands und Irlands, in der einzigen republikanischen Ära des Vereinigten Königreichs, Beachtung. Cromwell studierte in Cambridge, wurde Abgeordneter im Unterhaus und führte zu Zeiten König Karls I. von 1629 bis 1640 das Leben eines wohlhabenden Gutsbesitzers.

Sich seines Standes bewusst, schlug er sich 1640, nach Einberufung eines neuen Parlaments durch den König, den Gegnern des Carls I. an. Schon im darauf folgenden Jahr veranlasste er, gemeinsam mit dem Abgeordneten John Pym, eine Beschwerdeschrift gegen die Regierung König Karls und forderte Kontrollbefugnis des Parlaments über die Regierung. Ferner forderte man, dass nur noch mit parlamentarischer Zustimmung Steuern erhoben werden dürften. Diese sogenannte Große Remonstranz wurde vom Unterhaus im November 1641 verabschiedet.

Als Carl I. im Januar 1642 den ersten Bürgerkrieg auslöste, ließ der finanziell bestens gestellte Cromwell auf seine Kosten eine gepanzerte Reiterstaffel, die Ironsides, zusammenstellen. Mit dieser Staffel gelang ihm 1644 der Sieg über die Royalisten, sodass das Parlament ihn mit der Bildung eines starken Parlamentsheeres nach dem Vorbild der Ironsides betraute. Cromwell schuf die New Model Army und kommandierte sie siegreich, als 1645 König Karl I. in der Schlacht von Naseby geschlagen wurde. Cromwell und das Parlament suchten eine friedliche Übereinkunft mit dem inhaftierten König. Doch Karl I. floh, verbündete sich mit den Schotten löste einen zweiten Bürgerkrieg aus, der 1648 mit einer erneuten Gefangennahme des Königs und seiner Hinrichtung endete. Cromwell erließ "des Königs Kopf abzuschneiden mit der Krone darauf." Nach einem Prozess wurde der König des Hochverrats sowie der barbarischen Tyrannei für schuldig befunden und im Januar 1649 geköpft. Am 15. Mai des gleichen Jahres wurde England dann zur Republik erklärt.

Nach den Bürgerkriegen regierte Cromwell das republikanische Commonwealth. Ihm wurde die Königswürde angetragen, die er ablehnte. Drei Jahre nach dem Tod Oliver Cromwells durch Malaria, am 3. September 1658, verlieh das Parlament Charles II. die Königswürde. Dieser sprach Cromwell des Königsmordes für schuldig, ließ den Leichnam Cromwells exhumieren und posthum hinrichten. Die sterblichen Überreste Cromwells wurden verscharrt, sein Kopf in den Boden des Sidney Sussex College in Cambridge eingemauert.

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